Publiziert 22. Sep. 2022, 08:57
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Jugendberatungsangebot Jump und Jumpina

In 22 Jahren 1131 Jugendliche betreut

Im Jahr 2000 gründete die Stadt das Jugendberatungsangebot Jump und Jumpina, um Jugendliche mit Schwierigkeiten auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben zu begleiten. 1131 Jugendliche wurden seither beraten und betreut – die grosse Mehrheit davon fand eine Anschlusslösung.

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red
Das Jugendberatungsangebot Jump und Jumpina der Stadt Winterthur hat in den letzten 22 Jahren 1131 Jugendliche beraten und betreut.

Das Jugendberatungsangebot Jump und Jumpina der Stadt Winterthur hat in den letzten 22 Jahren 1131 Jugendliche beraten und betreut.
Stadt Winterthur

Der Übergang von der Schule ins Berufs- und Erwachsenenleben ist für Jugendliche ein grosser Schritt, der manchmal nicht ganz einfach ist. Persönliche, soziale, familiäre oder schulische Schwierigkeiten können die berufliche und soziale Integration oder den Verbleib in der Schule gefährden. Vor 22 Jahren hat die Stadt Winterthur deshalb das sozialpädagogische Projekt Jump (für Jungen) und kurz darauf Jumpina (für Mädchen) gestartet und schnell als reguläres Betreuungs- und Beratungsangebot eingeführt.

Wie das Departement Soziales mitteilt, wurden in dieser Zeit 1131 Jugendliche beraten und begleitet. Davon hätten über 40 Prozent einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz gefunden, über ein Viertel sei ein weiteres Jahr in der Schule geblieben und ebenfalls ein Viertel hätte Anschluss in einem Brückenangebot, beispielsweise ein Berufsvorbereitungsjahr, gefunden.

Niederschwellige, intensive Begleitung

Jump und Jumpina bieten Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren eine niederschwellige, intensive Begleitung durch Krisen und belastende Lebenssituationen. Die Angebote unterstützen die Jugendlichen darin, ihr Verhalten und ihre Leistung in der Schule zu verbessern und vermitteln bei Konflikten, um sicherzustellen, dass Jugendliche weiterhin im Schulsystem bleiben oder wieder integriert werden und vermeiden somit Schulabbrüche.

Auch beim Übergang ins Berufsleben unterstützen die Teams von Jump und Jumpina, indem die Sozialarbeitenden gemeinsam mit den Jugendlichen konkrete Lösungen zur Integration ins Berufsleben entwickeln. Sie führen dabei regelmässige Beratungsgespräche über einen längeren Zeitraum durch und helfen bei der Lehrstellensuche. Daneben bieten sowohl Jump als auch Jumpina einmal pro Woche einen Mittagstisch an, an dem sich die Jugendlichen untereinander austauschen können.

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