Publiziert 15. Juli 2022, 08:03
8405

Für rund 1,45 Millionen Franken

Zwei Freizeitanlagen in Seen werden instandgesetzt

Mit einer Immobilienstrategie hat die Stadt Winterthur 2020 für ihre Freizeitanlagen einen Sanierungsplan erstellt. Für die beiden Freizeitanlagen Im Hölderli und Kanzleistrasse hat der Stadtrat nun im Rahmen dieses Plans insgesamt 1,45 Millionen Franken für Instandsetzungs- und Instandhaltungsarbeiten bewilligt.

r
red
Freizeitanlage Im Hölderli

Freizeitanlage Im Hölderli
George Stutz

14 Freizeitanlagen nennt die Stadt Winterthur ihr Eigen. Sie alle würden der Bevölkerung als
Quartiertreffpunkte dienen und eine wichtige Rolle im Winterthurer Quartierleben einnehmen. Betrieben durch die jeweiligen Quartiervereine sorgt die Stadt für den Unterhalt. Da viele der Anlagen in die Jahre gekommen sind und zum Teil den heutigen Anforderungen nicht mehr genügen, hat die Stadt Winterthur 2021 eine Immobilienstrategie entwickelt, welche die etappenweise Sanierung der Freizeitanlagen in den nächsten zehn Jahren vorsieht.

Im Rahmen dieser Immobilienstrategie hat der Stadtrat nun den Kredit für die Sanierung der Freizeitanlagen Kanzleistrasse (1,013 Millionen Franken) und Im Hölderli (435'000 Franken) bewilligt, wie dieser mitteilt. Beide Anlagen sollen mit gezielten Eingriffen so saniert werden, dass sie zukünftig den Bedürfnissen einer modernen Nutzung gerecht werden.

Absprache mit Denkmalpflege

Bei der Freizeitanlage Im Hölderli werde dabei ein besonderes Augenmerk auf einen
hindernisfreien Zugang gemäss den gesetzlichen Vorgaben gelegt. Dafür werden ein neues barrierefreies WC und eine Rampe im Aussenraum gebaut. Reparaturarbeiten an der Fassade sollen überdies das äussere Erscheinungsbild der Freizeitanlage auffrischen. Gleichzeitig wird ihre Aussenhülle gedämmt.

Bei der Freizeitanlage Kanzleistrasse werden die sanitären Anlagen und die Garderoben
erneuert. Auch hier werden Fassade und Fenster behandelt beziehungsweise ersetzt. Da das Gebäude im kommunalen Inventar der schützenswerten Objekte eingetragen sei, dürfe die Charakteristik des Hauptgebäudes aber nicht verändert werden, schreibt die Stadt weiter. Sämtliche Eingriffe an der Anlage seien darum in Absprache mit der Denkmalpflege geplant worden.

Das könnte Sie auch interessieren