Publiziert 28. Apr. 2022, 08:45
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Therapieangebot Zebra

Stadt bietet Unterstützung für Personen, die Geflüchtete begleiten

Das Therapieangebot Zebra der Sozialen Dienste der Stadt Winterthur unterstützt Personen, die geflüchtete Kinder oder Jugendliche begleiten. In kostenlosen Informationsveranstaltungen soll Wissen zu Themen wie Notfallpsychologie, Psychotraumatologie und Selbstfürsorge vermittelt werden.

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red
Das Therapieangebot Zebra der Sozialen Dienste der Stadt Winterthur unterstützt Personen, die geflüchtete Kinder oder Jugendliche begleiten.

Das Therapieangebot Zebra der Sozialen Dienste der Stadt Winterthur unterstützt Personen, die geflüchtete Kinder oder Jugendliche begleiten.
Michal Hotz

Viele tausende Menschen sind vor dem Krieg in der Ukraine in die Schweiz geflüchtet – auch nach Winterthur. Die Solidarität in der Bevölkerung ist gross: Menschen nehmen Ukrainerinnen und Ukrainer als Gäste in ihre Wohnungen auf oder engagieren sich in verschiedenen ehrenamtlichen Angeboten. Auch in professionellen Kontexten wie Schulen oder Kinderbetreuungseinrichtungen treffen Winterthurerinnen und Winterthurer auf Geflüchtete, worunter sich auch viele Kinder befinden. Dass diese oft in ihrer Heimat oder auf der Flucht belastende Situationen erlebten und täglich erschütternde Neuigkeiten aus ihrer Heimat erhalten, kann auch Personen, die sie hierzulande begleiten oder beherbergen, vor Herausforderungen stellen.

Kostenloses Unterstützungsangebot

An diesem Punkt setzt das Therapieangebot Zebra der städtischen Sozialen Dienste an. Dieses hat Angebote erarbeitet, die jenen Unterstützung bieten, die sich professionell oder ehrenamtlich mit Flüchtlingen – insbesondere Kindern und Jugendlichen – beschäftigen, wie die Stadt mitteilt. Privatpersonen, die geflüchtete Menschen beherbergen oder begleiten, erhalten in zwei Modulen Grundlagenwissen zu Notfallpsychologie, Psychotraumatologie, Hilfe zur Selbsthilfe, Selbstfürsorge und relevanten Anlaufstellen.

Ein ähnliches Angebot richtet sich an Personen, die im beruflichen Kontext mit Geflüchteten zu tun haben, zum Beispiel Lehrpersonen oder Sozialarbeitende. Die Veranstaltungen sind kostenlos und werden von ausgewiesenen Expertinnen durchgeführt.

Online-Veranstaltung für Fachpersonen aus Schule, Kinderbetreuung und Sozialarbeit:

  • Dienstag, 10. Mai, 17.30 bis 19 Uhr oder
  • Montag, 30. Mai, 17.30 bis 19 Uhr oder
  • Freitag, 17. Juni, 17.30 bis 19 Uhr

Veranstaltung für Privatpersonen, die Geflüchtete beherbergen oder begleiten:

Modul 1 (Notfallpsychologische Grundlagen):

  • Dienstag, 17. Mai, 18 bis 19.30 Uhr oder
  • Dienstag, 7. Juni, 18 bis 19.30 Uhr oder
  • Dienstag, 12. Juli, 18 bis 19.30 Uhr

Modul 2 (Informationen zu Trauma und Selbstfürsorge):

  • Dienstag, 24. Mai, 18 bis 19.30 Uhr oder
  • Dienstag, 14. Juni, 18 bis 19.30 Uhr oder
  • Dienstag, 19. Juli, 18 bis 19.30 Uhr

Weitere Informationen und Anmeldung unter stadt.winterthur.ch/ukraine

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