Publiziert 24. Dez. 2022, 06:30
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«Campus Tösstal»

Neubau für 79 Millionen soll Platzproblem an der Berufsfachschule lösen

Drei der sieben Standorte der Berufsfachschule Winterthur können mit dem Neubau an der Tösstalstrasse zusammengeführt werden. Damit will der Kanton mehr Platz für die steigende Anzahl Lernender bieten.

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red
Ein Bau aus Beton und Holz: So soll der Neubau der Berufsfachschule Winterthur einst aussehen.

Ein Bau aus Beton und Holz: So soll der Neubau der Berufsfachschule Winterthur einst aussehen.
Visualisierung: Baudirektion Kanton Zürich / Indievisual web

Egal, ob Detailhandelsfachfrau oder Fachperson Betreuung – an der Berufsfachschule Winterthurer absolvieren die Lernenden ihre berufliche Grund- oder Weiterbildung. Die Platzverhältnisse sind allerdings beschränkt; die Schulräume sind mittlerweile auf sieben Standorte in der ganzen Stadt verteilt. Das soll sich nun ändern. Der Kanton plant gegenüber den Hauptschulhäusern Wiesental und Mühletal und angrenzend an die KV-Wirtschaftsschule an der Tösstalstrasse einen Neubau, wie es in einer Medienmitteilung des Regierungsrats heisst. Dadurch könne der Betrieb und die Organisation der Berufsfachschule verbessert und die wachsende Zahl an Lernenden bewältigt werden. Der neue «Campus Tösstal» bietet täglich Platz für 1000 Lernende aus den Fachrichtungen Detailhandel und Soziales, worin drei Standorte zusammengeführt und Mietflächen aufgehoben werden, wie dem medialen Schreiben weiter zu entnehmen ist.

Kostenpunkt: 79 Millionen Franken

Im Neubau soll eine zeitgemässe Lernumgebung entstehen, die das Büro MAK architecture AG aus Zürich designen wird, welches als Sieger aus dem Projektwettbewerb hervorging. Neben 40 Unterrichtsräumen gehören dazu auch offene Lernnischen im Atrium für individuelles Lernen und Gruppenarbeiten. Der Holz-/Betonbau verfügt zudem über eine bisher fehlende Dreifachsporthalle sowie je einen Fitness- und Gymnastikraum für den obligatorischen Sportunterricht. Ausserdem sind Räume für die Verwaltung und den Gebäudebetrieb geplant.

Kosten wird der neue Campus insgesamt rund 79 Millionen Franken. Der Regierungsrat hat dem Kantonsrat einen entsprechenden Objektkredit beantragt. Vorgesehen ist gemäss Mitteilung, im nächsten Sommer mit den Bauarbeiten zu beginnen. Der Bezug des Gebäudes ist für Sommer 2026 geplant.

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