Publiziert 25. Jan. 2023, 06:30
8400

Kantonaler Gestaltungsplan festgesetzt

Das Technikum ist dem Umbau einen Schritt näher

Das Technikum soll komplett erneuert werden. Nach einem Rekurs und drei weiteren Einwendungen hat die kantonale Baudirektion den Gestaltungsplan nun festgesetzt.

r
red
Das ehemalige Technikum, der «Campus T», soll in den nächsten Jahren komplett erneuert werden.

Das ehemalige Technikum, der «Campus T», soll in den nächsten Jahren komplett erneuert werden.
84XO

Der ZHAW-Campus an der Technikumstrasse in Winterthur bildet das historische Kernareal des ehemaligen Technikums. Auf diesem Gelände, das direkt an der Eulach liegt, soll die «School of Engineering» der Fachhochschule konzentriert werden. Die Anzahl der Studierenden hat in den letzten zehn Jahren stark zugenommen, und es wird mit einem weiteren Wachstum gerechnet. Auch müssen verschiedene Gebäude saniert werden, weshalb der «Campus T» in mehreren Etappen über die nächsten Jahre modernisiert und erweitert werden. In der ersten Bauetappe sollen zwei neue Laborgebäude sowie ein öffentlicher Park direkt an der Eulach entstehen. Im Rahmen der Parkgestaltung werden die Ufer der Eulach renaturiert, wodurch unter anderem der Erholungswert und der Hochwasserschutz verbessert werden.

Doch der ursprüngliche Gestaltungsplan passte nicht allen: Es wurde Rekurs ergriffen, den das Baurekursgericht Ende August 2021 teilweise guthiess. Während der anschliessenden Überarbeitung hat die kantonale Baudirektion entschieden, beim geplanten Laborgebäude TL auf ein Stockwerk zu verzichten. Da der Flächenbedarf bestehen bleibt, wurden dafür Alternativstandorte geprüft.

Erneut drei Einwendungen

vom 1. September bis 31. Oktober lagen der überarbeitete Gestaltungsplan sowie die Unterlagen zum Gewässerraum erneut öffentlich auf. Parallel dazu erfolgte die Anhörung der Stadt Winterthur als Standortgemeinde. Wie die kantonale Baudirektion mitteilt, gingen insgesamt drei Einwendungen ein, anhand welcher sie die Pläne nochmals überarbeitete und nun festgesetzt hat. Zusammen mit den Berichten zu den Einwendungen liegen die Dokumente seit vergangenem Freitag, 20. Januar, während 30 Tagen auf.

Das könnte Sie auch interessieren