Publiziert 17. Jan. 2023, 09:17
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Nach Grossbrand im Dezember

Auf vertrautem Schulweg in provisorische Kindergartenräume

Nach dem Brand des Kindergarten Schützenwiese am 20. Dezember wurde für die 58 Kindergartenkinder bestmögliche Lösungen gefunden.

G
George Stutz
Nachdem das Feuer gelöscht werden konnte, musste der Kindergarten bei der Schützenwiese aufgrund von Einsturzgefahr abgebrochen werden.

Nachdem das Feuer gelöscht werden konnte, musste der Kindergarten bei der Schützenwiese aufgrund von Einsturzgefahr abgebrochen werden.
Ramona Kobe

Am frühen Morgen des vergangenen 20. Dezembers brannte das ehemalige, als Kindergartengebäude genutzte Schützenhaus neben der Schützenwiese lichterloh. Das weitgehend ausgebrannte Gebäude musste anschliessend aus Sicherheitsgründen abgerissen werden. Die 58 unversehrt gebliebenen Kindergartenkinder durften sodann ihre Weihnachtsferien notgedrungen etwas früher antreten.

Das von Stadtrat Jürg Altwegg (Grüne) geleitete Departement Schule und Sport arbeitete vor, zwischen und nach den Festtagen auf Hochtouren, sodass den drei Kindergartenklassen mit ihren fünf Kindergärtnerinnen und einer Heilpädagogin zum Schulwiederbeginn am 9. Januar zweckmässig eingerichtete Klassenräume zur Verfügung gestellt werden konnten. Ziel war es, den Kindergartenkindern ein möglichst gewohntes Umfeld mit einem weitgehend vertrauten Schulweg zu bieten. Gleichzeitig wurden die Eltern laufend über die schuleigene Nachrichten-App durch die Schulleitung informiert.

Schliesslich konnte die Schule Neuwiesen-Brühlberg drei Räume freispielen. So sind die drei Klassen aktuell im Saal des Schulhauses Brühlberg sowie in der Bibliothek beziehungsweise dem Mehrzweckraum des Schulhauses Neuwiesen untergebracht.

Drei Klassenräume in zwei nahgelegenen Schulhäusern

Wie Jürg Altwegg auf Anfrage schreibt, seien die Abteilung Schulbauten des Departements Schule und Sport sowie das Amt für Städtebau gemeinsam bereits in der Planungsphase für ein sorgfältig konstruiertes Provisorium für die Klassen des Kindergartens Schützenwiese. Weitere Räume als Zwischenlösung seien durch das Krisenteam geprüft worden und würden als Option bereitstehen. Die Lage werde laufend beurteilt und neu bewertet.

Altwegg beeindruckte zudem die angebotene Hilfe und das Verständnis: «Die Schule bedankt sich für die grosse Anteilnahme der Bevölkerung und die diversen, spontanen Hilfsangebote. Bisher sind die Rückmeldungen zu den geplanten Lösungen und zur Kommunikation durchwegs wohlwollend und verständnisvoll.»

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