Publiziert 08. Juni 2022, 11:09
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26:29-Niederlage in Schaffhausen

Pfadi von den Kadetten entthront

Trotz einer starken zweiten Halbzeit verlor Pfadi in Schaffhausen mit 26:29 (10:16) auch die dritte Playoff-Finalparty und somit den Meistertitel an die Kadetten.

G
George Stutz
Pfadi verabschiedet sich in Schaffhausen mit der Meisterschafts-Silbermedaille in die wohlverdienten Sommerferien.

Pfadi verabschiedet sich in Schaffhausen mit der Meisterschafts-Silbermedaille in die wohlverdienten Sommerferien.
deuring photography

In der letzten Halbzeit der Handballmeisterschaft 2021/22 zeigten sich die Handballer von Pfadi Winterthur noch einmal von ihrer besten Seite. Die dritte Playoff-Finalparty vermochte der Titelverteidiger in Schaffhausen damit aber nicht mehr zu drehen, zu hoch war der Rückstand zur Pause (10:16). Pfadi unterlag 26:29 und verlor damit das Meisterschaftsfinale gegen die Kadetten Schaffhausen 0:3. Die Munotstädter waren über die gesamten Playoffs gesehen die frischere Mannschaft. Nicht zuletzt auch, weil sie im Gegensatz zu Pfadi in den Viertel- und Halbfinals nicht über alle fünf Partien gehen mussten.

Pfadi vor einem Umbruch

Mit dem Ende der Meisterschaft verabschiedeten sich in Schaffhausen auch Pfadi-Schlüsselspieler wie der zurücktretende Roman Sidorowicz und der in die Heimat wechselnde Torhüter Yahav Shamir, aber auch Yannick Ott und Fabrizio Pecoraro. Weitere Spieler werden den Verein wohl ebenfalls verlassen. So dürfte beispielsweise der vom französischen Spitzenklub Montpellier HB ausgeliehene Georgier Giorgi Tskhovrebadze kaum zu halten sein. Ob dazu der französische Abwehrspezialist Rémi Leventoux in der Planung für die kommende Saison neben dem bereits verpflichteten spanischen Abwehrhünen Viran Morros noch eine Pfadi-Zukunft haben wird, wird sich in den kommenden Tagen ebenfalls weisen.

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