Publiziert 07. Nov. 2022, 08:58
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Stadtrat bewilligt finanzielle Unterstützung

Rad-WM 2024 führt durch Winterthur

Der Start des Eliterennens der Männer an der Rad-WM 2024 ist in Winterthur. Dafür hat der Stadtrat nun Gesamtausgaben von 230'000 Franken zur Unterstützung bewilligt.

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red
Die Rad-WM 2024, die in Zürich stattfindet, führt auch durch Winterthur.

Die Rad-WM 2024, die in Zürich stattfindet, führt auch durch Winterthur.
Symbolfoto: zvg

Nach 1923, 1929 und 1946 kommen die Rad-Weltmeisterschaften im Jahr 2024 zurück nach Zürich, wobei Para-Athletinnen und -athleten, Elitefahrerinnen und -fahrer sowie Juniorinnen und Junioren zum ersten Mal an den gleichen Weltmeisterschaften um das begehrte Regenbogen-Trikot kämpfen werden. Am Sonntag, 29. September, wird Winterthur als Startort für das Eliterennen der Männer im Mittelpunkt stehen. Zusammen mit dem lokalen Organisationskomitee, Swiss Cycling, dem internationalen Verband Union Cycliste Internationale – kurz UCI – und weiteren involvierten Stellen innerhalb der Stadt wurde die Schützenstrasse, Höhe Sulzer-Hochhaus, als Startort gewählt. Auf dessen sowie beim Stadion Schützenwiese soll am Wochenende vom 27. bis 29. September 2024 ein Festgelände mit verschiedenen Attraktivitäten betrieben werden, wie das Departement Schule und Sport in einer Medienmitteilung schreibt.

Vom Start in der Schützenstrasse führt die Strecke rund um die Altstadt und danach zur Stadtgrenze. Nach einer Runde durchs Weinland entlang der Route Seuzach – Hettlingen – Henggart – Flaach – Neftenbach wird das Fahrerfeld via Wülflingerstrasse ein zweites Mal das Startgelände an der Schützenstrasse passieren, ehe sich der Tross via Sennhof und Kyburg in Richtung Rundkurs in Zürich mit dem Ziel am Sechseläutenplatz aufmachen wird.

Grosszügiger Unterstützungsbeitrag

Der Winterthurer Stadtrat bewilligt einen Beitrag von 150'000 Franken an den Verein Rad-WM 2024, wie es im medialen Schreiben weiter heisst. Darin enthalten seien auch die Aufwendungen für Strassensperrungen, Sicherheit, Signalisationen und Umleitungen im Zusammenhang mit der Rennstrecke.

Für das Rahmenprogramm am Wochenende vom 27. bis 29. September wird zurzeit ein lokales Organisationskommitee mit Vereinen und Institutionen aus Winterthur zusammengestellt. Für die allgemeinen Kosten, wie zum Beispiel Beschallungs-, Strom- oder Wasserinstallationen, mobile WCs, Abfallentsorgung oder Miete von Plätzen und Räumen beim Startgelände, spricht der Stadtrat einen Beitrag von 50'000 Franken.

Auch die Bevölkerung profitiert

Mit weiteren 30'000 Franken will die Exekutive sogenannte «Begleitmassnahmen» für die Bevölkerung unterstützen. Swiss Cycling habe in Absprache mit den Sportämtern des Kantons Zürich und der Städte Zürich, Winterthur und Uster bereits ein umfassendes Programm rund ums Velofahren zusammengestellt. Dabei würden die Schwerpunkte in den Bereichen «Sport- und Gesundheitsförderung», «Unfallprävention und Sicherheit» sowie «Nachhaltige Mobilität» liegen. Innerhalb der Stadt Winterthur findet gemäss Mitteilung eine Koordination mit den bestehenden Angeboten und Projekten statt wie beispielsweise die Schulungen oder die Veloprüfung der Stadtpolizei oder Massnahmen zur nachhaltigen Mobilität der Fachstelle Klima. Bestehende Angebote, wie die mobile Pumptrack-Tour oder Velofahrkurse für Flüchtlinge, sollen ergänzt und neue Massnahmen umgesetzt werden, wie etwa Bike-Control-Workshops in Schulen.

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