Publiziert 09. Sep. 2022, 12:06
8404

Möglicher Umzug an die Hohlandstrasse

Quartierbibliothek Oberi plant Umzug

Die Räumlichkeiten der Quartierbibliothek in Oberwinterthur genügen den heutigen Anforderungen nicht mehr.

G
George Stutz
Künftiger Bibliotheksstandort an der Hohlandstrasse 4/6

Künftiger Bibliotheksstandort an der Hohlandstrasse 4/6
google map

Zu klein, zu wenig flexibel und nicht barrierefrei: Die Räumlichkeiten der Quartierbibliothek in Oberwinterthur genügen den heutigen Anforderungen nicht mehr. Nun soll die Bibliothek an die Hohlandstrasse umziehen. Der Stadtrat beantragt dafür beim Parlament einen Kredit.

Die Winterthurer Bibliotheken sind Orte des Austauschs und der Begegnung. Sie fördern den Kontakt und die Vernetzung in der Bevölkerung und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in Winterthur. Insbesondere die Quartierbibliotheken sind schon heute wichtige Treffpunkte für Familien und für Kinder. Sie beleben das Quartier, sind Informationsdrehscheiben und fördern die Kontaktaufnahme und das Engagement in der Quartierbevölkerung. Damit sie diese Aufgaben aber erfüllen können, sind Quartierbibliotheken auf hinreichend Fläche sowie vielfältige und flexibel nutzbare Räumlichkeiten angewiesen.

Jetziger Standort veraltet

Die Quartierbibliothek in Oberwinterthur wird diesen Anforderungen seit Längerem nicht mehr gerecht. Verteilt über drei Etagen ist der Standort an der Römerstrasse 151 veraltet, zu klein und nicht barrierefrei. Zudem besteht erheblicher Sanierungsbedarf. Der Stadtrat hat darum entschieden, den bestehenden Standort aufzugeben und die Quartierbibliothek Oberwinterthur an die Hohlandstrasse 4/6 umzusiedeln. Die von der Terresta AG verwaltete Liegenschaft verfügt über das erforderliche Raumangebot für eine moderne, leistungsfähige und attraktive Quartierbibliothek und bietet auch Platz für die Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnerinnen und Partnern wie zum Beispiel Schulen.

Zusatzkredit für 127'000 Franken Mietkosten

Der Umzug in die neue Liegenschaft führt zu höheren Betriebskosten, die im Wesentlichen durch das grössere Flächenangebot bedingt sind, aber auch den Mieterausbau enthalten. Der Stadtrat hat darum beim Parlament einen Zusatzkredit von jährlich wiederkehrend 127 000 Franken für Mietkosten und einen einmaligen Kredit für die Betriebseinrichtung (spezifische Bibliothekseinbauten und IT) von 300 000 Franken beantragt.

Das könnte Sie auch interessieren