Publiziert 15. Juli 2022, 09:45
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Anstrengungen des FCW werden «belohnt»

FCW trägt Polizeikosten mit

Die Hälfte der Heimspiel-Sicherheitskosten trägt die Stadt.

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red
Damit auch in der Super League nicht nur eine friedliche Stimmung im Stadion, sondern auch ausserhalb garantiert werden kann, bedarf es deutlich höheren Mehraufwendungen im Sicherheitsbereich.

Damit auch in der Super League nicht nur eine friedliche Stimmung im Stadion, sondern auch ausserhalb garantiert werden kann, bedarf es deutlich höheren Mehraufwendungen im Sicherheitsbereich.
George Stutz

Der morgen Samstagabend fallende Startschuss zur ersten Super-League-Saison des FC Winterthur seit 37 Jahren bedeutet nicht nur sportlich gesehen einen Quantensprung. Auch die Sicherheitsmassnahmen rund um das Stadion Schützenwiese kommen im Vergleich zur Challenge League ebenfalls einem «Klassenunterschied» gleich.

Damit die Stadtpolizei Winterthur ausserhalb des Stadions auch unter den Super-League-Voraussetzungen bei Heimspielen des FCW ruhige und sichere Austragungen gewährleisten kann, bedarf es deutlich höherer Aufwendungen. Der Stadtrat hatte darum bereits im Juni 12,7 neue Polizei-Stellen und einmalige Investitionen in der Höhe von 795'000 Franken für die Stadtpolizei bewilligt.

Fifty-Fifty-Beteiligung

Nun hat der Stadtrat diese Beteiligung des FC Winterthur an den Sicherheitskosten mittels
Leistungsvereinbarung neu geregelt, wie dieser mitteilt. Der FCW werde die Hälfte der Einsatzkosten übernehmen. Das Polizeigesetz des Kantons Zürich erlaube es der Stadtpolizei, für ausserordentliche Polizeieinsätze bei Anlässen eine Kostenbeteiligung vom Veranstalter zu verlangen. Mit dieser Aufteilung honoriere die Stadt die gute, nach dem Aufstieg noch weiter ausgebaute Fanarbeit, die Anstrengungen des Clubs für eine friedliche Fussballkultur sowie die Anpassung des Sicherheitsdispositivs innerhalb des Stadions an die neuen Gegebenheiten. Bei der Festlegung der maximalen Höhe der Beteiligung legte der Stadtrat zudem Wert darauf, dass der FC Winterthur zuerst seine finanzielle Basis verbreitern kann, heisst es im medialen Schreiben weiter. Unterstrichen werde damit die seit Jahren bewährte gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem FC Winterthur.

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