Publiziert 05. Jan. 2023, 09:50
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Entrepreneur Club Winterthur schafft erste Vollzeitstelle

Von der Co-Präsidentin zur Geschäftsführerin

Im Juni übernahm sie den Entrepreneur Club Winterthur als Co-Präsidentin, nun ist Alyssia Kugler Geschäftsführerin. Mit der ersten Vollzeitstelle will sich die grösste regionale Start-up-Förderorganisation weiter professionalisieren.

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Ramona Kobe
Alyssia Kugler ist seit dem 1. Januar Geschäftsführerin des Entrepreneur Club Winterthur.

Alyssia Kugler ist seit dem 1. Januar Geschäftsführerin des Entrepreneur Club Winterthur.
zvg

Im Juni vergangenen Jahres übergab Raphael Tobler den Entrepreneur Club Winterthur (ECW) in neue, jüngere Hände. Als Duo ziehen Michael Kubli und Alyssia Kugler die grossen Pläne des Gründers seither weiter. Und zwar auf ehrenamtlicher Basis. Mit über 2500 Mitgliedern und zahlreichen Projekten, etwa die Organisation der jährlich stattfindenden «Startup Nights», sowie eigenen Fulltime-Jobs wurde es aber zunehmend schwieriger, den Gesamtüberblick zu behalten. Aus diesem Grund schuf die grösste regionale Startup-Förderorganisation seine erste Vollzeitstelle, wie der Verein in einer Medienmitteilung schreibt.

Die bisherige Co-Präsidentin Alyssia Kugler übernahm per 1. Januar die neu geschaffene Geschäftsstelle vom ECW und tritt dazu aus dem Präsidium und Vorstand zurück. Der Initiator Raphael Tobler freut sich, den Entrepreneur Club Winterthur weiter professionalisieren zu können: «Ich bin stolz, dass wir diesen wichtigen Schritt machen und damit das Momentum beschleunigen können.» Die Stelle sei erst der Anfang eines wachsenden Teams, um den Wirkungsgrad und die Bandbreite der Projekte weiter zu stärken.

Erst der Anfang

Der ECW will die Stadt Winterthur zu einer Start-up-City entwickeln, in der Start-ups optimal wachsen können. Der Fokus der neuen Geschäftsführerin werde auf der Etablierung und dem weiteren Wachstum der «Startup Nights» liegen, erklärt Kugler. «Aber auch darauf, die Vision des Vereins mit soliden Strukturen, wirkungsvollem Team und Initiativen, die Start-ups und Gründende in den Fokus stellen, weiterzuentwickeln.» Tobler ergänzt: «In unseren Köpfen schweben noch viele gute Ideen. Nun haben wir noch mehr Power, um diese zu verwirklichen und das Thema Start-ups weiter voranzubringen.»

Michael Kubli führt das Präsidium nun alleine weiter. Für ihn sei Kugler die Idealbesetzung für die neu geschaffene Stelle, weil sie den ECW aus dem beinahe fünfjährigen aktiven Ehrenamt in- und auswendig kenne. «Ausserdem ist sie in Winterthur und der Start-up-Szene sehr gut vernetzt und hat in der Vergangenheit viel Engagement und Herzblut bewiesen.»

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