Publiziert 09. Nov. 2022, 12:06
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Ausverkaufte Axa-Arena

Winterthur im WM-Fieber

Der 9:3-Sieg der Schweizer Unihockey-Nati gegen die Slowakei war aus Winterthurer Sicht das WM-Highlight.

G
George Stutz
Eine ausverkaufte, stimmungsvolle Axa Arena beim Auftritt der Schweizer Nationalmannschaft gegen Slowakei.

Eine ausverkaufte, stimmungsvolle Axa Arena beim Auftritt der Schweizer Nationalmannschaft gegen Slowakei.
deuring photography

Seit letztem Samstag stehen die beiden WM-Austragungsorte Winterthur und Zürich im Fokus des Unihockey-Geschehens. Auch wenn das Winterthurer WM-Stadion im Deutweg nur einen Fünftel der Zuschauer fassen kann, die in der neu erbauten Swiss-Life-Arena in Zürich Platz finden, so entpuppte sich die Axa-Arena bis anhin als nicht minder WM-würdig.

Top Stimmung nicht nur am Spiel der Schweizer Nati

Viel dazu beigetragen hat das lokale Organisationskomitee des HC Rychenberg um Mario Kradolfer. Mit der Einladung von zahlreichen Schulklassen aus der Stadt und der Region sorgte das OK beispielsweise dafür, dass selbst am Montagmorgen um 10 Uhr, als die Unihockey-Zwergnationen Singapur und Thailand aufeinander trafen, die Stimmung grossartig und die meisten der roten Schalensitze besetzt waren.

Ein Selbstläufer punkto einer ausverkauften Halle war am Dienstagabend der wohl einzige Winterthurer Auftritt der Schweizer Nationalmannschaft. Obwohl die Partie gegen die Slowakei spätestens nach dem 4:0 bereits vorentschieden war, wurde das Team des WM-Gastgebers, dem mit Pascal Meier, Nicola Bischofberger und Nils Conrad auch drei HCR-Cracks zugehören, mit toller Stimmung und einem rot-weissen Fahnenmeer zum souveränen 9:3-Gruppensieg getragen.

Die Schweden spielen noch einmal in ihrem «Heimstadion»

Während die Schweizer als Gruppensieger ihren Viertelfinal am Donnerstag gegen Lettland oder Estland in Zürich austragen, kommts gleichentags um 18 Uhr noch einmal zu einem Unihockey-Leckerbissen in der Axa-Arena. Um 18 Uhr treffen die Schweden, die bis dahin alle ihre Partien in Winterthur austrugen, im Viertelfinal-Duell zweier Nordländer-Mannschaften auf Norwegen. Danach werden die Halbfinals und der Final um den Weltmeister-Titel allesamt in der Swiss-Life-Arena ausgetragen, während in Winterthur bis zum Abschluss der WM am Sonntag Platzierungsspiele stattfinden werden.

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