Publiziert 10. Nov. 2022, 06:30
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Zusammen mit anderen Städten

Winterthur unterstützt arme Familien in Malawi

Zusammen mit Schaffhausen, Frauenfeld und St. Gallen unterstützt die Stadt Winterthur jährlich ein Hilfsprojekt. 2023 fliesst der Beitrag von 275'000 Franken nach Malawi.

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red
Die Stadt Winterthur unterstützt dieses Jahr arme Familien in Malawi, gemeinsam mit den Städten Schaffhausen, Frauenfeld und St. Gallen.

Die Stadt Winterthur unterstützt dieses Jahr arme Familien in Malawi, gemeinsam mit den Städten Schaffhausen, Frauenfeld und St. Gallen.
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Schaffhausen, Frauenfeld, Winterthur und St. Gallen arbeiten in der Auslandhilfe eng zusammen. Jährlich abwechselnd nehmen die Städte Gesuche von Hilfsprojekten entgegen und wählen anhand gemeinsam festgelegter Kriterien ein geeignetes Projekt aus, das sie unterstützen wollen. Wie die Stadt Winterthur mitteilt, unterstützt die Partnerschaft im Jahr 2023 das Projekt «Sichere Lebensgrundlagen für extrem arme Familien in Malawi» der Stiftung Opportunity International Schweiz mit einem Betrag von 275'000 Franken - davon entfallen 108'000 Franken auf Winterthur.

  • Opportunity International Schweiz steht in einem regen Austausch mit den zivilgesellschaftlichen Akteuren vor Ort. Auf diese Weise ist das Projekt lokal gut eingebunden. Dieser breite Ansatz wurde bereits in anderen Ländern erfolgreich angewendet.

Das Projekt habe dadurch überzeugt, dass es einen Ansatz wähle, der langfristig wirksam sei. Mit gezielten Massnahmen solle insbesondere Haushalten in der Obhut von Frauen und Jugendlichen ein Entkommen aus der Armutsfalle ermöglicht werden.

Dank Projektaktivitäten zu stabilem Einkommen

Das von der Städtepartnerschaft unterstützte Projekt dauert von Anfang 2023 bis Ende 2024 und zeichnet sich dadurch aus, dass viele Armutsfaktoren gleichzeitig angegangen werden. So soll gemäss Mitteilung eine dauerhaft stabilere Lebenssituation für die Betroffenen geschaffen werden. Die Familien würden eine Grundausstattung für zwei von ihnen gewählte wirtschaftliche Tätigkeiten erhalten, um ein Einkommen zu generieren. Während der gesamten Projektlaufzeit würden die Familien begleitet und geschult.

Als zusätzliche Massnahme würden lokale Spar- und Kreditgruppen gegründet, damit die Familien besser mit schwankenden Einnahmen und Ausgaben umgehen können. «Die Projektteilnehmenden erhalten so ein solides Fundament für ihre Zukunft: Ein nachhaltig verbessertes Einkommen, soziale Unterstützung und Wiedereingliederung sowie verbesserte Gesundheit und Bildung», heisst es seitens Stadt.

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