Publiziert 07. Juli 2022, 08:07
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Geheimgang 188 mit erstem Outdoor-Escape-Game

Jetzt wird auch im Freien getüftelt

In den vergangenen Monaten hat das Team vom Geheimgang 188 an einem neuen Spiel getüftelt – ausserhalb der Katakomben im Sulzerareal. Das Outdoor-Escape-Game kann am kommenden Samstag erstmals gespielt werden.

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red
Neu können draussen auf dem Sulzerareal Escape-Games gelöst werden.

Neu können draussen auf dem Sulzerareal Escape-Games gelöst werden.
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Cédric Holenstein und Miro Hintermüller, die beiden Gründer vom ersten Winterthurer Escape-Room «Geheimgang 188», haben sich aus ihren Katakomben im Sulzerareal gewagt und in den letzten Monaten an einem Spiel im Freien getüftelt. Wie die beiden mitteilen, ist dabei das Outdoor-Escape-Game «Der Schatz der Sulzergang» in zwei Schwierigkeitsstufen entstanden, das am Samstag gespielt werden kann. Als Gruppe schlendert man während rund 90 Minuten über das ehemalige Industrie-Areal und löst Rätsel. Dabei helfen die Utensilien, die die Spielenden im Geheimgang 188 ausgehändigt bekommen.

Auf der Tour werde bei bestem Wetter das Industrie-Areal auf eine neue Weise erkundet und bisher unbekannte Orte entdeckt, heisst es im Schreiben weiter. Cédric Holenstein erklärt, wie es dazu kam: «Wir wussten schon vor unserer Gründung, dass wir unseren Standort hier am Lagerplatz eröffnen wollen. Um ehrlich zu sein: Wir sind einfach ziemlich verliebt in dieses Areal. Da liegt es auf der Hand, dass wir das unseren Gästen auch zeigen wollen.»

Die Rätsel seien bewusst abwechslungsreich gestaltet: An einer Station müsse zum Beispiel mit einem Feldstecher der Lagerplatz erkundet oder an einem anderen Standort mithilfe eines Schlüsselfinders ein versteckter Gegenstand gefunden werden.

Schatzsuche der besonderen Art

Das Spiel befasst sich mit einer fiktiven Geschichte rund um die Diebesbande namens «Sulzergang». Die Spielenden müssen dabei einen spektakulären Goldraub auf dem Industrie-Areal untersuchen und die Geschichte hinter dem Kriminalfall lüften. «Wir wollten eine spannende Geschichte entwickeln, die sich in die reale Umgebung einfügt. Die imposanten Industriehallen wollten wir als Bühnenbild nutzen, so dass dieses Spiel wirklich nur hier in Winterthur gespielt werden kann», erklärt Miro Hintermüller. Ausserdem sollten Auswärtige auch etwas über das industrielle Erbe der Stadt lernen. Hintermüller fügt an: «Wer durch diese Gassen geht, bekommt das auf eine Art und Weise zu spüren, wie sie kein Film oder Vortrag vermitteln kann.»

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