Publiziert 28. Sep. 2022, 11:25
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Rege genutztes Mitwirkungsverfahren

Viele Inputs für die Veloschnellroute Oberseen-Stadt

Im Tiefbauamt sind insgesamt neunzig Schreiben aus der Bevölkerung und neun von Verbänden und Organisationen zur geplanten Veloschnellroute Oberseen - Stadtzentrum eingegangen.

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red
Die Veloschnellroute bedingt unter anderem eines Ausbaus des Mattenbachwegs.

Die Veloschnellroute bedingt unter anderem eines Ausbaus des Mattenbachwegs.
Screenshot Google Maps

Für das Projekt zur Veloschnellroute Oberseen – Stadtzentrum wurde vom 24. Juni bis 25. Juli ein öffentliches Mitwirkungsverfahren nach Strassengesetz durchgeführt . Die Pläne und der Bericht lagen öffentlich auf und waren auf der Website des Tiefbauamts der Stadt Winterthur einsehbar. Bis zum 25. Juli konnten Einwendungen beim Tiefbauamt schriftlich eingereicht werden. Dies wurde rege genutzt, wie die Stadt nun mitteilt. Innerhalb der dreissigtägigen Mitwirkungsfrist seien insgesamt neunzig Schreiben aus der Bevölkerung und neun von Verbänden und Organisationen eingegangen.

Routenführung im Fokus

Gemäss dem medialen Schreiben liegt der Fokus der eingegangenen Einwendungen mehrheitlich auf der Thematik der Routenführung, sei es aus Gründen der Ökologie und Fällung von Bäumen, der Entflechtung der unterschiedlichen Nutzergruppen oder aus Sicherheitsgründen aufgrund der schnellen E-Bikes. Insgesamt würden die eingegangenen Einwendungen Äusserungen zu Projektdetails bis hin zu übergeordneten grundsätzlichen Fragestellungen thematisieren.

Die Einwendungen werden nun geprüft und verarbeitet. Dies wird aufgrund des grossen Umfangs einige Zeit in Anspruch nehmen, heisst es seitens Stadt. Insbesondere hinsichtlich der Routenführung würden nochmals vertiefte Abklärungen stattfinden, die für die weitere Projektbearbeitung ausschlaggebend sein werden. Der Umgang mit den Einwendungen werde anschliessend in einem separaten Bericht aufbereitet und während sechzig Tagen wiederum öffentlich publiziert.

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