Publiziert 05. Mai 2022, 09:20
8400

Russkaja und Rantanplan ergänzen Ska-P

Musikfestwochen: Hauptwochenende ist komplett

Die Verantwortlichen der Winterthurer Musikfestwochen gaben 16 neue Acts bekannt. Das kostenpflichtige Hauptwochenende ist somit komplett.

r
red
Noch 79-mal schlafen, bis sich die  Steinberggasse in ein Festivalareal verwandelt.

Noch 79-mal schlafen, bis sich die Steinberggasse in ein Festivalareal verwandelt.
Thomas Gerstendörfer

In 79 Tagen ist es soweit: Die 47. Winterthurer Musikfestwochen (MFW) beginnen. Wie die Verantwortlichen am Donnerstag, 5. Mai, mitteilten, haben sie alle Acts für das kostenpflichtige Hauptwochenende zusammen. Nebst Ska-P spielt am Samstag, 20. August, die österreichische Band Russkaja in der Steinberggasse. «Die Band um den charismatischen Frontmann Georgij Makazaria ist das typische Beispiel dafür, wie man sich kontinuierlich weiterentwickeln und von kleinen Clubs auf die grössten Bühnen hochspielen kann», heisst es auf der Website der MFW.

Eine Stunde davor steht Rantanplan auf der Bühne. Zum 25-jährigen Bandjubiläum spielen die Ska-Punk-Legenden aus St. Pauli erstmals am hiesigen Musikfestival. Wie die Verantwortlichen schreiben, helfe der Sound aus dem Hamburger Rotlicht beharrlich mit, den Rock’n’Roll über die aalglatten Copy-Paste-Produktions-Zeiten zu retten. «Live aufgenommen und ehrlich von der Seele gebrüllt.»

Neu im kostenlosen Programm

Auch das kostenlose Programm auf der Steinberggasse und dem Kirchplatz erhält Zuwachs: mit einem kaleidoskopischen Feuerwerk von Catastrophe, dem sozialkritischen, genresprengenden Multiinstrumentalisten und Live-Wunder Wu-Lu, dem israelischen Ausnahmetalent Liraz sowie Sinead O’Brien, welche mit wortgewandter Dringlichkeit den Nerv der Zeit trifft. Frische Musik aus der Schweiz gibt es unter anderem von Psycho Weazel (live), Batbait, Andrina Bollinger, EMZYG, Hatepop und Coniglio Connection.

Auch Winterthurer Acts kommen nicht zu kurz: An der Winti Night spielen Pedro feat. The Legacy, Lele Javel und French Fries (plus eine weitere Band), dazu kommt eine geballte Ladung Stromgitarrenmusik von Gloria Volt und Hathors.

Das könnte Sie auch interessieren