Publiziert 06. Mai 2022, 10:24
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Lücken in Signalisation geschlossen

Stadt schützt Breite-Quartier besser vor Lastwagen

Der Winterthurer Stadtrat hat die seit 1965 bestehende Zufahrtsbeschränkung für Lastwagen und Gesellschaftswagen im Quartier Breite den heutigen Gegebenheiten angepasst. Damit soll das Quartier von schwerem Durchgangsverkehr entlastet werden.

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red
Lastwagen und andere schwere Fahrzeuge sollen nicht mehr im Breite-Quartier verkehren.

Lastwagen und andere schwere Fahrzeuge sollen nicht mehr im Breite-Quartier verkehren.
Michael Hotz

Der starke Durchgangsverkehr auf der Breitestrasse ist dem Stadtrat schon länger ein Dorn im Auge. «Flankierend zu der schrittweisen Reduktion der Zentrumsdurchfahrt ist die Breitestrasse – Unterer Deutweg weiter zu beruhigen», heisst es im Strategiepapier Räumliche Entwicklungsperspektive Winterthur 2040. Das künftige Ziel ist Tempo 30.

Bisher «unvollständige Signalisation»

Um das Quartier Breite schon jetzt von schwerem Durchgangsverkehr zu entlasten, hat der Stadtrat nun die bestehende Zufahrtsbeschränkung für Lastwagen und Gesellschaftswagen angepasst, wie dieser in einer Medienmitteilung schreibt. Bereits seit 1965 ist an der Kreuzung Untere Vogelsangstrasse/Breitestrasse und an der Kreuzung Langgasse/Breitestrasse ein Höchstgewicht von 3,5 Tonnen signalisiert. 1985 kam ein zusätzliches Lastwagen-Verbotsschild an der Kreuzung Wylandstrasse/Hochwachtstrasse hinzu. Aber: «Die unvollständige Signalisation auf weiteren Zubringerstrassen führte bisher dazu, dass eine Kontrolle von fehlbaren Fahrzeuglenkenden nur eingeschränkt möglich war», heisst es in der Mitteilung weiter.

Darum schliesst der Stadtrat diese Lücken in der Signalisation, indem er an allen Zufahrtsstrassen fürs Breite-Quartier entsprechende Verbotsschilder plant. Die amtliche Publikation der beschlossenen Verkehrsanordnung, um das Quartier besser vor schwerem Durchgangsverkehr zu schützen, ist seit Freitag, 6. Mai, online einsehbar.

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