Publiziert 28. Juni 2022, 16:56
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Winti Panthers vor dem Heimevent am Wochenende

Wintis Sandkicker möchten Erfolg von 2021 bestätigen

Im letzten Jahr gelang den Winti Panthers mit dem 3. Platz in der Meisterschaft Historisches. Die ersten Pflichtspiele 2022 haben gezeigt, dass für das Beach-Soccer-Team auch dieses Jahr viel drin liegt.

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Michael Hotz
Die hiesigen Beach-Soccer-Spieler Felix Widmann (v. l.), Marc Stahel und Pascal Schütz sind zentrale Stützen der Winti Panthers.

Die hiesigen Beach-Soccer-Spieler Felix Widmann (v. l.), Marc Stahel und Pascal Schütz sind zentrale Stützen der Winti Panthers.
Michael Hotz

«Ich bin immer noch etwas geflasht.» Marc Stahel, Captain der 1. Mannschaft der Winti Panthers und Vereinspräsident in Personalunion, zehrt kurz vor dem Saisonstart für das Winterthurer Beach-Soccer-Team noch immer von den positiven Eindrücken von vor gut zwei Wochen. Mitte Juni schafften die Panthers am Cup-Turnier auf dem Deutweg den Einzug ins Endspiel. Nach einem Forfait-Sieg im Achtelfinal gewannen sie zuerst gegen die Barracudas aus Biel und besiegten dann im Halbfinal das neue Team BSC 54 rund um den Nati-Star und WM-Torschützenkönig von 2021, Glenn Hodel. «Es war ein hochstehendes Spiel, das auf beide Seiten hätte kippen können», blickt Spielertrainer Pascal Schütz zurück – mit dem Wissen, dass sich am Ende seine Spieler mit 7:5 durchsetzten.

Drei Junge ergänzen den Kern

Der Cupfinal-Einzug kam für Schütz durchaus leicht überraschend. Nicht nur, weil der Halbfinalgegner BSC 54 auf dem Papier der Favorit war, spielt bei den Badener doch neben Hodel auch Heimanu Taiarui aus Tahiti, der 2015 zum besten Spieler der WM gekürt wurde. Die Winti Panthers müssen diese Saison den Wechsel auf der Goalie-Position verkraften. Der Rückhalt Nicholas Stucki weilt aktuell in den Niederlanden für sein Studium. Als Ersatz steht nun die Nachwuchshoffnung Patrick Leemann zwischen den Pfosten, der zusätzlich Trainings mit der Schweizer Nationalmannschaft absolvieren darf. «Patrick hatte am Cup-Turnier einen super Einstand», lobt Schütz.

Sand und Ball sind ihr Metier (von links): Spieler und Vorstandsmitglied Felix Widmann, Captain und Präsident Marc Stahel und Spielertrainer Pascal Schütz von den Winti Panthers.

Sand und Ball sind ihr Metier (von links): Spieler und Vorstandsmitglied Felix Widmann, Captain und Präsident Marc Stahel und Spielertrainer Pascal Schütz von den Winti Panthers.
Michael Hotz

Positiv ins Team eingefügt haben sich auch Cedric Sandtner und Samuel Grossmann, die wie Leemann ihre erste Saison in der 1. Mannschaft spielen. Die drei Neuen sind eine Art Erfrischungskur für den eingespielten Kern des Fanionteams. Dies widerspiegelt auch die Philosophie der Winti Panthers. «Wir setzen auf eine nachhaltige Entwicklung, indem wir junge Spieler aus der Region ausbilden, bis sie gut genug sind, um in der 1. Mannschaft zu spielen», führt Vorstandsmitglied Felix Widmann aus, der selbst aktiv in der 1. Mannschaft ist. Es gebe durchaus gegnerische Teams in der höchsten Spielklasse, die sich mit ausländischen Topspielern verstärken, um so die Meisterschaft zu gewinnen. «Wir gehen da bewusst einen anderen Weg», betont Präsident Stahel. Darum biete der Verein seit dieser Saison wieder Trainings für Kinder zwischen 8 und 16 Jahren an. Neun Junioren sind laut Stahel zurzeit im Verein, obwohl es für Nachwuchsteams keine Meisterschaft gibt.

Heimevent an diesem Wochenende

Der Auftakt in die Meisterschaft beginnt für die 1. Mannschaft der Winti Panthers gleich mit einem Highlight. Am Wochenende bestreiten sie den Heimevent auf dem Deutweg. Auch die 2. Mannschaft und das Frauenteam ist am 2. und 3. Juli im Einsatz. «Wir wollen den Event nutzen, um Winterthur unsere Sportart zu präsentieren», sagt Widmann.

Sportlich gesehen hofft Spielertrainer Schütz darauf, den Schwung aus dem Cup-Turnier mitnehmen zu können. Das Ziel sei, den Erfolg von letztem Jahr zu bestätigen. 2021 zogen die Panthers ins Final-4-Turnier ein und holten mit dem 3. Platz die beste Rangierung der Vereinsgeschichte. Ende Juli wollen die Winterthurer Sandfussballer also aus gleich zwei Gründen nach Aarau reisen. Einerseits, um den Cup zu gewinnen. Und andererseits, um am Finalturnier zusätzlich um die Meisterschaft zu spielen.

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