Publiziert 27. Apr. 2022, 15:39
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FCW gegen FC Schaffhausen

Spitzenkampf auf der Schützenwiese ist ausverkauft

Wenn der FC Winterthur am Freitag den FC Schaffhausen empfängt, heisst es: Spitzenreiter gegen ersten Verfolger. Der Match zieht, zumindest für Heimfans sind alle Tickets für die Schützenwiese weg. Es gibt nur noch Karten für den Gästesektor.

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Michael Hotz
Das Spitzenspiel am Freitag auf der Schützi ist für die FCW-Gemeinde ausverkauft.

Das Spitzenspiel am Freitag auf der Schützi ist für die FCW-Gemeinde ausverkauft.
Michael Hotz

Es ist der Traum eines jeden Pokerspielers und Veranstalters: ein Full House. Ein volles Haus ist diesen Freitag auf der Schützenwiese zu erwarten, wenn das Spitzenspiel zwischen dem FC Winterthur und dem FC Schaffhausen ansteht. Bereits sind nämlich rund 8000 Tickets verkauft, wie der FCW auf seiner Website mitteilt. Es gibt nur noch Karten für den Gästesektor. Für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren, die kein Ticket benötigen, ist ein Kontingent einberechnet. Es wird wohl also auch eine volle Sirupkurve geben.

Aufgrund des grossen Publikumsaufmarsches hat der FCW präventive Massnahmen beschlossen. Die Sektoren B (Bierkurve) und C (Gegengerade) werden getrennt. Damit sollen gefährliche Drängeleien auf der gedeckten Stehtribüne verhindert werden. Ein Sektorwechsel während des Spiels ist nicht möglich. «Achtet deshalb darauf, dass Ihr mit eurem Saisonabo oder Ticket am richtigen Eingang ansteht», rät der FCW. Gleichzeitig empfiehlt er, möglichst frühzeitig zu kommen, um lange Warteschlangen zu vermeiden. Die Schützi öffnet bereits um 18.45 Uhr, also eineinhalb Stunden vor Anpfiff.

Zwei Teams in Form

Die Ausgangslage vor dem Regioderby ist brisant. Das Team von Cheftrainer Alex Frei belegt zurzeit Platz 1, also jenen Rang, der Ende Saison zum direkten Aufstieg in die Super League berechtigt. Die nördlichen Nachbarn folgen mit nur einem Punkt Rückstand dahinter. Es geht im Duell also um die Tabellenführung. Beide Teams sind in Form: Der FCW gewann aus den letzten fünf Spielen deren drei (mit zwei Unentschieden), Schaffhausen gar deren vier (mit einem Remis). Letztmals verloren die zwei Mannschaften Anfang des letzten Monats, die Winterthurer am 4. März bei Stade Lausanne-Ouchy, die Munotstädter drei Tage zuvor im eigenen Stadion – gegen Stade Lausanne-Ouchy.

Oft Grund zum Jubeln: Der FCW hat dieses Jahr noch kein Heimspiel verloren, auch nicht das Duell mit Aarau.

Oft Grund zum Jubeln: Der FCW hat dieses Jahr noch kein Heimspiel verloren, auch nicht das Duell mit Aarau.
Michael Hotz

Rein von der Statistik dürfte das Spitzenspiel für den FCW ein schwieriges werden. Von den letzten fünf Meisterschaftspartien gegen den FC Schaffhausen gewann er kein einziges und holte bloss zwei Punkte bei drei Niederlagen. Für die Winterthurer spricht dafür die starke Heimbilanz, sie mussten in diesem Jahr zuhause noch nie als Verlierer vom Feld. Auf der Schützenwiese besiegte die Alex-Frei-Truppe zuletzt die beiden Aufstiegsaspiranten Aarau und Vaduz in zwei packenden Spielen – jeweils angetrieben von einem frenetischen Heimpublikum. Ein solches ist auch für den Spitzenkampf am Freitag zu erwarten.

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