Publiziert 30. Mai 2022, 14:52
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Zwischen Töss und Stadtzentrum

Veloschnellroute Nummer 4 ist in den Startlöchern

Zwischen Töss und dem Stadtzentrum soll im Herbst die Veloschnellroute Nummer 4 erstellt werden. Dabei wird dem Veloverkehr ab dem Rieterareal bis ins Sulzerareal der «rote Teppich» ausgelegt.

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red
Das 25 Kilometer lange Veloschnellroutennetz in Winterthur soll bis 2030 möglichst komplett realisiert werden.

Das 25 Kilometer lange Veloschnellroutennetz in Winterthur soll bis 2030 möglichst komplett realisiert werden.
Screenshot: Stadt Winterthur

Die Attraktivität der Velostadt Winterthur wird weiter erhöht: Zwischen Töss und dem Stadtzentrum soll im kommenden Herbst die Veloschnellroute 4 erstellt werden. Dazu werden die Vortrittsregeln an neun Kreuzungen auf der rund 1,3 Kilometer langen Strecke zugunsten des Veloverkehrs geändert, wie die Stadt Winterthur mitteilt.

Weiter erhält die Freiestrasse ab dem Rieter- bis zum Sulzerareal ein rötlicher eingefärbter Belag. Dieser «rote Teppich» soll die Orientierung für Velofahrende unterstützen. Gleiches gilt für die rund vierzig Zentimeter breiten roten Bänder an beiden Strassenseiten, die an den übrigen betroffenen Quartierstrassen angebracht werden. Die blau markierten Parkfelder entlang der Veloschnellroute werden gemäss dem medialen Schreiben zugunsten der Verkehrssicherheit entfernt und – wo nötig – in die angrenzenden Strassen verlegt und neu markiert.

Wichtiger Beitrag zu klimaneutraler Mobilität

Mit der Veloschnellroute Nummer 4 wird ein weiterer Abschnitt des rund 25 Kilometer umfassenden Veloschnellroutennetzes erstellt. Ziel sei es, dieses bis ins Jahr 2030 möglichst komplett zu realisieren, heisst es seitens Stadt. Die Veloschnellrouten würden einen wichtigen Beitrag zu einer stadtverträglichen und klimaneutralen Mobilität leisten und gleichermassen den Schwerpunkten des Legislaturprogramms 2018–2022 sowie der «Räumlichen Entwicklungsperspektive 2040» entsprechen.

  • Gemäss den Grundsätze für Veloschnellrouten der Stadt Winterthur sind Veloschnellrouten auf die Bedürfnisse des Alltagsverkehrs ausgerichtet und sollen ein breites Zielpublikum ansprechen. Der Begriff beziehe sich dabei lediglich auf die Bevorzugung des Velos gegenüber anderen Verkehrsteilnehmenden. Die Schnellrouten sollten explizit keine Hochgeschwindigkeitsstrecken, sondern vielmehr «Vorzugsrouten» sein.

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