Publiziert 19. Jan. 2022, 10:00
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Sport-News aus Winterthur

FCW-Duo ins Dreamteam gewählt +++ HCR siegt im Nachholspiel

Die wichtigsten Kurznews aus der Winterthurer Sportwelt: ein Überblick.

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red

Roman Buess und Granit Lekaj sind im Team des Jahres

Granit Lekaj (l.) und Roman Buess vom FC Winterthur wurden ins Dreamteam 2021 der Challenge League gewählt.

Granit Lekaj (l.) und Roman Buess vom FC Winterthur wurden ins Dreamteam 2021 der Challenge League gewählt.
Facebook: FC Winterthur

Mittwoch, 19. Januar

Grosse Ehre für zwei Akteure des FC Winterthur: Der Captain Granit Lekaj und der Topskorer Roman Buess gehören zu den besten elf Spielern der Challenge League im vergangenen Jahr. An den «Golden11 Awards» wurden sie nämlich ins Dreamteam 2021 gewählt, und zwar direkt von den Spielern der beiden zwei höchsten Spielklassen.

«Herzliche Gratulation an unsere beiden Spieler, die diese Auszeichnung so was von verdient haben», schreibt der FCW auf seiner Facebook-Seite. Durchgeführt werden die «Golden11 Awards» alljährlich von der Spielergewerkschaft SAFP. (red)

Der HCR bezwingt die Tigers mit 6:4

Sechs Tore und ein Sieg: Der HC Rychenberg hatte am Dienstagabend Grund zum Jubeln.

Sechs Tore und ein Sieg: Der HC Rychenberg hatte am Dienstagabend Grund zum Jubeln.
Symbolfoto: Markus Aeschimann

Mittwoch, 19. Januar

Im Gegensatz zur letzten Partie gegen den SV Wiler-Ersigen war der HC Rychenberg am Dienstagabend, 19. Januar, im Nachholspiel gegen die Tigers Langnau von Beginn her hellwach. Nach sechseinhalb Minuten traf Nico Kehl für die Winterthurer zum 1:0, und keine zwei Minuten später schoss Teamkollege Kimo Oesch das 2:0. Doch die Langnauer bewiesen einmal mehr ihren Kampfgeist und liessen sich vom Rückstand nicht beirren, so dass ihnen in der zehnten Minute der Anschlusstreffer gelang. Den Ausgleich aber liess der HCR nicht zu und erhöhte kurz darauf durch Levin Conrad auf 3:1.

Während in den ersten zwanzig Spielminuten insgesamt fünf Tore fielen, das Heimteam erzielte kurz vor der Pause das 2:3, blieb das zweite Drittel torlos. Im Schlussabschnitt wurde es aber noch einmal hektisch: Kimo Oesch traf zum zweiten Mal an diesem Abend und erhöhte auf 4:2. Das altbekannte Muster fand seinen Fortlauf, das Heimteam erzielte zwar wieder den Anschlusstreffer, doch der Ausgleich wollte nicht fallen. Auch Levin Conrad traf zum zweiten Mal in diesem Spiel, weshalb es gut sechs Minuten vor Spielende 5:3 aus Sicht des HCR stand. Als Markus Lindgjerdet auf 6:3 erhöhte, nahmen die Langnauer ihr Timeout. Mit dem Schlusspfiff erzielten sie noch ein Tor, doch der Sieg war nicht mehr zu holen. (pd/rk)

EHCW mit strafenreichen 1:5-Niederlage in Kloten

Die Winterthurer blieben gegen den EHC Kloten chancenlos.

Die Winterthurer blieben gegen den EHC Kloten chancenlos.
zvg

Sonntag, 16. Januar

Der EHC Winterthur war am Samstagabend, 15. Januar, zu Gast beim EHC Kloten, der sich über einen Publikumsrekord der laufenden Saison freuen konnte. Allerdings kamen im Startdrittel nur die Kloten-Fans auf ihre Rechnung: Von den Winterthurern kam wenig, so dass die Gastgeber nach 20 Minuten bereits mit 3:0 führten. Ähnlich gestaltete sich das zweite Drittel. Zwar konnte der EHCW gleich drei Mal in Überzahl agieren, ohne jedoch den Gastgebern gefährlich werden zu können. So war es erneut der EHC Kloten, der zum Torerfolg kam und auf 4:0 erhöhte.

Doch die Löwen gaben nicht auf und kämpften bis zum Schluss, obwohl sie acht Minuten vor Schluss bereits einem 0:5-Rückstand nachrannten. Für den Ehrentreffer zuständig war Paulin Mainot in der 55. Minute, der aufgrund der hektischen Schlussphase fast etwas unterging. 36 Sekunden vor Schluss kam es zu mehreren Faustkämpfen, so dass die Unparteiischen insgesamt sechs Spieldisziplinar- sowie mehrere Zwei- und Fünfminutenstrafen verteilten. Diese änderten am Spielstand allerdings nichts mehr: Der EHCW ging im Kantonsderby als Verlierer vom Eis – erneut. Denn: Die Löwen hatten am Vortag bereits mit 1:2 gegen die EVZ Academy verloren. (pd/rk)  

Aufholjagd des HCR kommt zu spät

Der HCR kämpfte bis zum Schluss, musste sich dem SV Wiler-Ersigen letztendlich aber knapp geschlagen geben.

Der HCR kämpfte bis zum Schluss, musste sich dem SV Wiler-Ersigen letztendlich aber knapp geschlagen geben.
Markus Aeschimann

Sonntag, 16. Januar

Am Samstagabend, 15. Januar, empfing der HC Rychenberg den SV Wiler-Ersigen zum Nachholspiel der 9. Runde. Die Gäste aus Bern bekundeten in der Axa-Arena zu Beginn etwas Startschwierigkeiten, die Ungenauigkeiten im Aufbau konnte der HCR jedoch nicht ausnutzen. Aber auch dem Heimteam unterliefen Fehler – und Wiler nutzte diese eiskalt aus. In der 10. Minute traf Joonas Pylsy zum 1:0, und mit einem Doppelpack in der 13. Minute zog Wiler auf 3:0 davon.

Auch das zweite Drittel begann zu Gunsten der Berner: Radek Sikora erhöhte kurz nach Wiederanpfiff auf 4:0. Zeit für den HCR aufzuwachen. Rund 37 Minuten blieben den Winterthurern für ihre Aufholjagd. Und diese begann mit dem Treffer von Captain Nils Conrad, der in der 26. Minute auf 1:4 verkürzte.

In der Mitte des Schlussdrittels traf Tobias Studer mit einen spektakulären Zorro-Penalty zum 2:4. Auch wenn der HCR kämpfte, Tore wollten bis kurz vor Schluss keine mehr fallen. Eineinhalb Minuten vor Ende der Partie war es erneut Nils Conrad, der seine Mannschaft mit dem 3:4-Anschlusstreffer noch einmal hoffen liess. Der Ausgleich aber wollte auch mit einem sechsten Feldspieler nicht gelingen, die Aufholjagd kam zu spät, so dass der SV Wiler-Ersigen den ersten Sieg im neuen Jahr feiern konnte. (pd/rk)

Red Ants starten mit 6:0-Sieg ins neue Jahr

Die Red Ants sind erfolgreich ins neue Jahr gestartet. In Oberseen besiegten sie den UHC Laupen gleich mit 6:0.

Die Red Ants sind erfolgreich ins neue Jahr gestartet. In Oberseen besiegten sie den UHC Laupen gleich mit 6:0.
Archivfoto: zvg

Freitag, 14. Januar

Das erste Heimspiel 2022 war für die Red Ants ein sehr erfolgreiches. Nach einer Absage und einem verschobenen Spiel gewannen die Winterthurerinnen in ihrer generell ersten Partie im neuen Jahr gleich mit 6:0. Am Freitagabend, 14. Januar, besiegten sie in Oberseen mit diesem deutlichen Resultat den UHC Laupen.

War die erste Begegnung der beiden Zürcher Teams im Oktober noch eine mit einem «normalen» Unihockey-Resultat – die Red Ants hatten in Wald mit 7:4 gesiegt – gewesen, zeichnete sich bei der Reprise in Winterthur lange ein Spiel mit wenig Toren ab. Es war Vanessa Schmuki, die 16 Sekunden vor der ersten Pause den Bann brach und die roten Ameisen mit 1:0 in Führung schoss. Kurz vor Spielmitte doppelte Schuki, die nach der Partie zur besten Spielerin auf Seiten der Winterthurerinnen gekürt wurde, mit dem zweiten Treffer nach. In Überzahl erhöhte dann Linn Larsson in der 38. Minute auf 3:0, was so etwas wie die Entscheidung war.

Im letzten Drittel sorgten das Team des Ende Saison abtretenden Cheftrainers Lukas Eggli dann dafür, dass das Derby gegen die Oberländerinnen noch zu einem Kantersieg wurde. Lina Wieland und Hana Konickova mit einem Doppelschlag innert 70 Sekunden sowie Sina Krausz schossen die Red Ants zum deutlichen 6:0-Sieg über Laupen. (mh)

HCR trotz sechs Corona-Fällen im Einsatz

Der HCR liess sich von Zug United nicht in Bedrängnis bringen und gewann zuhause mit 5:2.

Der HCR liess sich von Zug United nicht in Bedrängnis bringen und gewann zuhause mit 5:2.
Markus Aeschimann

Donnerstag, 13. Januar

Sechs Corona-Infizierte und dazu drei Verletzte – zu wenig für eine weitere Spielverschiebung. So empfing der HC Rychenberg am Mittwochabend, 12. Januar, Zug United zuhause in der Axa-Arena. In der Startaufstellung standen mit Timo Graf, Timon Günthard und Goalie Simon Meier drei Spieler aus der U21-Mannschaft.

Der Start gelang den Winterthurern nicht wie gewünscht. In der vierten Minute war der Zuger Manuel Staub mit einem Weitschuss erfolgreich. Er war der einzige Torschütze in den ersten zwanzig Minuten, denn Nicolas Schüpbach im Tor des HCR liess keinen Ball der Zuger mehr rein, die zu vielen Chancen kamen. Diese hatten auch die Spieler des HCR auf der anderen Seite, scheiterten aber ebenfalls am Zuger Goalie Nils Schälin.

Das änderte sich im zweiten Drittel: Nach einem Doppelschlag von Daniel Keller und Noah Aeschimann lag die Heimmannschaft nach 25. gespielten Minuten erstmals in Führung – und gab diese nicht mehr her. Mit dem ersten Angriff im letzten Drittel erhöhte Noah Püntener auf 3:1, in der 51. Minute erzielte Levin Conrad das 4:1. Auch wenn die Zuger 20 Sekunden später auf 2:4 verkürzten und in Überzahl agieren konnten, der Anschlusstreffer wollte nicht gelingen. Auch nach dem Powerplay versuchten es die Gäste aus Zug mit einem Feldspieler mehr, jedoch war es Noah Püntener, der ins leere Tor zum 5:2-Schlusstresultat traf. Schon das Hinspiel Anfang Oktober in Zug gewann der HCR dank drei Toren in den letzten acht Minuten mit 5:2. (pd/rk)

Letzte Saison für Red-Ants-Trainer Lukas Eggli

Die laufende Saison wird für Cheftrainer Lukas Eggli die letzte sein bei den Red Ants. Sein Vertrag wird nicht verlängert.

Die laufende Saison wird für Cheftrainer Lukas Eggli die letzte sein bei den Red Ants. Sein Vertrag wird nicht verlängert.
Website Red Ants

Dienstag, 11. Januar

Die laufende Saison wird für Lukas Eggli die letzte sein bei den Red Ants. Wie der Verein auf der Website schreibt, habe man sich darauf verständigt, den auslaufenden Vertrag mit dem Cheftrainer nicht zu verlängern. Nach fünf Jahren tue dem 37-Jährigen und dem Team ein Wechsel gut, zumal sich gewisse Abnutzungserscheinungen nicht vermeiden liessen.

«Das Team hat sein Talent und Potenzial noch nicht ausgeschöpft, die jungen Spielerinnen zeigen bezüglich Selbstvertrauen und Überzeugung noch zu grosse Schwankungen», lässt sich Sportchefin Irène Tschümperlin zitieren. Als Eggli in der Saison 2017/18 zum den Red Ants stiess, habe er das Team wieder auf solide Beine stellen können. «Er schaffte es, alle bei Laune zu halten, obwohl das Kader oft zu schmal war – insgesamt hat er bei schwierigen Bedingungen einen tollen Job gemacht», so Tschümperlin weiter.

Auch der scheidende Trainer der Red Ants blickt mit Stolz auf die letzten fünf Jahre zurück. «Wir haben aus bescheidenen Mitteln das Beste gemacht, pressten die Zitrone aus und waren kompetitiv.» Seine Highlights: die Playoff-Leistungen gegen die Jets und im letzten Frühling der Sieg im Viertelfinal gegen Piranha Chur. Wohin es ihn verschlagen wird, weiss Eggli noch nicht. Wie dem Schreiben zu entnehmen ist, sei er offen für alles, solange das Konzept stimme. Auch eine Pause könne er sich vorstellen.

Wer seine Nachfolge antreten wird, ist noch nicht bekannt. Entsprechende Gespräche seien aber bereits am Laufen, lässt Sportchefin Tschümperlin verlauten. (rk)

Pfadi verpflichtet Kreisläufer Rémi Leventoux

Der französische Kreisläufer Rémi Leventoux spielt neu bei Pfadi Winterthur.

Der französische Kreisläufer Rémi Leventoux spielt neu bei Pfadi Winterthur.
zvg

Mittwoch, 5. Januar

Pfadi Winterthur hat per sofort mit dem französischen Kreisläufer Rémi Leventoux einen Vertrag bis Ende Saison abgeschlossen. Das hat der Verein am Mittwoch, 5. Januar, kommuniziert. Damit reagiert der Schweizer Meister auf den vorzeitigen Abgang von Markus Sjöbrink. Der Schwede, der erst auf diese Saison hin nach Winterthur gewechselt war, hat sich mit Pfadi kurz vor Weihnachten wegen gesundheitlichen auf eine Vertragsauflösung geeinigt.

Der bald 30-jährige Rémi Leventoux soll aufgrund seiner Erfahrung, seiner Gardemasse von 202 Zentimetern und 110 Kilogramm und seiner spielerischen Qualitäten das Abwehrzentrum des Schweizermeisters stabilisieren. Er trifft mit Pfadi in der laufenden European Handball League Gruppenphase unter anderem noch auf seinen ehemaligen Verein Fenix Toulouse und kämpft um die beiden verbleibenden nationalen Titel der aktuellen Saison 2021/22.

Pfadi-Cheftrainer Goran Cvetkovic äussert sich wie folgt zur Verpflichtung von Rémi Leventoux: «Wir schliessen mit der Verpflichtung von Rémi Leventoux die durch den gesundheitsbedingt frühen Ausfall und späteren Abgang von Markus Sjöbrink entstandene Lücke im Abwehrzentrum. Wir verstärken dieses im Hinblick auf das bevorstehende Mammutprogramm der zweiten Saisonhälfte bewusst mit ihm als erfahrenen Spieler, von dessen spielerischen Qualitäten wir überzeugt sind.»

Der Talentschmiede Montpelliers entsprungen

Rémi Leventoux war zuletzt für Fenix Toulouse in der höchsten französischen Liga aktiv und nach überstandener Verletzung auf Vereinssuche. Der 202 cm grosse und 110 kg schwere Rechtshänder stammt aus der Talentschmiede von Montpellier. 2010 debütierte er für seinen Ausbildungsverein in der höchsten französischen Liga. Mit ihm gewann er jeweils zwei Mal die französische Meisterschaft, die «Trophée des Champions» und den «Coup De La Ligue» sowie einmal den französischen Cup.

In der Saison 2013/14 wechselte er zu US Saintes und von 2014 bis 2015 war er beim TV 1893 Neuhausen in der 2. Bundesliga in Deutschland engagiert. Danach zog es ihn zurück in seine französische Heimat, wo er von 2015 bis 2019 für Pontault-Combault in der höchsten und zweithöchsten französischen Liga sowie in den Saisons 2019/20 und 2020/21 für Fenix Toulouse spielte. Insgesamt absolvierte er bisher 105 Spiele in der höchsten französischen Liga und erzielte dabei 119 Tore.

Engagement von Rares Jurca beendet

Dagegen nicht mehr im Pfadi-Kader von Pfadi steht indes der 38-jährige Rares Jurca, dessen zweimonatiges Engagement mit dem letzten Spiel des Jahres 2021 vom 23. Dezember gegen Wacker Thun (32:30-Heimsieg) endete. Der Linkshänder absolvierte in seiner Zeit sechs Meisterschafts-, zwei Schweizer Cup- sowie zwei Partien in der EHF European League und erzielte dabei 24 Tore. (red)

Handballnati testet jetzt gegen Deutschland

Als Ersatz für die Yellow-Cup-Absage testet die Schweizer Handballnati nun in Mannheim gegen Deutschland.

Als Ersatz für die Yellow-Cup-Absage testet die Schweizer Handballnati nun in Mannheim gegen Deutschland.
Markus Bauer

Mittwoch, 5. Januar

Seit Mittwochmorgen, 5. Januar, ist bekannt: Der Yellow Cup in Winterthur ist abgesagt. Nun aber darf sich die Handball-Schweiz auf eine attraktive Ersatz-Affiche freuen, wie der Schweizer Handballverband auf seiner Website mitteilt. Die Nationalmannschaft testet am Freitagnachmittag, 7. Januar, um 16 Uhr in Mannheim gegen EM-Teilnehmer Deutschland. Das Spiel wird live in der ARD zu sehen sein.

Ingo Meckes, Chef Leistungssport beim SHV, ist erfreut darüber, so schnell eine Lösung gefunden zu haben: «Nach der Absage des Yellow Cups freuen wir uns auf diese sportlich tolle Alternative und schätzen die unkomplizierte und freundschaftliche Partnerschaft mit dem DHB sehr.»

Allenfalls kommt Winterthur doch noch in den Genuss eines Nati-Auftritts: Denn das Team von Cheftrainer Michael Suter aus Dinhard kehrt noch am Freitagabend in die Schweiz zurück. Der Verband ist nach dem abgesagten Yellow Cup mit einem Ersatz-Gegner in Kontakt, um am Wochenende vielleicht doch noch ein Spiel vor Heimpublikum bestreiten zu können. (red)

Doppelrunde für Red Ants zum Jahresbeginn

Es geht wieder los: Die Red Ants (rot) nehmen am Samstag die Meisterschaft wieder auf.

Es geht wieder los: Die Red Ants (rot) nehmen am Samstag die Meisterschaft wieder auf.
Red Ants

Mittwoch, 5. Januar

Kommendes Wochenende starten die Red Ants ins neue Jahr. Sie empfangen am Samstag, 8. Januar, zuhause in Oberseen Zug United und gastieren am Sonntag bei den Floorball Riders in Rüti.

2021 verloren die Winterthurer Unihockeyanerinnen das letzte Spiel des Jahres mit 1:6 bei den Kloten-Dietlikon Jets, tags zuvor hatten sie aber mit dem gleichen Resultat die Red Lions aus Frauenfeld besiegt. Nun erwartet die Red Ants nach der Pause über die Festtage mit Zug ein Gegner, mit dem sie noch eine Rechnung offen haben. Anfang Saison kassierte das Team von Cheftrainer Lukas Eggli in der Innerschweiz eine unnötige Niederlage. Das Spiel wurde damals in den ersten 20 Minuten aus den Händen gegeben, wodurch die Winterthurerinnen bis zur ersten Pause mit 1:4 in Rückstand gerieten. Zwar wurde es gegen Ende noch einmal spannend, doch die Red Ants mussten sich mit 5:6 geschlagen geben.

Am Sonntag steht dann ein weiteres Derby an. Gegen die Riders gab es in dieser Saison bereits zwei klare Siege, mit 4:0 in der Meisterschaft und 5:1 im Cup-Viertelfinal setzten sich die Winterthurerinnen jeweils gegen die Zürcher Oberländerinnen durch. Nun soll der dritte Vollerfolg her. (red)

Zwei Spielerinnen und der Goalie-Trainer verlassen die FCW-Frauen

Brandy Breitenmoser, Toja Rauch und Christoph Rohner verlassen die FCW Frauen. Rauch zumindest nur vorübergehend.

Brandy Breitenmoser, Toja Rauch und Christoph Rohner verlassen die FCW Frauen. Rauch zumindest nur vorübergehend.
Facebookseite FC Winterthur Frauen

Montag, 3. Januar

Die FCW-Frauen haben gleich zu Beginn des Jahres drei neue Abgänge zu verzeichnen, wie der Verein auf seiner Facebookseite schreibt. Die Topscorerin Brandy Breitenmoser verlässt das Team auf die Rückrunde, um mit dem FC Rapperswil-Jona um den Aufstieg zu kämpfen. Toja Rauch verabschiedet sich aufgrund einer beruflichen Herausforderung im Ausland für mindestens neun bis zehn Monate. Und auch Goalie-Trainer Christoph Rohner wird aus privaten Gründen nach der Winterpause nicht mehr zum FCW zurückkehren. (red)

Eris Abedini unterschreibt beim FCW bis im Sommer 2023

Eris Abedini kommt vom FC Chiasso und erhält beim FCW einen Vertrag bis im Sommer 2023.

Eris Abedini kommt vom FC Chiasso und erhält beim FCW einen Vertrag bis im Sommer 2023.
Website FC Winterthur

Mittwoch, 29. Dezember

Der FC Winterthur verpflichtet Eris Abedini zur Verstärkung der Defensive. Der 23-jährige Mittelfeldspieler kommt vom FC Chiasso und erhält einen Vertrag bis im Sommer 2023, wie der Verein am Mittwoch, 29. Dezember, mitteilt. Er solle kurzfristig die Lücke füllen, die durch die länger andauernden Verletzungen von Gezim Pepsi und Remo Arnold entstanden ist.

Abedini hat seine fussballerische Ausbildung und die ersten Einsätze im Profifussball im Tessin absolviert: Als Nachwuchsspieler pendelte er zwischen dem Team Ticino, dem FC Chiasso und dem FC Lugano. Im Januar 2019 lieh der FC Winterthur den 1,90 Meter grossen Mittelfeldspezialisten erstmals vom FC Lugano aus, wo er bis im Sommer elf Einsätze für Winterthur bestritt.

Nach der Rückkehr zum FC Lugano wechselte der damals 20-Jährige zuerst leihweise zum FC Wil, anschliessend folgte der Transfer nach Spanien zum FC Granada. Im September kehrte Abedini in die Schweiz zurück und bestritt für den FC Chiasso acht Spiele in der Promotion League. (pd/red)

EHCW-Partie gegen Sierre verschoben

Aufgrund mehrerer positiver Coronafälle muss die EHCW-Meisterschaftspartie gegen Sierre verschoben werden.

Aufgrund mehrerer positiver Coronafälle muss die EHCW-Meisterschaftspartie gegen Sierre verschoben werden.
George Stutz

Montag, 27. Dezember

Am Dienstag, 28. Dezember, hätte der EHC Winterthur in der Zielbau Arena den HC Sierre zur nächsten Meisterschaftspartie empfangen. Die Partie muss jedoch verschoben werden. Der Grund: Bei vier Teammitgliedern wurde nach einem Covid-Test ein positiver Befund festgestellt. Bei sechs weiteren Personen traten Symptome auf. Diese warten nun auf das Testresultat. Das gesamte restliche Team inklusive Staff wurde zusätzlich getestet. Das teilt der Verein auf seiner Website mit. Der Termin für das Nachtragsspiel wird sobald wie möglich kommuniziert. (pd)

Natigoalie Pascal Meier kehrt heim

Der HC Rychenberg verstärkt sich auf die kommende Saison mit Pascal Meier, dem Schweizer Nationalmannschaftstorhüter.

Der HC Rychenberg verstärkt sich auf die kommende Saison mit Pascal Meier, dem Schweizer Nationalmannschaftstorhüter.
Keystone / Fabian Trees

Montag, 27. Dezember

Der HC Rychenberg verstärkt sich auf die kommende Saison mit Pascal Meier, dem Schweizer Nationalmannschaftstorhüter. Nach seiner siebten Saison kehrt Meier kommenden Sommer von GC Unihockey auf eigenen Wunsch hin zurück nach Winterthur, wie der Verein am Montagmittag, 27. Dezember, mitteilt.

Für den 31-Jährigen ist es eine Rückkehr zu seinen Wurzeln: Pascal Meier wurde in der Nachwuchsabteilung des HCR gross und gewann mit den U18- und den U21-Junioren jeweils den Schweizermeistertitel. Nach einem kurzen Abstecher in die NLB zu Bülach Floorball kam er als Torhüter Nummer 1 zu den Winterthurern zurück und spielte während drei Saisons für den HCR in der NLA. Im Sommer 2013 wechselte er für zwei Jahre in die Svenska Superligan zum damaligen Aufsteiger Växjö Vipers IBK nach Schweden. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz heuerte er beim Grasshopper Club Zürich an und gewann in sechs Saisons mit den Zürchern einmal die Meisterschaft und einmal den Schweizer Cup.

Drang nach neuer Herausforderung verspürt

Neun Jahre nach seinem Abgang kehrt Pascal Meier nun zum HC Rychenberg zurück und unterschreibt einen Zweijahresvertrag. Meier, der mit der A-Nationalmannschaft an fünf Weltmeisterschaften teilnahm und vor drei Jahren zum MVP der WM in Prag gewählt wurde, lässt sich zum Wechsel wie folgt zitieren: «Nach sechs Jahren habe ich den Drang verspürt, mich nochmals einer neuen Herausforderung zu stellen und mich in einem neuen Umfeld beweisen zu müssen. Die Voraussetzungen beim HCR sind aus meiner Sicht mehr als optimal, so dass sich dieser Wechsel richtig anfühlt.»

Die Verträge des aktuellen Torhüterduos beim HC Rychenberg laufen per Ende Saison aus. Nicolas Schüpbach ziehe es nach seinem abgeschlossenen Studium im Sommer voraussichtlich für ein Unihockey-Abenteuer ins Ausland, mit Luca Locher würden aktuell Gespräche über seine Zukunft laufen, heisst es in der Mitteilung weiter. (pd/rk)

EHCW verliert nach Verlängerung

Der EHCW hatte am Donnerstagabend kein Glück: Er verlor die Partie gegen den HC Thurgau nach Verlängerung mit 1:2.

Der EHCW hatte am Donnerstagabend kein Glück: Er verlor die Partie gegen den HC Thurgau nach Verlängerung mit 1:2.
Symbolfoto: George Stutz

Der EHC Winterthur verlor das Weihnachtsderby vom Donnerstagabend gegen den HC Thurgau mit 1:2. Wie der Verein auf seiner Website schreibt, bot das Spiel den Fans zwar Unterhaltung, «aus Sicht der Winterthurer aber den falschen Sieger».

Gemäss EHCW-Spielbericht schienen sich die Winterthurer Spieler ab dem zweiten Drittel gefunden zu haben und konnten vermehrt Torgefahr ausüben.  Fabian Haldimann war schliesslich in der 26. Minute nach einem zügig vorgetragenen Angriff für die Führung besorgt. Das Zuspiel kam von Pompei sowie Valenza, der seinen 100. Swiss League-Einsatz absolvieren konnte. Die Thurgauer Gäste blieben offensiv merklich harmlos. Die Chancen, die sie sich erspielten, waren eine sichere Beute des erneut stark auftretenden Bamert im Winterthurer Tor.

Ein Vollerfolg in Griffnähe

Schon im Spiel vom Dienstag gegen Langenthal gingen die Winterthurer Löwen mit einem Tor Vorsprung in den Schlussabschnitt. Es schien mit zunehmendem Verlauf der Partie, dass erneut ein Vollerfolg in Griffnähe liegen könnte. Ein Moment der Unachtsamkeit in der Offensivbewegung führte aber dazu, dass Binias den Winterthurern entwischte und alleine vor Bamert reüssieren konnte. Der Ausgleich war nicht gestohlen, hatten die Thurgauer doch mehr Spielanteile. Die offensive Ausbeute blieb allerdings bis zur 60. Minute das Manko der Gäste. 

So traten die Spieler die fällig gewordene Verlängerung an. Zunächst spielten die Winterthurer in Unterzahl. Diese Druckphase überstand der EHC Winterthur schadlos. Für einmal konnten die Gastgeber mehr Spielanteile für sich verbuchen. Winterthur führte die feinere Klinge in der Verlängerung. 65 Sekunden vor Schluss schien der Zusatzpunkt den Winterthurern in den Schoss zu fallen. Der Treffer von Pompei wurde allerdings wegen eines vorangegangenen Handpasses aberkannt. So nahm die Dramaturgie ihren Lauf: Als man sich gedanklich schon mit dem Penaltyschiessen anfreundete, fiel doch noch der Siegtreffer. Leider auf der falschen Seite zu Gunsten der Gäste. 7 Sekunden fehlten dem EHC Winterthur für den Gang in die Penalty-Ausmarchung. (red)

Pfadi beschenkt sich mit weiterem Sieg

Pfadi Winterthur gewann zum Abschluss des Jahres gegen Wacker Thun.

Pfadi Winterthur gewann zum Abschluss des Jahres gegen Wacker Thun.
Website Pfadi Winterthur

Freitag, 24. Dezember

Pfadi Winterthur absolvierte am Donnerstagabend, 23. Dezember, das letzte Meisterschaftsspiel dieses Jahres der Saison 2021/22. Vor 862 Zuschauerinnen und Zuschauern in der AXA Arena kam dabei auf dem Spielfeld vorerst keine Besinnlichkeit auf. Die Zweikämpfe wurden beidseits hart, kompromisslos, aber fair geführt. Die Belastung des langen und intensiven Handballjahres konnte noch einmal ausgeblendet werden, viel Dynamik, Schnelligkeit und Power steckten im Spiel.

Lange Defensivphasen – leidenschaftliche Abwehr

Acht lange Minuten dauerte es, bis die Hausherren erstmals trafen. Captain Kevin Jud erzielte den ersten Treffer per Siebenmeter und hatte bei der ersten Pfadi-Führung (4:3 nach 11 Minuten) bereits drei Mal getroffen.

Die wackeren Thuner liessen sich jedoch das ganze Spiel über nicht abschütteln und schafften immer wieder den Anschluss – es blieb bis zuletzt eine hoch-attraktive Partie. Diese konnten die Winterthurer schliesslich für sich entscheiden: Sie gewannen mit 32:30.

Gute Zwischenbilanz

Der sechste Meisterschaftssieg in Folge zum Jahresabschluss ist ebenso verdient wie repräsentativ. Die Zwischenbilanz von Pfadi Winterthur fällt damit mehr als beachtlich aus: Auf dem zweiten Tabellenplatz – elf Siege, ein Unentschieden und nur vier Niederlagen in bisher 16 Meisterschaftsspielen – im Cup-Viertelfinal sowie weiterhin im Rennen um die Achtelfinals in der EHF European League Men. Nimmt man das unglaubliche Verletzungspech noch hinzu, dass das Team seit Saisonbeginn leider begleitet, so ist sie umso erstaunlicher. «Was die Jungs von Cheftrainer Goran Cvetkovic da geleistet haben ohne sich je über die Belastung zu beklagen oder die Absenzenliste zu zitieren, verdient grossen Respekt, vor ihrer Mentalität haben wir Hochachtung», schreibt der Verein abschliessend im Spielbericht. (red)

HCR verliert Derby knapp

Trotz 2G und Maskenpflicht war die AXA-Arena am Mittwochabend, 22. Dezember, gut besucht.

Trotz 2G und Maskenpflicht war die AXA-Arena am Mittwochabend, 22. Dezember, gut besucht.
Ramona Kobe

Donnerstag, 23. Dezember

914 Zuschauerinnen und Zuschauer fanden am Mittwochabend, 22. Dezember, trotz 2G und Maskenpflicht den Weg in die AXA-Arena, um das Kantonsderby zwischen dem HC Rychenberg und GC live mitzuverfolgen. Diese kamen in den Genuss einer hart umkämpften Partie, welche beide Teams für sich hätten entscheiden können.

Der HCR startete nicht wie gewünscht ins Spiel und rannte nach zehn Minuten einem Rückstand hinterher – allerdings nur knapp zwei Minuten. Denn Noah Püntener, der HCR-Topskorer, erzielte in der 12. Minute den 1:1-Ausgleichstreffer. Und nur 30 Sekunden später erhöhte Daniel Keller gar auf 2:1. Kurz darauf musste ein GC-Stürmer nach einem Stockschlag auf die Strafbank, was zur ersten Überzahlsituation der Winterthurer führte. Diese nutzten sie eiskalt aus und führten nach 15 gespielten Minuten mit 3:1, als Torschütze konnte sich erneut Noah Püntener feiern lassen.

Auch im zweiten Drittel ging es Schlag auf Schlag. GC gelang der Anschlusstreffer, ehe Noah Püntener mit seinem dritten Tor des Abends den Zwei-Tore-Vorsprung in der 34. Minute wieder herstellte. Die Führung hielt aber nicht lange: Nach einem Doppelschlag der Gäste sowie einem weiteren Treffer kurz vor der Pause stand es nach 40 gespielten Minuten 4:5 aus Sicht des HCR.

HCR hatte Sieg auf dem (hohen) Stock

Im letzten Drittel fielen zwar weniger Tore, was nicht bedeutete, dass die Partie weniger umkämpft war. Im Gegenteil. Nachdem Ryan Neubauer für seine Mannschaft ausgleichen konnte, wollten beide Mannschaften den Sieg in der regulären Spielzeit. Am nächsten kamen diesem die Winterthurer eine Minute vor Schluss: Moritz Schaub versenkte den Ball im Netz, doch die beiden Unparteiischen gaben das Tor nicht. Der Grund: Hoher Stock – eine Millimeterentscheidung.

Somit ging es in die Verlängerung. In dieser konnte der HC Rychenberg sein Powerplay zu Beginn nicht nutzen. So waren es letztendlich die Stadtzürcher, welche nach sieben Minuten den entscheidenden Treffer erzielten und sich den Zusatzpunkt holten.

Nach der knappen Derby-Niederlage liegt der HCR auf Rang 8 in der Tabelle, allerdings mit zwei Spielen weniger als Chur und Uster auf den Plätzen 7 und 6, und verabschiedet sich in die verdiente Weihnachtspause. Im neuen Jahr steht am 9. Januar auswärts in St. Gallen die nächste Partie auf dem Programm. (rk)

EHCW beschenkt sich kurz vor Weihnachten mit drei Punkten

Der EHC Winterthur belohnt eine solide Leistung gegen den SC Langenthal mit einem Sieg.

Der EHC Winterthur belohnt eine solide Leistung gegen den SC Langenthal mit einem Sieg.
Symbolfoto: George Stutz

Mittwoch, 22. Dezember

Hart erarbeitet, aber verdient: Der EHC Winterthur sicherte sich am Dienstagabend, 21. Dezember, auswärts in Langenthal drei Punkte und gewann mit 4:3.

Das erste Tor für die Winterthurer erzielte Kevin Bozon in der 8. Minute. Ein Wechselfehler der Gastgeber führte zur ersten Überzahlsituation für die Löwen, welche sie eiskalt nutzten. Allerdings hatte der Ex-Winterthurer Silvan Hess etwas gegen die Führung einzuwenden und schoss nur drei Minuten später den Ausgleichstreffer.

Dass der EHC Winterthur immer besser ins Spiel fand, bewies das Mitteldrittel. Zwar war es erneut der SCL, der sich in der 24. Minute über ein weiteres Tor von Hess freuen konnte. Zuletzt fiel das Team von Cheftrainer Teppo Kivelä nach einem solchen Rückstand kurzzeitig in eine fatale Krise. Nicht so am Dienstag. Ein kämpferisches Team setzte sich den Gastgebern entgegen und kam nach Spielmitte mit dem Premierentreffer von Billy Hunziker zum Ausgleich. Danach ging es Schlag auf Schlag: Die Oberaargauer erhöhten in der 35. Minute auf 3:2, ehe Robin Lekic nur wenige Sekunden später ausglich. Es kam noch besser: Mathieu Pompei unterstrich die Ambitionen mit seinem 13. Saisontreffer kurz vor der Pause, so dass sich der EHC Winterthur mit der Pausenführung krönte.

Und diese gaben die Eulachstädter nicht mehr her. Mit allen Kräften widersetzten sie sich in den letzten 20 Minuten dem Langenthaler Angriffssturm. Selbst der Wechsel von Torhüter Stauffacher gegen einen sechsten Feldspieler brachte dem Heimteam nichts mehr. So erkämpfte sich der EHC Winterthur den erst zweiten Sieg gegen den SC Langenthal und belohnte sich kurz vor Weihnachten mit einer soliden Leistung. (rk)

Lukas Heer unterschreibt bei Pfadi bis 2025

Der 2-Meter-Verteidiger Lukas Heer bleibt Pfadi Winterthur bis mindestens 2025 erhalten.

Der 2-Meter-Verteidiger Lukas Heer bleibt Pfadi Winterthur bis mindestens 2025 erhalten.
zvg

Dienstag, 21. Dezember

Er ist zwei Meter gross, 90 Kilogramm schwer, Rechtshänder und bleibt Spieler bei Pfadi Winterthur: der 23-jährige Lukas Heer. Wie der amtierende Schweizer Meister am Dienstag, 21. Dezember, kommunizierte, wurden die Verträge mit dem Rückraumspieler bis mindestens 2025 verlängert.

«Ich freue mich sehr, mindestens weitere drei Jahre bei Pfadi Winterthur Handball bleiben zu dürfen», lässt sich Heer, der 2012 vom HC Neftenbach zu Pfadi wechselte, zitieren. Er sei froh, dass man sich trotz seiner momentanen Verletzungssituation – Heer wird nach zwei Hüftoperationen im Verlauf des Jahres 2022 im NLA-Kader und auf dem Spielfeld zurückerwartet – über eine langfristige Vertragsverlängerung einig werden konnte. «Das ist für mich ein sehr wertvolles Zeichen von gegenseitigem Vertrauen. Ich hoffe, dass ich schon bald wieder mit den Jungs auf der Platte stehen kann, um mit ihnen gemeinsam unsere Ziele weiter zu verfolgen.»

Ebenso erfreut und dankbar zeigt sich Pfadi-Präsident Jürg Hofmann über den Verbleib von Lukas Heer: «Wir freuen uns sehr, dass ein weiterer, eigener Spieler, der bei uns die ganze Nachwuchsabteilung und Ausbildung durchlaufen hat, sich langfristig zu Pfadi Winterthur bekennt.» Obwohl der Verteidiger in der letzten Saison eine super Performance angeliefert habe, sei man der Meinung, dass er noch Entwicklungspotenzial besitze. «Dementsprechend sind wird umso dankbarer, dass er dieses bei uns ausschöpfen will und wird», so Hofmann. (rk)

Markus Sjöbrink und Pfadi lösen Vertrag auf

Markus Sjöbrink, der auf diese Saison hin zu Pfadi wechselte, spielt aufgrund gesundheitlicher Gründe schon nicht mehr für die Winterthurer.

Markus Sjöbrink, der auf diese Saison hin zu Pfadi wechselte, spielt aufgrund gesundheitlicher Gründe schon nicht mehr für die Winterthurer.
zvg

Montag, 20. Dezember

Aus gesundheitlichen Gründen haben sich Pfadi Winterthur und Markus Sjöbrink darauf geeinigt, den Vertrag aufzulösen, und zwar «schweren Herzens», wie der Verein in einer am Montag, 20. Dezember, verschickten Medienmitteilung schreibt. Die Vertragsauflösung sei auf Wunsch des Schweden getätigt worden. Er stiess auf diese Saison hin vom Traditionsverein Lugi HF zum Schweizer Meister, weilt aber bereits seit Mitte Oktober in seiner Heimat.

Der 25-jährige Kreisläufer bestritt insgesamt neun Spiele für die Winterthurer und erzielte dabei zehn Tore. Mit dem Sieg im Supercup feierte er zu Saisonbeginn einen perfekten Einstand. Pfadi habe grosses Verständnis für die schwere Entscheidung von Sjöbrink und wünsche ihm im Wissen, dass die Gesundheit stets an erster Stelle stehe, privat sowie gesundheitlich alles erdenklich Gute für die Zukunft. Man danke ihm für sein Engagement sowie für seine Verdienste herzlich. (red)

Pfadi siegt souverän gegen St. Otmar

Mit drei Toren trug Rares Jurca seinen Teil dazu bei, dass Pfadi die Partie gegen den Ex-Verein des Rückraumspielers gewann.

Mit drei Toren trug Rares Jurca seinen Teil dazu bei, dass Pfadi die Partie gegen den Ex-Verein des Rückraumspielers gewann.
Deuring Photography

Montag, 20. Dezember

Im 15. Spiel der Saison fuhr Pfadi Winterthur den zehnten Sieg ein. Zu Hause in der Axa-Arena setzten sich die Winterthurer am Sonntag, 19. Dezember, mit 36:32 gegen den TSV St. Otmar St. Gallen durch, wodurch sie zum fünften Erfolg in der Meisterschaft in Folge kamen.

Vor 586 Zuschauerinnen und Zuschauern vollzog der Gastgeber zu Beginn zwischen Offensive und Defensive einen zweifachen Wechsel. Henrik Schönfeldt und Otto Lagerquist übernahmen die defensiven Parts von Roman Sidorowicz und Rares Jurca. Letzterer traf erstmals auf seine alten Teamkollegen in Gelb. Es war im ersten Abschnitt lange Zeit ein Spiel auf Augenhöhe. Die Führung wechselte oft die Seiten, wobei Pfadi eher leicht im Vorteil war. Fünf Minuten vor der Pause legten die Hausherren aber einen Zwischenspurt ein und zogen bis zur Halbzeit von 13:12 auf 18:12 davon.

Gleich nach der Pause entschied Pfadi das Spiel. Zwar war es St. Otmar, welches das Skore in der zweiten Halbzeit eröffnete, aber danach erhöhten die Winterthurer bis auf 21:13. Die Gäste versuchten alles, um das Team von Cheftrainer Goran Cvetkovic noch aus dem Tritt zu bringen, es gelang ihnen jedoch nicht. Mehr als der 30:27-Anschluss in der 51. Spielminute sprang für die St. Galler nicht heraus. Mit dem Schlussresultat von 36:32 sicherte sich Pfadi die nächsten beiden Punkte.

Mit einem Sieg im jahresabschliessenden Meisterschaftsspiel zu Hause gegen Wacker Thun am Donnerstag, 23. Dezember, können sich die Winterthurer den zweiten Tabellenplatz endgültig sichern und hinter den enteilten Kadetten Schaffhausen überwintern. (red)

FCW verliert Duell um Wintermeisterschaft

Roman Buess vergab gegen Vaduz die grosse Chance zum Ausgleich, indem er fünf Minuten vor Schluss einen Strafstoss verschoss.

Roman Buess vergab gegen Vaduz die grosse Chance zum Ausgleich, indem er fünf Minuten vor Schluss einen Strafstoss verschoss.
Archivfoto: Michael Hotz

Sonntag, 19. Dezember

Die 5100 Zuschauerinnen und Zuschauer auf der Schützenwiese erlebten im letzten Spiel 2021 ein Spektakel mit einem unguten Ausgang für den FC Winterthur. Die Winterthurer, ein letztes Mal orchestriert vom Assistentenduo Dario Zuffi und Davide Callà, verloren das Spitzenspiel gegen den FC Vaduz unglücklich mit 2:3, womit die Liechtensteiner nun an der Spitze der Challenge League überwintern.

Der FCW stemmte sich gegen die zweite Heimpleite dieser Saison. Nach einer Stunde und dem zweiten Tor von Simone Rapp führten die Gäste 3:0, ehe die Winterthurer ihre Aufholjagd starteten. Roberto Alves mit einem herrlichen Freistosstreffer und Tobias Schättin verkürzten auf 2:3. Und fünf Minuten vor Schluss bot sich Roman Buess die goldene Chance auf den Ausgleich. Doch ausgerechnet der ansonsten so sichere Penaltyschütze scheiterte in zwei Anläufen vom Elfmeterpunkt. Der Versuch hatte wiederholt werden müssen.

Der FCW liegt nun nach Saisonhälfte auf dem dritten Platz. Weiter geht es für die Winterthurer Ende Januar mit einem Heimspiel gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten Kriens, dann unter einem neuen Cheftrainer. Den Posten will der FC Winterthur spätestens zum Trainingsauftakt am 3. Januar besetzt haben. Gemäss noch unbestätigten Medienberichten soll Alex Frei bei den Winterthurern anheuern. (mh)

Uster mit mehr Effizienz als der HCR

Im Hinspiel sicherte sich der HC Rychenberg drei Punkte gegen Uster, am letzten Samstag, 18. Dezember, gingen die Winterthurer als Verlierer vom Feld.

Im Hinspiel sicherte sich der HC Rychenberg drei Punkte gegen Uster, am letzten Samstag, 18. Dezember, gingen die Winterthurer als Verlierer vom Feld.
Archivfoto: Markus Aeschimann

Sonntag, 19. Dezember

Fast ein Monat dauerte die Pause in der Nationalliga A aufgrund der WM in Helsinki. Vier Wochen Zeit hatte somit Cheftrainer Philipp Krebs, um die Defizite zu beseitigen oder zumindest zu verkleinern. Ob ihm dies gelang, konnte er am Samstag, 18. Dezember, unter Beweis stellen: Der HCR brauchte die drei Punkte gegen Uster unbedingt, und mit der Unterstützung des Heimpublikums sollte ein Sieg gegen den Kantonsrivalen auch zu schaffen sein.

Doch schon der Start verlief nicht wie gewünscht, rannte der HCR nach knapp elf Minuten bereits einem 0:1-Rückstand nach. In der 16. Minute war es Noah Püntener, der Best-Player der Partie, der den Ausgleichstreffer erzielte. Im Mitteldrittel gingen die Winterthurer zweimal in Führung, so dass es nach 40 Minuten 3:2 stand. Im letzten Drittel aber waren die Gäste die effizientere Mannschaft in einem ausgeglichenen Spiel. Nach dem Ausgleich zum 3:3 in der 45. Minute erzielte Daniel Anis zehn Minuten vor Schluss seinen zweiten Treffer des Abends und brachte Uster entscheidend mit 4:3 in Führung. Der HCR konnte nicht mehr reagieren und musste als Verlierer vom Feld. (red)

Roman Buess als Spieler des Jahres nominiert

FCW-Stürmer Roman Buess ist für die Auszeichnung «dieci Challenge League Player 2021» nominiert.

FCW-Stürmer Roman Buess ist für die Auszeichnung «dieci Challenge League Player 2021» nominiert.
George Stutz

Sonntag, 19. Dezember

Die besten Schweizer Fussballerinnen und Fussballer werden ab 2022 neu in einer gemeinsamen feierlichen Veranstaltung des Schweizerischen Fussballverbandes und der Swiss Football League geehrt und gewürdigt. Die beiden Organisationen haben die «Swiss Football Awards» und die «SFL Award Night» zusammengeführt. Die «Swiss Football Night» wird am 27. Januar durchgeführt, wegen der Coronapandemie aber bloss virtuell.

In der Kategorie «dieci Challenge League Player 2021» ist Roman Buess, Stümer des FC Winterthur, nominiert. Der Leader der aktuellen Torschützenliste der Challenge League kämpft gegen Louis Mafouta (Neuenburg Xamax) und Kevin Spadanuda (FC Aarau) um die Auszeichnung. Die Trainer und Captains der 20 SFL-Klubs, die Coaches der Nationalmannschaften des SFV und ausgewählte Medienschaffende aus allen Landesteilen bestimmen den Gewinner der drei nominierten Spieler. (red)

Pfadi ist bei Ausgliederung auf gutem Weg

Freitag, 17. Dezember

Pfadi Winterthur ist daran, das Fanionteam in eine neue Aktiengesellschaft auszugliedern. Die Gründung der AG soll bis Ende Jahr vollzogen sein, wie der Verein Anfang November mitteilte. Nun hat sich der designierte Verwaltungsratspräsident der künftigen Pfadi Winterthur Handball AG, der Unternehmer Jan Schoch, in einem clubinternen Interview zur aktuellen Lage geäussert. Die Entwicklung bezeichnet er als sehr gut. «Ich habe keine einzige negative Äusserung gehört», so Schoch im Interview. Die Menschen sähen, dass der Schritt sinnvoll sei für den Handballsport generell und für Pfadi im Speziellen.

Beim Aktienkapital der Kernaktionären steht Pfadi laut Schoch zurzeit bei 260‘000 Franken: «Das ist hammermässig. Das hätte ich nicht gedacht.» Das Ziel seien 350‘000 Franken von Kernaktionären. Beim parallel laufenden Zeichnen von Publikumsaktien seien bisher rund 60‘000 Franken zusammengekommen. Die Publikumsaktien sollen nach der Gründung der AG mittels Kapitalerhöhung ins Aktionariat aufgenommen werden. Für das neue Sponsoring-Gefäss «My Pfadi» habe der Verein zudem sechs Mitglieder gewinnen können. «Es herrscht ein unglaublicher Drive rund um Pfadi», bilanziert Schoch. Das zeige, dass man auf dem richtigen Weg sei.

  • Auf der Vereinswebsite sind alle Dokumente aufgeschaltet, um Aktionär der neuen Pfadi-AG werden zu können.

Sportlich sei der Verein ebenfalls auf sehr gutem Weg, «auch wenn es Aufs und Abs gibt», führt Schoch aus. Den letzten Europa-Auftritt gegen den spanischen Vizemeister Bidasoa Irun, den die Winterthurer deutlich mit 23:37 verloren, bezeichnet er als «Ausrutscher». Erfreulich sei die Integration vieler Nachwuchsspieler ins Team des Schweizer Meisters. Die Durchlässigkeit, dass eigene Junioren in die erste Mannschaft eigegliedert würden, sei extrem wichtig. «Man hat bei uns die Möglichkeit, in ein Schweizer Top-Handballteam zu kommen. Das finde ich eine unglaublich gute Strategie, und die müssen wir zwingend weiterverfolgen», sagt der designierte VR-Präsident im Interview. Aktuell liegt Pfadi in der Meisterschaft auf dem zweiten Tabellenplatz. (mh)

Alex Frei wird wohl Trainer beim FC Winterthur

Freitag, 17. Dezember

Wie der «Blick» am Freitagmorgen vermeldete, übernimmt Alex Frei den Trainerposten beim FC Winterthur. Bis vor einigen Wochen war der Nati-Rekordtorschütze noch Coach des Ligakonkurrenten FC Wil. Jetzt soll er also die Nachfolge von Ralf Loose antreten, der letzte Woche entlassen worden ist. Noch bis zur Winterpause trainieren Dario Zuffi und Davide Callà den FCW. Das Assistentenduo steht somit beim Spitzenspiel diesen Sonntag, 19. Dezember, auf der Schützenwiese gegen Vaduz an der Seitenlinie.

Laut dem «Landboten» handelt es sich bei der Verpflichtung Freis nicht bloss um ein Gerücht. Ein Vertrag sei noch nicht unterschrieben, aber es gebe Kontakte zwischen dem FC Winterthur und dem ehemaligen Stürmer. Gegenüber «Blick» sagte Frei: «Ich beteilige mich nicht an Spekulationen.» (mh)

Partie von Pfadi beim HSC Suhr Aarau abgesagt

Das Spiel von Pfadi Winterthur beim HSC Suhr Aarau fällt aus.

Das Spiel von Pfadi Winterthur beim HSC Suhr Aarau fällt aus.
Archivfoto: Deuring Photography

Donnerstag, 16. Dezember

Ein weiteres Spiel mit Beteiligung von Pfadi Winterthur fällt Corona zum Opfer: Das Meisterschaftsspiel am Donnerstag, 16. Dezember, in der Aarauer Schachenhalle musste abgesagt werden. Der Grund sind sind positive Corona-Fälle beim Gegner, dem HSC Suhr Aarau, wie Pfadi auf seiner Website schreibt. Wann das Spiel stattfinden werde, sei zurzeit noch offen.

Weiter heisst es: «Liga und Verband nehmen die angespannte Corona-Situation im Schweizer Handball trotz hoher Impfquote zur Kenntnis und wollen sie proaktiv angehen.» Darum müssen ab sofort alle Spieler vor Anpfiff der jeweiligen Partien in der höchsten Schweizer Handballliga noch einen Schnelltest durchführen.

Pfadi hat auf europäischem Terrain bereits Erfahrungen mit abgesagten Spielen gemacht. Die Europacup-Partien gegen Bidasoa Irun und die Füchse Berlin mussten verschoben werden, weil bei den Gegnern jeweils Corona-Fällen zu verzeichnen waren. (mh)

Europacup-Kanterniederlage für Pfadi

Der spanische Vizemeister Bidasoa Irun um Kreisläufer Julen Aguinagalde war für Pfadi am Dienstagabend eine Nummer zu gross.

Der spanische Vizemeister Bidasoa Irun um Kreisläufer Julen Aguinagalde war für Pfadi am Dienstagabend eine Nummer zu gross.
Deuring Photography

Mittwoch, 15. Dezember

Ein gebrauchter Tag für Pfadi Winterthur: Im zweiten Heimspiel der Gruppenphase in der EHF European League am Dienstagabend, 14. Dezember, blieb das Team von Cheftrainer Goran Cvetkovic gegen den spanischen Vizemeister Bidasoa Irun chancenlos und verlor deutlich mit 23:37.

Das Nachholspiel – wegen Coronafällen bei den Spaniern hatte die Partie im November kurzfristig abgesagt werden müssen – war eine Lehrstunde für Pfadi. Der Gegner liess von Beginn an seine Muskeln spielen, obwohl er vorerst auf seine beiden namhaftesten Akteure – Kreisläufer Julen Aguinagalde und Torhüter José Manuel Sierra – verzichtete. Nach dem 3:3 in der 7. Spielminute setzten sich Basken von den Winterthurer ab. Pfadi liess dabei zu viele einfache Tore zu. Zur Pause stand es bereits 17:12 für Bidasoa Irun.

Nach dem Seitenwechsel hütete Dennis Wipf das Pfadi-Tor. Beide Teams agierten immer offensiver, was aber vor allem den Gästen zugutekam. Nach zwei Dritteln des Spiels lag Pfadi erstmals mit zehn Toren im Rückstand, 14:24 hiess es in der 41. Spielminute. Zehn Minuten vor Schluss drohte gar die 20-Tore Führung für den spanischen Vizemeister. Angeführt von 1121 Zuschauerinnen und Zuschauern (Saisonrekord) rappelte sich der Schweizer Meister zum Ende hin doch noch etwas auf, auch weil Bidasoa Irun das eine oder andere Experiment wagte. Letztlich resultierte eine schmerzhafte 23:37-Kanterniederlage für Pfadi.

Das «kleine Finalspiel», als das die Partie im Vorhinein ausgegeben worden war, entpuppte sich dann als Lehrstunde für die Winterthurer. Die Möglichkeit zur «Auferstehung» bietet sich Pfadi aber schon kommenden Donnerstag, 16. Dezember. Dann gastiert das Cvetkovic-Team beim HSC Suhr Aarau. (mh)

Alexia Ntellis holt Silber am Christmas Cup

Montag, 13. Dezember

Beim sehr gut besetzten Christmas Cup in Uster, dem ersten Langbahn-Wettkampf der Saison, zeigten die Schwimmerinnen und Schwimmer des SC Winterthur, dass sie sich im 50-m-Becken wohlfühlen. Für das Highlight am vergangenen Wochenende, 11. und 12. Dezember, sorgte Alexia Ntellis (2005). Sie schwamm mit einer neuen persönlichen Bestzeit über 50 m Brust auf den zweiten Platz der Altersklasse 2006/2005. Dazu unterboten fünf SCW-Athletinnen und -Athleten die Limite für die Langbahn-Schweizermeisterschaft im März: Maxime Zeno Brütsch (2005, über 200 Delfin), Niels Wäckerlin (2005, über 50 m Brust), Alexia Ntellis (über 50 m Brust), Anouk Schmidberger (2007, über 50 m Delfin) und Emma Lang (2008, über 50 m Brust) haben ein Ticket für den nächsten Saisonhöhepunkt im kommenden Frühling in der Tasche.

Bei jedem Start eine neue persönliche Bestzeit erreichten Cedric Leser (2007), Giacomo Mazzarella (2008), Finn Wäckerlin (2009), Dorkas Helena Brütsch (2008), Emma Lang (2008) und Erika Pantaleeva (2009). Diemo Jayson Fernandes (2009) gelang es, sich dreimal unter den Top Ten der Altersklasse 2007-2009 zu platzieren – nämlich über 50, 100 und 200 m in seiner Paradedisziplin Rücken. Magdalena Pantaleeva (2005) erzielte zwei neue persönliche Bestzeiten trotz schmerzendem Ellbogen (über 50 und 100 m Brust), und auch Tabita Prin (2004) gelang dieses Kunststück über 200 m Lagen. (red)

Pfadi gewinnt dank Schlussspurt

Pfadi gewinnt gegen Kriens-Luzern mit 25:23.

Pfadi gewinnt gegen Kriens-Luzern mit 25:23.
Deuring Photography

Sonntag, 12. Dezember

Nach 28 Tagen durfte Pfadi Winterthur endlich wieder einmal zuhause in der Axa-Arena antreten – und tat dies erfolgreich. Gegen den HC Kriens-Luzern gelang am Samstag, 11. Dezember, ein knapper 25:23-Heimsieg.

524 Zuschauerinnen und Zuschauern sahen, wie der Gastgeber offensiv in die Partie startete. Henrik Schönfeldt, Kevin Jud und Roman Sidorowicz sorgten aus dem Rückraum für viel Torgefahr. Hinten agierte Pfadi in einer offensiv interpretierten 3:2:1-Verteidigung ebenfalls stark, bis zur 11. Spielminute liess die Defensive nur drei Gegentore zu.

Weil auch die Innerschweizer defensiv stabil spielten, gestaltete sich die erste Halbzeit äusserst umkämpft und ausgeglichen. Leistungsgerecht stand es zur Pause 13:13. Danach setzte sich Pfadi ganz leicht ab, die Gäste liessen aber nie abreissen. In der 56. Minute kam Kriens-Luzern nochmals auf einen Treffer heran, die Winterthurer entschieden mit zwei Toren ohne eigenen Gegentreffer zum 24:21 dann das Spiel, das letztlich 25:23 zugunsten des Heimteams endete.

Mit dem vierten Ligasieg in Folge hielt sich Pfadi auf dem zweiten Tabellenplatz. Weiter geht es für die Winterthurer bereits kommenden Dienstag, 14. Dezember. Dann gastiert im Europacup-Nachholspiel der spanische Vizemeister Bidasoa Irun in der Axa-Arena. (mh)

FCW siegt im Regioderby in Wil mit 5:3

Der FC Winterthur ist im Spiel 1 nach Ralf Loose zum Siegen zurückgekehrt.

Der FC Winterthur ist im Spiel 1 nach Ralf Loose zum Siegen zurückgekehrt.
Archivfoto: Michael Hotz

Sonntag, 12. Dezember

Im ersten Spiel nach der Trainerentlassung von Ralf Loose gewann der FC Winterthur ein torreiches Regioderby. Die Winterthurer setzten sich am Samstagabend, 11. Dezember, unter der Leitung des Interimsduos Dario Zuffi und Davide Callà mit 5:3 in Wil durch. Damit gelang dem hiesigen FCW der erste Vollerfolg nach fünf Partien mit nur zwei Punkten gegen den FCW aus St. Gallen, der zuvor sechs Spiele nicht verloren und dem der Sprung auf Platz 2 gelockt hatte.

In der 14. Minute brachte Sayfallah Ltajef, der in die Startelf gerückt war, die Winterthurer in Führung. Postwendend, drei Minuten später, glich Wil mit der ersten Chance des Heimteams die Partie wieder aus. Roman Buess brachte den Gast in 29. Minute mit einem selber herausgeholten Penaltytreffer – seinem 17. erfolgreichen Schuss aus elf Metern in Folge! – erneut in Front.

Kurz vor und nach der Pause kehrten die Wiler dann das Spiel und lagen in der 48. Minute trotz spielerischer Unterlegenheit mit 3:2 vorne. Das Spiel schien damit den gewohnten Verlauf im FCW-Regioderby zu nehmen, waren doch Punkte für die Winterthurer im Bergholz zuletzt ziemlich rar. Weil die Eulachstädter aber nichts an ihrer Spielfreude und Laufbereitschaft ablegten, konnten sie die Partie noch drehen. In der 60. war es zuerst Neftali Manzambi, der nach einer präzisen Flanke von Linksverteidiger Souleymane Diaby per Kopf zum 3:3 einnetzte. Bereits sieben Minuten später schoss Gabriel Isik das 4:3. Nach der gelbroten Karte für den Wiler Lavdim Zumberi war das Spiel dann gelaufen. In der 81. folgte noch das 5:3 durch einen Schuss von Buess, der noch von einem Gegner ins Tor gelenkt wurde.

Dank dem Sieg in Wil spielen die Winterthurer im letzten Pflichtspiel 2021 nächsten Sonntag, 19. Dezember, zuhause auf der Schützenwiese gegen Leader Vaduz um die Wintermeisterschaft. (mh)

EHCW verliert wegen schwachem Mitteldrittel

Sonntag, 12. Dezember

Im letzten Spiel vor der Nati-Pause kassierte der EHC Winterthur eine weitere Niederlage. Die Löwen unterlagen am Samstag, 11. Dezember, zuhause in der Zielbau Arena dem EHC Visp mit 4:6. Das Mitteldrittel machte den Unterschied zu Gunsten der Gäste aus.

Der Start in die Partie gelang den Winterthurern vorzüglich, schon nach 73 Sekunden lagen sie in Front. Rückkehrer Mathieu Pompei hatten den EHCW in Führung geschossen. Danach konnte der Gastgeber die Pace aber nicht aufrechterhalten, wodurch die Visper die Partie drehten und mit 2:1 in die erste Pause gingen. Das Mitteldrittel begann für die Löwen eigentlich gut, ein Powerplay-Treffer durch Matt Wilkins brachte den Ausgleich. Zur Spielmitte folgten dann die aus Winterthurer Sicht fatalen Momente der Partie. Zwischen der 26. und 34. Minute zogen die Walliser mit drei Treffern letztlich vorentscheidend auf 5:2 davon.

Den Winterthurern gilt es hoch anzurechnen, dass sie sich im letzten Drittel nicht gehen liessen, sondern sich nochmals aufrappelten. Dank Treffern von Anthony Staiger, dem zweiten Rückkehrer des Abends, in der 55. Minute und von Kevin Bozon in der 57. Minute kehrte nochmals Hoffnung in die Zielbau Arena zurück. Ein Empty-Netter 28 Sekunden vor Scluss sicherte dem EHC Visp aber die drei Punkte.

Für die in der Tabelle abgeschlagenen Winterthurer geht es nach der Nati-Pause am Dienstag, 21. Dezember, weiter mit dem Auswärtsspiel beim SC Langenthal. (mh)

Champions Cup in Winterthur erneut abgesagt

Der Verband swiss unihockey hat den Champions Cup, der Mitte Januar in der Axa-Arena stattgefunden hätte, abgesagt.

Der Verband swiss unihockey hat den Champions Cup, der Mitte Januar in der Axa-Arena stattgefunden hätte, abgesagt.
Markus Aeschimann

Donnerstag, 9. Dezember

Wie schon in diesem Jahr fällt nun auch der zweite Anlauf, den Champions Cup in Winterthur durchzuführen, ins Wasser. Das internationale Unihockey-Clubturnier mit den besten Teams aus den vier Topnationen Schweden, Finnland, Tschechien und der Schweiz, das am 15. und 16. Januar in der Axa-Arena stattgefunden hätte, ist abgesagt worden.

Die verschärften Massnahmen des Bundesrates hätten die Vorbereitungen des Anlasses und die Reisen für die teilnehmenden Teams extrem schwierig gemacht, teilt der Schweizer Unihockeyverband auf seiner Website mit. Hinzu kämen allfällige weiterführende Massnahmen, die in der aktuellen epidemiologischen Situation nicht vorhersehbar seien. Darum hat swiss unihockey die Absage beim Weltverband beantragt. Der Zentralvorstand des Verbands gab dem Antrag aus der Schweiz statt. «Sowohl in der Schweiz als auch in den teilnehmenden Ländern ist die Covid-19-Pandemie immer noch sehr dynamisch und verändert sich schnell. Die Unsicherheiten und Risiken bezüglich der Gesundheit aller Beteiligten und den Finanzen wären zu gross», begründet Sophie Sutter, Projektleiterin bei swiss unihockey, den Entscheid.

Am nun ausfallenden Turnier hätten Floorball Köniz bei den Männern und die Kloten-Dietlikon Jets bei den Frauen die Schweiz vertreten. (mh)

An allen Pfadi-Heimspielen gilt die 2G-Regel

In der Axa-Arena gilt an Pfadi-Heimspielen bis auf Weiteres die 2G-Regel.

In der Axa-Arena gilt an Pfadi-Heimspielen bis auf Weiteres die 2G-Regel.
Archivfoto: Deuring Photography

Donnerstag, 9. Dezember

Pfadi Winterthur hat sich im Zuge der kürzlich durch den Bundesrat ausgeweiteten Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie entschieden, sein Schutzkonzept anzupassen. Das teilt der Verein auf seiner Website mit. Ab sofort gilt für die Zuschauerinnen und Zuschauer ab 16 Jahren an sämtlichen Heimspielen aller Pfadi-Teams die 2G-Zertifikatspflicht. Das bedeutet, dass die Besuchenden geimpft und/oder genesen sein müssen, um ein Pfadi-Heimspiel verfolgen zu dürfen. Dank dieser Regel entfällt die Maskenpflicht in den Hallen, in denen die Pfadi-Teams ihre Heimspiele austragen, und die Konsumation wird weiterhin uneingeschränkt möglich sein.

In der Axa-Arena gilt die 2G-Regel ein erstes Mal am Samstag, 11. Dezember. Dann empfangen die Winterthurer um 17 Uhr den HC Kriens-Luzern. Danach folgen für Pfadi vier weitere Partien innert zwölf Tagen, vier davon sind Heimspiele. (red)

Fussballliga schliesst Gästefansektoren

Die FCW-Anhänger dürfen das letzte Heimspiel 2021 weiterhin besuchen, Gästefans aus Vaduz sind aber keine zugelassen.

Die FCW-Anhänger dürfen das letzte Heimspiel 2021 weiterhin besuchen, Gästefans aus Vaduz sind aber keine zugelassen.
Archivfoto: Michael Hotz

Mittwoch, 8. Dezember

Das Komitee der Swiss Football League (SFL) hat das Schutzkonzept für die Super League und die Challenge League weiter verschärft. Bis zur Winterpause, also für zwei Spielrunden, sind bei allen Spielen der beiden höchsten Fussball-Ligen keine Gästefans zugelassen. Als erste Massnahme werden die Gästefansektoren geschlossen. «Die Auswärtsfans reisen zumeist in hoher Anzahl in Extrazügen an die Auswärtsspiele, was in der heutigen epidemiologischen Situation nicht mehr zu verantworten ist», begründet die SFL ihren Entscheid in einem am Mittwoch herausgegebenen Communiqué.

Die Massnahme, weniger Zuschauende ins Stadion zulassen, ist seitens Swiss Football League dagegen kein Thema. «Kapazitätsbeschränkungen würden Klubs wirtschaftlich in grösste Bedrängnis bringen und wären auch aus gesellschaftlichen Gründen nur als Ultimo Ratio von Bund oder Kanton zu verfügen», heisst es dazu im Schreiben. Die SFL setze sich aber intensiv mit der 2G-Regel auseinander. Das würde bedeuten, dass nur noch kürzlich genesene oder vollständig geimpfte Personen Einlass ins Stadion erhielten. So wie dies im Eishockey bereits umgesetzt wird (siehe weiter unten).

Gleichzeitig rechnet die SFL damit, dass der Bund in den nächsten Tagen und Wochen weitere verschärfende Massnahmen beschliessen wird, die auch Veranstaltungen wie Fussballspiele betreffen werden.

Den FC Winterthur betrifft die Schliessung der Gästefansektoren beim Regioderby in Wil am Samstag, 11. Dezember, und beim letzten Heimspiel in diesem Jahr gegen Vaduz am 19. Dezember. (mh)

Eishockeyclubs beschliessen 2G-Regel

In der Zielbau Arena gilt ab sofort die 2G-Regel bei EHCW-Heimspielen.

In der Zielbau Arena gilt ab sofort die 2G-Regel bei EHCW-Heimspielen.
Archivfoto: George Stutz

Mittwoch, 8. Dezember

Die Eishockeyclubs der National League und Swiss League haben sich am Dienstag, 7. Dezember, einstimmig auf die Einführung der 2G-Regel für alle Stadien geeinigt. Das bedeutet, dass nur geimpfte und/oder genesene Personen Zutritt zu den Heimspielen erhalten. Die Regel gilt für Fans über 16 Jahre. Dadurch können die Matchbesucher das Spiel ohne weitere Einschränkungen erleben. Man darf sich frei in der Halle bewegen, die Maskenpflicht sowie die Sitzpflicht für Konsumationen entfallen.

«Zum persönlichen Schutz empfehlen wir trotzdem das freiwillige Tragen einer Schutzmaske», schreibt der EHC Winterthur auf seiner Website. Er begrüsse diese schweizweit einheitliche Lösung und freue sich, dass er damit seinen Fans weiterhin uneingeschränkten Hockeyplausch innerhalb der Zielbau Arena bieten könne. Die Regel tritt in der Zielbau Arena erstmals beim EHCW-Heimspiel nächsten Samstag, 11. Dezember, gegen den EHC Visp in Kraft. (mh)

EHCW verliert beim Leader mit 0:5

Mittwoch, 7. Dezember

Die Reise zum Leader aus Olten wurde für den EHC Winterthur zur erwartet schwierigen Aufgabe. Die Winterthurer konnten am Dienstagabend, 7. Dezember, bis zur Spielmitte mithalten, mussten sich am Ende aber trotzdem deutlich mit 0:5 geschlagen geben.

Das Startdrittel konnten die Löwen, die im Tor auf einen starken Jan Rutz zählen durften, ausgeglichen gestalten. Die Gastgeber aus Olten fanden nie so richtig ins Spiel, was auch an der guten Organisation der Winterthurer lag. Im zweiten Spielabschnitt verzeichnete der EHC Olten aber immer mehr Spielanteile, was er nach Spielhälfte dann in Tore ummünzte. Durch einen Doppelschlag von Topskorer Dion Knelsen und Garry Nunn innert 160 Sekunden führten die Dreitannenstädter nach 40 Minuten mit 2:0.

Zu Beginn des Schlussdrittels manövrierten sich die Winterthurer gleich selber ins Aus. Eine Strafe gegen Olten endete statt im Anschlusstreffer in einem Tor in Unterzahl für den Leader der Swiss League. Knelsen erhöht mit seinem zweiten Treffer auf 3:0. Danach war die Gegenwehr der Löwen endgültig gebrochen. Der EHC Olten liess noch zwei weitere Treffer folgen zum Schlussresultat von 5:0.

Der EHCW liegt aktuell auf den zweitletzten Tabellenplatz mit zehn Punkten Rückstand auf die neuntplatzierte EVZ Academy. Die Winterthurer warten nun seit sechs Partien auf einen Vollerfolg. (red)

Berliner spielen nicht in Winti

Das Gastspiel der Füchse Berlin gegen Pfadi Winterthur vom 7. Dezember muss aufgrund des Coronavirus verschoben werden.

Das Gastspiel der Füchse Berlin gegen Pfadi Winterthur vom 7. Dezember muss aufgrund des Coronavirus verschoben werden.
Martin Deuring

Das Gastspiel der Füchse Berlin in Winterthur vom Dienstag, 7. Dezember, ist abgesagt. Das schreibt Pfadi Winterthur in einer Mitteilung. Grund ist das Coronavirus.

Nachdem bereits das Bundesliga-Spiel der Berliner in Mannheim wegen positiver Corona-Fälle am vergangenen Samstag nicht stattfand, ist nun auch das Spiel in der EHF European League Men 2021/22 davon betroffen.

Somit kann bereits das zweite Heimspiel von Pfadi Winterthur in diesem Wettbewerb nicht planmässig stattfinden. Schon das Gastspiel von Bidasoa Irun wurde abgesagt und auf Dienstag, 14. Dezember 2021 (18.45 Uhr, AXA Arena) verschoben. Wann das Spiel gegen die Füchse Berlin stattfinden wird, ist zurzeit noch offen.

«Pfadi Winterthur Handball bedauert, dass das mit Spannung und grosser Vorfreude erwartete Spiel leider nicht planmässig stattfinden kann und bittet daraus entstandene Unannehmlichkeiten zu entschuldigen», schreibt der Verein weiter.

Bereits erworbene Tickets behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit – über die Neuansetzung des Spiels informieren wir schnellstmöglich über unsere Kanäle.


Samstag, 4. Dezember

Der FC Winterthur kommt nicht vom Fleck. In Aarau verlor er die dritte Partie in Folge. Das Team von Trainer Ralf Loose kassierte am Freitagabend, 3. Dezember, eine 0:2-Niederlage.

Dabei zeigten die Winterthurer in den Startminuten durchaus eine Reaktion auf die 2:5-Klatsche gegen Schaffhausen, waren früh um Aktionen nach vorne bemüht. Bereits in der 3. Minute hatte Samir Ramizi die Führung auf dem Fuss. Die Grosschance nutze er indes nicht, sondern schoss den Ball volley aus elf Metern übers Tor – was am Ende sinnbildlich für den glücklosen, zu wenig zwingenden Auftritt des FCW in Aarauer Brügglifeld war.

Nach rund 15 Minuten kam auch das Heimteam besser auf, hatte mehr Spielanteile als zu Beginn. Anders als die Winterthurer bewiesen die Aarauer mehr Kaltblütigkeit vor dem Tor. Erste Weitschüsse lenkte Raphael Spiegel noch über den Kasten des Tabellenführers, in der 27. Minute war aber auch er geschlagen. Aaraus linker Stürmer Kevin Spadanuda schlenzte den Ball gekonnt in die weite Torecke zur 1:0-Führung. Der FCW war durchaus um eine Antwort auf den Rückstand bemüht, scheiterte aber mal an sich selber, mal parierte FCA-Goalie Simon Enzler glänzend, etwa beim Flugkopfball von Tobias Schättin aus kurzer Distanz (41. Minute). Und mal fehlte auch das Glück, als im Anschluss an die Szene mit Schättin der Schiedsrichter eine ahndungswürdige Aktion gegen Roman Buess im Strafraum weiterlaufen liess. So war es an den Gastgebern, auf der Gegenseite nochmals zuzuschlagen. Randy Schneider verwertete kurz vor der Pause einen Rückpass von der linken Strafraumseite zum 2:0 aus Sicht der Aarauer.

Den Grossteil der zweiten Halbzeit durften die Winterthurer in Überzahl agieren. Raoul Giger sah in der 49. Minute nach einem harten Tritt gegen Schättin zurecht die zweite gelbe Karte und flog vom Platz. Aber auch mit einem Mann mehr brachte der FCW wenig Zwingendes zustande. Es fehlte an Klarheit, Präzision und Effektivität, um aus der nummerischen Überlegenheit, die sich auch in mehr Spielanteilen niederschlug, etwas Zählbares herauszuholen. So musste Aarau nie wirklich um den Sieg fürchten, auch weil ihr Rückhalt Enzler bis zum Schluss makellos hielt und noch einige Chancen vereitelte.

Trotz der nun dritten Pleite in Folge und bloss zwei Punkten aus den letzten fünf Partien liegt der FCW weiterhin auf Platz 1 – zumindest bis Samstagabend. Sollte Vaduz bei Kriens punkten, übernehmen die Liechtensteiner die Tabellenspitze. (mh)

Starker Auftritt Pfadis in Berlin trotz Niederlage

Torhüter Yahav Shamir trug mit teils spektakulären Paraden seinen Teil dazu bei, dass Pfadi einen guten Auftritt in Berlin hinlegte.

Torhüter Yahav Shamir trug mit teils spektakulären Paraden seinen Teil dazu bei, dass Pfadi einen guten Auftritt in Berlin hinlegte.
Archivfoto: Deuring Photography

Mittwoch, 1. Dezember

Mit viel Selbstvertrauen dank der Siegesserie im November konnte Pfadi das Europacup-Gastspiel in der Hauptstadt Deutschlands angehen. Zwar war die Hürde Füchse Berlin am Dienstagabend dann doch zu hoch, dennoch zeigten die Winterthurer einen starken Auftritt. Am Ende resultierte eine 29:35-Niederlage.

In gleicher Besetzung wie beim erfolgreichen Ausflug nach Genf startete Pfadi in die Partie. Cheftrainer Goran Cvetkovic setzte wiederum auf ein 5:1-Deckung mit dem vorgezogenen Nachwuchsspieler Dominic Ruh, der im Angriff durch durch Giorgi Tskhovrebadze ersetzt wurde. Dieser war es auch, der das erste Pfadi-Tor des Abends erzielte. Die Winterthurer erspielten sich in der ersten Halbzeit gleich viele Torabschlüsse wie die Berliner (24:24). Es war einzig die Effizienz, die den Unterschied ausmachte und schliesslich zum Sieg der Gastgeber führte. Nach 30 Minuten lagen die Füchse mit 17:11 in Führung.

Den zweiten Durchgang gestalteten die weiterhin furchtlos auftretenden Winterthurer ausgeglichen. Beidseits gelangen noch je 18 Tore. Näher als bis auf vier Tore liess das Heimteam den Gast jedoch nie mehr kommen, wodurch der Sieg der Deutschen über den Schweizer Meister nie wirklich in Gefahr kam.

Pfadi kann sich nun nach der Rückkehr aus der deutschen Bundeshauptstadt auf ein freies Wochenende freuen. Kommenden Dienstag, 7. Dezember, steht dann das Rückspiel gegen die Füchse Berlin in der heimischen Axa-Arena an. (mh)

EHCW hält mit Sierre mit, verliert aber

Mittwoch, 1. Dezember

Der EHC Winterthur reagierte am Dienstagabend, 30. November, auf die letzte Leistung gegen den HC La Chaux-de-Fonds mit einem besseren Auftritt im Wallis. Lange konnten die Winterthurer die Partie gegen den HC Sierre offenhalten, verlor dann aber dennoch mit 1:4.

Die Löwen, bei denen Cheftrainer Teppo Kivelä wieder auf die Dienste von Kevin Bozon zählen konnte, aber weiterhin auf die Führungsspieler Mathieu Pompei und Anthony Staiger verzichten musste, starteten gut ins Spiel. Die ersten 20 Minuten waren geprägt von Strafen. Der EHCW war es, der ein Überzahlspiel als erstes Team ausnutzen konnte. Fabian Haldimann brachte in der neunten Minute die Scheibe kurz vor Ablauf der Strafe im Siderser Gehäuse zur Winterthurer Führung unter. Nur zwei Minuten später kam Sierre aber durch den Ex-EHCW-Akteur Fabio Arnold zum Ausgleich.

Auch im zweiten Abschnitt schafften es die Winterthurer, die Walliser zu ärgern. Mehr sprang aber nicht heraus, im Gegenteil: Maxime Montandon sorgte in der 37. Minute für das Game-winning-Goal für die Gastgeber. Im Schlussabschnitt rannten die Löwen vergebens dem Rückstand hinterher. In der 58. Minute sorgte Tomas Donala für die definitive Entscheidung zugunsten von Sierre. Ohne Torhüter bekamen die Winterthurer dann noch das 1:4.

In der nächsten Runde steht für den EHCW ein wegweisendes Spiel an. Die zehntplatzierten Winterthurer empfangen am Freitag, 3. Dezember, den Tabellennachbarn EVZ Academy, der fünf Punkte vor den Löwen liegt. (mh)  

EHCW verliert deutlich gegen La Chaux-de-Fonds

Der EHCW hatte gegen den HC La Chaux-de-Fonds keine Chance.

Der EHCW hatte gegen den HC La Chaux-de-Fonds keine Chance.
Archivfoto: George Stutz

Montag, 29. November

Am Freitag war der EHC Winterthur im Derby gegen Kloten noch einigermassen in der Nähe von Punkten, im Heimspiel am Sonntag, 28. November, lagen diese schon ziemlich früh ausser Reichweite. Am Ende resultierte eine 1:6-Niederlage gegen den HC La Chaux-de-Fonds.

Besonders das erste Drittel missriet den Winterthurern komplett. 1:20 lautete das Schussverhältnis nach 20 Minuten aus Sicht des Teams von Cheftrainer Teppo Kivelä. Nach Toren lagen die Löwen, bei denen Captain Tom Gerber wieder mittun konnte, dafür aber Stürmer Mathieu Pompei ausfiel, mit 0:4 im Rückstand. Bereits nach 85 Sekunden war das 0:1 gefallen.

Im zweiten Drittel waren die Kräfteverhältnisse dann nicht mehr so arg verteilt. Dennoch hatte La Chaux-de-Fonds die Partie voll im Griff und erhöhte kurz nach Spielmitte auf 5:0. Der letzte Abschnitt hatte kaum begonnen, da legten die Neuenburger einen weiteren Treffer oben drauf. Immerhin gelang den Winterthurern noch der Ehrentreffer durch Mathew Wilkins in der 43. Minute. Der EHCW figuriert nun auf dem 10. Tabellenplatz. Am Dienstag spielt er auswärts beim HC Sierre, besonders wichtig wird dann das Heimspiel nächsten Freitag gegen die EVZ Academy, die tabellarisch genau vor den Löwen liegt. (mh)

Klarer Sieg von Pfadi beim Tabellenletzten

Captain Kevin Jud durfte bei Pfadis deutlichem 38:22-Sieg in Genf seinen Arbeitstag frühzeitig beenden.

Captain Kevin Jud durfte bei Pfadis deutlichem 38:22-Sieg in Genf seinen Arbeitstag frühzeitig beenden.
Archivfoto: Deuring Photography

Sonntag, 28. November

Pfadi Winterthur erhöhte seine Siegesserie im November beim Tabellenschlusslicht auf sechs gewonnene Partien. Mit 38:22 setzten sich die Winterthurer am Samstag, 27. November, in Genf deutlich durch. Für das Team von Cheftrainer Goran Cvetkovic war es ein wunderbarer Abend. Es agierte in der Defensive sehr solid und nutzte offensiv die Fehler von CS Chênois gnadenlos aus.

Schon von Beginn weg drückte der Schweizer Meister aufs Tempo, nach 17 Minuten führte Pfadi 11:6, nach 20 Minuten bereits 14:7. Bis zur Pause schraubten die Winterthurer den Vorsprung – angeführt vom wurffreudigen Giorgi Tskhovrebadze – gar auf 21:10.

Weil Pfadi das Spiel schnell in seine Bahnen lenkte und es klar im Griff hatte, durften Führungsspieler in dieser intensiven Phase mit vielen Partien in nächster Zeit frühzeitig Feierabend machen. Captain Kevin Jud und Linkshänder Cédrie Tynowski nahmen schon im Verlauf der ersten Halbzeit nur noch auf der Bank Platz. Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel war dann auch der Arbeitstag von Torhüter Yahav Shamir zu Ende, ihn ersetzte Dennis Wipf.

Zum gelungenen Abend trug bei, dass in der 42. Minute mit Flurin Pfister bereits der dritte Pfadi-Akteur sein Comeback feierte. Zuvor waren während der ersten Halbzeit bereits Roman Sidorowicz und Benedikt Dechow zurück aufs Spielfeld gekehrt.

Dank des 38:22-Erfolgs rückte Pfadi auf den zweiten Tabellenplatz vor und holte sich weiteres Vertrauen in die eigene Spielstärke vor dem nächsten Höhepunkt auf internationalem Parkett. Kommenden Dienstag, 30. November, reisen die Winterthurer in die Hauptstadt Deutschlands, wo sie in der Max-Schmeling-Halle auf die Füchse Berlin treffen. (mh)

FCW verliert zu Hause mit 2:5

Das Runde wollte nicht wirklich ins Eckige: Der FCW verlor auf der Schützi gegen Schaffhausen.

Das Runde wollte nicht wirklich ins Eckige: Der FCW verlor auf der Schützi gegen Schaffhausen.
Michael Hotz

Samstag, 27. November

Der FCW verlor am Freitagabend zuhause vor 4200 Fans gegen Schaffhausen 2:5 (1:2). Es war ein intensives Spiel, geprägt von einem offenen Schlagabtausch, vielen Szenen und Toren, Hochs und Tiefs. Am Ende siegten die effizienten Gäste verdient. Beim FCW lief zu vieles schief, die erste Heimniederlage war die logische Konsequenz. Das schreibt der Verein auf seiner Facebook-Seite.

Die Winterthurer befinden sich trotz der zweiten Niederlage in Folge weiterhin auf dem ersten Tabellenplatz, gefolgt vom punktgleichen FC Vaduz. Als nächstes spielt der FCW am Freitag, 3. Dezember, auswärts in Aarau. (red)

EHCW verliert bei Kloten mit 1:2

EHCW-Cheftrainer­ Teppo Kivelä und sein Team gehen auch im dritten Aufeinandertreffen mit Kloten als Verlierer vom Eis.
Archivfoto: George Stutz

EHCW-Cheftrainer­ Teppo Kivelä und sein Team gehen auch im dritten Aufeinandertreffen mit Kloten als Verlierer vom Eis. Archivfoto: George Stutz

Samstag, 17. November

Der EHC Winterthur verlor auch das dritte Kantonsderby der Saison gegen den EHC Kloten. Nach zwei 1:6-Niederlagen zu Hause im Oktober waren die Löwen am Freitagabend, 26. November, aber viel näher dran an Punkten. Die Zürcher Unterländer gewannen ihr Heimspiel mit 2:1.

Vor über 5000 Fans übernahm das Heimteam von Beginn weg das Spieldiktat. Kloten lief Sturm gegen den stark aufspielenden Andri Henauer im Winterthurer Tor. Der EHCW, bei dem Patric Hofstetter zum ersten Mal auf dem Eis stand, dafür Leistungsträger Kevin Bozon ausfiel, wehrte sich nach Kräften. Der Treffer in der 15. Minute für die Klotener blieb der einzige im ersten Drittel.

Die Winterthurer verzeichneten in den ersten 20. Minuten keinen einzigen Torschuss, was ein Beleg für die Überlegenheit der Unterländer war. Die Dominanz des Heimteams blieb auch im zweiten Abschnitt bestehen. Daher war es eher überraschend, dass Fabian Haldimann kurz nach Spielhälfte den Ausgleich für den EHCW erzielen konnte. Kloten reagierte aber umgehend auf das 1:1, nur viereinhalb Minuten später führten die Flieger wieder. Dario Meyer nutzte ein Überzahlspiel aus nach einer unnötigen Strafe gegen Winterthurs Theo Campagna, weil der von Genf-Servette ausgeliehene Stürme den Puck aus dem Spielfeld befördert hatte.

Im letzten Drittel drosselten die Klotener ihre Angriffsbemühungen. Dem EHC Winterthur gelang es weitestgehend, dem favorisierten Gastgeber den Schneid abzukaufen. Die Löwen kamen dem Ausgleich aber nie wirklich nahe, dafür fehlte die nötige Gefahr nach vorne.

Der EHCW liegt mit 17 Punkten aus 22 Partien auf dem 9. Tabellenrang. Am Sonntag, 28. November, empfängt er in der Zielbau Arena den HC La Chaux-de-Fonds um 16 Uhr. (mh)

Pfadi gibt Jannic Störchli Vertrag bis 2025

Seit 2019 spielt Jannic Störchli für Pfadi, nun bleibt er den Winterthurern bis 2025 erhalten.

Seit 2019 spielt Jannic Störchli für Pfadi, nun bleibt er den Winterthurern bis 2025 erhalten.
zvg

Mittwoch, 24. November

Pfadi Winterthur und Kreisläufer Jannic Störchli haben sich auf eine Vertragsverlängerung geeinigt, wie der Verein am Mittwoch, 24. November, bekanntgab. Der 23-Jährige bleibt dem Schweizer Meister bis mindestens 2025 erhalten.

Der 190 Zentimeter grosse und 103 Kilogramm schwere Rechtshänder wird nach einer erlittenen, schweren Rückenverletzung im neuen Jahr im NLA-Kader und auf dem Spielfeld zurückerwartet. «Ich freue mich sehr über meine Vertragsverlängerung und erachte diese als riesige Wertschätzung seitens des Vereins. In den vergangenen Jahren durfte ich bei Pfadi bereits viel lernen und mich weiterentwickeln, sowohl offensiv wie auch defensiv», wird Störchli in der Medienmitteilung zitiert. Deshalb freut es ihn umso mehr, in Winterthur bleiben zu dürfen. «Hier passt alles für mich, wir spielen europäisch sowie um alle nationalen Titel und dies mit einem überragenden, jungen Team.»

Ebenso erfreut und dankbar zeigt sich Pfadi-Präsident Jürg Hofmann über den: «Es freut uns sehr, dass ein weiterer Spieler, den wir in jungen Jahren zu uns geholt haben, sich langfristig bei und mit uns weiterentwickeln möchte.»

Störchli, der seit 2019 bei Pfadi spielt, lief bisher in 51 Spielen für die 1. Mannschaft auf und erzielte dabei 49 Tore. Neben 11 Spielen und 37 Toren für Pfadis NLB-Team absolvierte er vor seinem Wechsel in die Eulachstadt für den TSV Fortitudo Gossau 34 weitere NLA-Einsätze, in denen er 59 Tore erzielte. Ausgebildet wurde er bei Kadetten Schaffhausen, für die Störchli im Nachwuchsteam in 65 NLB-Partien (185 Tore) im Einsatz stand. (red/mh)

EHF-Spiel gegen Bidasoa Irun verschoben

Weil bei Bidasoa Irun verschiedene Spieler positiv auf das Coronavirus getestet wurden, findet die EHF-Partie von morgen Dienstag, 23. November, nicht statt.

Weil bei Bidasoa Irun verschiedene Spieler positiv auf das Coronavirus getestet wurden, findet die EHF-Partie von morgen Dienstag, 23. November, nicht statt.
Archivfoto: Deuring Photography

Montag, 22. November

Morgien Dienstag, 23. November, hätte Pfadi Winterthur in der EHF European League gegen Bidasoa Irun gespielt. Aufgrund positiver Covid-19-Testergebnissen beim Gegner aus Spanien muss die Partie kurzfristig abgesagt werden. Bidasoa Irun kann die Reise in die Schweiz nicht antreten und muss stattdessen in häusliche Quarantäne. Der Europäische Handballverband (EHF) hat im Zuge dessen entschieden, die Partie zu verschieben. Sie wird an einem der beiden vorgesehenen Ersatzdaten angesetzt. Der neue Spieltermin wird schnellstmöglich kommuniziert. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit. (red)

Zufriedene Gesichter am Hegemer Chlauslauf

Insgesamt 57 Familien nahmen in der gleichbenannten Kategorie am Hegemer Chlauslauf teil

Insgesamt 57 Familien nahmen in der gleichbenannten Kategorie am Hegemer Chlauslauf teil
Urs Rinklef

Montag, 22. November

Kurz vor Rennbeginn lichtete sich der Nebel und die langersehnten Sonnenstrahlen gelangten ins Start-Zielgelände rund ums Schloss Hegi. Das motivierte rund 640 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die am Sonntag, 21. November, am 28. Hegemer Chlauslauf auf den drei verschieden langen Laufstrecken um den Birchwald ihre Form testeten.

Die Laufstrecke war tadellos vorbereitet und die rund fünfzig Helferinnen und Helfer seit den Morgenstunden im Einsatz. Die eingehaltenen Covid-Massnahmen brachten dieses Jahr vor allem zwei Änderungen: die Festwirtschaft im Freien und leider auch der Verzicht auf die beliebte, gemeinsame Rangverkündigung mit Siegerehrungen in der Turnhalle. Viele Läuferinnen und Läufer waren einfach nur froh, sich wieder einmal mit ihresgleichen messen
zu können. Wie immer in Hegi waren alle Alterskategorien vertreten: von der 3-jährigen in der Familienkategorie bis zum 90-jährigen Senior.

Die Veranstalter freuen sich bereits jetzt auf den 29. Hegemer Chlauslauf, der am 20. November 2022 stattfinden wird.

Die Veranstalter freuen sich bereits jetzt auf den 29. Hegemer Chlauslauf, der am 20. November 2022 stattfinden wird.
Urs Rinklef

Siegerin in der Hauptkategorie Damen über 10,3 Kilometer wurde Andrea Widler aus Zürich mit einer sehr guten Zeit von 45:01 Minuten, Sieger bei den Herren über 10,3 Kilometer wurde Daniel Petrinec aus Winterthur, ebenfalls mit einer Topzeit von 41:09 Minuten. Die gesamte Rangliste ist auf der Website vom Hegemer Chlauslauf publiziert.

Als besonderer Gast war auch «Hank» im Schloss gesichtet worden, das Maskottchen des
Regionalturnfestes WTU 2022 in Wiesendangen, dem grössten Breitensportanlass im Kanton
Zürich. Die organisierenden Turnerinnen und Turner aus Hegi sind Teil der Gesamtorganisation. Die Helfenden und das Organisationskomitee der Männerriege Hegi freuen sich bereits, wieder zahlreiche begeisterte Läuferinnen und Läufer am 29. Hegemer Chlauslauf am 20. November 2022 begrüssen zu können. (pd/red)

Sechs Punkte für EHCW gegen die Rockets

Der EHCW kehrte gegen die Ticino Rockets zum Siegen zurück.

Der EHCW kehrte gegen die Ticino Rockets zum Siegen zurück.
Archivfoto: George Stutz

Sonntag, 21. November

Nach fünf Niederlagen in Folge ist der EHC Winterthur wieder zum Siegen zurückgekehrt. Die Löwen gewannen gleich beide Partien gegen die Ticino Rockets. Im Heimspiel am Freitagabend, 19. November, siegte das Team von Teppo Kivelä bei der ersten Ladies Night der Saison mit 3:2.

Die Partie, bei der Neuzuzug Andri Henauer seine Premiere im Tor der Winterthurer feierte, war ein Auf und Ab. In der 6. Minute ging der EHCW durch Mathieu Pompei 1:0 in Führung. Eine Strafe gegen Ende des ersten Drittels führte zum Ausgleich. Ein weiterer Ausschluss eines Winterthurers nutzten die Tessiner Gäste knapp vor Spielmitte zum 2:1. Der EHCW konnte aber nur 78 Sekunden später reagieren, indem er eine Strafe gegen die Rockets ausnutze, um das Spiel wieder auszugleichen. Danach behielten die Löwen das Zepter in den Händen. Anthony Neuenschwander, dessen Zwillingsbruder Joël Neuenschwander für den Gegner auf dem Eis stand, schloss einen Konter in der 37. Minute mit dem Game-winning-Goal ab.

Im Rückspiel am Sonntag, 21. November, in Biasca sah es zunächst so aus, als könnten sich die Ticino Rockets für die Niederlage zwei Tage zuvor revanchieren. Nach etwas mehr als fünf Minuten lag das Heimteam bereits mit 3:0 in Führung. Der EHCW bewies aber grossen Charakter. Noch im ersten Drittel, bis zur 10. Minute, gelang ihm mit zwei Treffern der Anschluss. Kevin Bozon erzielte 13 Sekunden vor Ende des zweiten Spielabschnitts den Ausgleich. In der 48. Minute schoss Joel Sigg die Löwen zum ersten Mal in dieser Partie in Führung, Mathew Wilkins sicherte mit einem Treffer, seinem zweiten an diesem Abend, ins leere Tor kurz vor Spielende definitiv die drei Punkte.

Dank den zwei Siegen über die Rockets gaben die Winterthurer die rote Laterne an die Tessiner ab und liegen nun mit 17 Punkten aus 21 Spielen auf Platz 9. (mh)

Pfadi löst Cup-Aufgaben souverän

Pfadi-Cheftrainer Goran Cvetkovic konnte im Cup gewisse Teamstützen schonen.

Pfadi-Cheftrainer Goran Cvetkovic konnte im Cup gewisse Teamstützen schonen.
Archivfoto: Deuring Photography

Sonntag, 21. November

Pfadi erledigte seine Cup-Aufgaben im Luzerner Maihof ohne grössere Probleme. Im Sechzehntelfinal am Samstag, 20. November, setzten sich die Winterthurer souverän gegen den Erstligisten TV Appenzell durch, obwohl Cheftrainer Goran Cvetkovic auf einige Teamstützen verzichtete. Ohne Stefan Freivogel und Kevin Jud, die das Team ebenso wie die rekonvaleszenten Roman Sidorowicz und Otto Lagerquist begleiteten, gewann Pfadi mit 44:24. Yahav Shamir nahm 60 Minuten auf der Bank Platz, dort gesellten sich früh auch die Linkshänder Cédrie Tynowski und Rares Jurca hinzu, die nach den Startminuten und einer komfortablen Führung früh geschont werden konnten.

Dies ermöglichte unter anderem wertvolle Einsatzminuten für die Youngsters Dominik Ruh und Alessio Lioi, die bereits in Presov mit dabei waren. Zudem kehrte Yannick Ott nach überstandener Krankheit ins Team zurück und die beiden Linkshänder Giorgi Tskhovrebadze und Pascal Vernier feierten ihre Comebacks.

In der zweiten Partie in der Innerschweiz am Tag darauf war auch der HSC Kreuzlingen dem aktuellen Schweizer Meister nicht gewachsen. Pfadi gewann das Cup-Achtelfinale gegen den Thurgauer B-Ligisten am Sonntagnachmittag, 21. November, mit 37:21. Bereits zur Halbzeit führte der Favorit aus Winterthur mit 20:12. Tskhovrebadze war mit acht Treffern (zwei Freiwürfen) der erfolgreichste Schütze Pfadis. (red)

Keine Punkte für den HCR


Sonntag, 21. November

Mit keinem anderen Gegner hat sich der HC Rychenberg in den letzten Jahren öfter gemessen als mit dem Meister von 2012/13. Trotz Pandemie kamen in 22 Monaten 14 Duelle zwischen den Winterthurern und Malans zusammen. Am Samstagabend folgte in Maienfeld die Nummer 15.

Die Partie begann für den HCR mit einem klassischen Fehlstart. Nach 100 Sekunden mussten die Gäste bereits einem 0:1-Rückstand nachrennen. Es kam noch bitterer: In der sechsten Spielminute gelang dem UHC Alligator Malans ein Doppelschlag, und somit führte die Heimmannschaft mit 3:0. Zeit für ein Time-Out.

Cheftrainer Philipp Krebs schien die richtigen Worte gefunden zu haben: Noah Püntener erzielte in der 12. Minute das erste Tor für die Winterthurer. Und doppelte zwei Minuten später gleich nach. So führten die Alligatoren nach den ersten 20. Minuten nur noch mit einem Tor Vorsprung.

Nach dem Wiederanpfiff waren es erneut die Winterthurer, die jubeln konnten: Ryan Neubauer erzielte den Ausgleichstreffer. Von da an war es dann aber Malans, welches seine Scorerqualitäten zeigte. Dan Hartmann schoss den HCR mit seinen vier Toren vom 4:3 zum 8:3 beinahe im Alleingang ab. Das 9:3 in der 58. Minute war der Schlusspunkt in diesem Spiel.

Zeit, um diese Niederlage zu verarbeiten, haben die Winterthurer nun mehr als genug. Das nächste Spiel findet erst am 18. Dezember in der AXA-Arena gegen Uster statt. Grund dafür ist die Unihockey-WM in Helsinki vom 2. bis 12. Dezember , an der mit Nils Conrad ein Spieler des HC Rychenberg dabei sein wird. (rk)

FCW verliert beim Aufsteiger

Der FCW stolpert bei Yverdon. Er verliert beim Aufsteiger mit 1:2.

Der FCW stolpert bei Yverdon. Er verliert beim Aufsteiger mit 1:2.
Archivfoto: Michael Hotz

Samstag, 20. November

Ohne sein Topskorer-Duo Roman Buess/Neftali Manzambi, das sich wegen eines positiven Corona-Bescheids in Isolation befindet, war der FC Winterthur am Freitag, 19. November, zu Yverdon Sport gereist. Und kehrte mit leeren Händen aus der Romandie zurück. Mit 1:2 verlor der FCW nämlich beim Aufsteiger und kassierte die zweite Niederlage der Saison.

Besonders die ersten 45 Minuten des Tabellenführers waren nicht gut. Die Winterthurer lagen zur Pause mit 0:1 durch einen Treffer von Lewin Blum zurück. Der Rückstand hätte aber durchaus höher sein können, so scheiterte Steve Beleck, einer der Cup-Helden Yverdons gegen den FC Zürich, in der 20. Minute vom Elfmeterpunkt.

Besser machte es Samir Ramizi in der zweiten Halbzeit. Er verwandelte einen Penalty, den Sayf Ltaief mit einem Dribbling herausgeholt hatte, zum Ausgleich. In der 74. Minute gingen die Gastgeber durch Shkelqim Vladi aber wieder in Führung. Bis zum Spielende blieb es dann beim 1:2 aus Winterthurer Sicht. Der FCW, der die Tabelle trotz der Niederlage weiter anführt (Vaduz kann am Samstag nach Punkten aufschliessen), liess nicht nur drei Punkte in Yverdon liegen, sondern verlor auch noch Ltaief, weil sich dieser nach der zweiten Verwarnung in der 89. Minute eine rote Karte abholte. (mh)

Leiter der Nachwuchsabteilung bleibt beim FCW

Roger Etter hat einst selber beim FCW-Nachwuchs gespielt. Er bleibt dem Verein als Leiter der Nachwuchsabteilung erhalten.

Roger Etter hat einst selber beim FCW-Nachwuchs gespielt. Er bleibt dem Verein als Leiter der Nachwuchsabteilung erhalten.
FC Winterthur

Mittwoch, 17. November

Der FCW hat den Vertrag mit Roger Etter als Leiter der Nachwuchsabteilung vorzeitig verlängert. Das teilt der Verein auf Facebook mit. Der Klub würdigt damit die gute Arbeit von Etter, der seit 2019 als Technischer Leiter für die Nachwuchstrainer sowie die Umsetzung der SFV/SFL-Ausbildungsvorgaben verantwortlich ist.

Als Bereichsleiter ist er auch Mitglied der Geschäftsleitung. Mit der frühzeitigen Vertragsverlängerung setzt der FCW ein Zeichen für eine kontinuierliche Verbesserung und nachhaltige Entwicklung der FCW-Talentschmiede auf Top-Niveau.

Es freue den FCW zudem, dass mit Roger Etter ein Winterthurer an der Spitze des eigenen Nachwuchses steht: Der 42-Jährige hat selber im FCW-Nachwuchs gespielt. Nach seiner Aktivzeit bei Kreuzlingen, Frauenfeld und Seefeld und seiner Trainerzeit bei Oberwinterthur und Bülach kehrte er 2013 als Juniorentrainer auf die Schützenwiese zurück. Zuletzt trainierte er von 2017 bis 2019 erfolgreich die U21 in der 1. Liga. (red)

Erster Sieg im Europa-Cup für Pfadi

Pfadi zeigte einen beeindruckenden Auftritt auf europäischem Parkett und siegte bei Tatran Presov (SVK) mit 33:29.
Website Pfadi Winterthur

Pfadi zeigte einen beeindruckenden Auftritt auf europäischem Parkett und siegte bei Tatran Presov (SVK) mit 33:29. Website Pfadi Winterthur

Mittwoch, 17. November

Angereist als Underdog, verliess Pfadi Winterthur am Ende die imposante Tatran Handball Arena überglücklich. Grund dafür war eine überragende Leistung. Nach schwerer erster Halbzeit und einem deutlichen 12:16-Rückstand drehte die Partie aufgrund zweier taktischer Kniffe in der zweiten Halbzeit komplett zu Gunsten des Schweizer Meisters.

Ein ausgeglichener Anfang

Vor enttäuschender Kulisse begann das Spiel ausgeglichen (3:3), ehe der Gastgeber kontinuierlich davonzuziehen vermochte (5:9, 17. Spielminute). Zwar verteidigte die Pfadi-Defensive die gegnerischen Angriffe vermehrt bis zum Zeitspiel, danach jedoch fand der slowakische Serienmeister zu oft den Erfolg über den Kreis. Erschwerend kamen dabei die vier Zeitstrafen hinzu, die das Team insgesamt acht Minuten in Unterzahl agieren liessen. «Sieben technische Fehler in der ersten Halbzeit sind zudem zu viel», analysierte Cheftrainer Goran Cvetkovic im Nachgang selbstkritisch, während sein Gegenüber Slavko Goluza mit der verpassten Möglichkeit haderte, «das Spiel bereits in der ersten Halbzeit zu unseren Gunsten zu entscheiden.»

Umstellung in der Defensive

Sein Team führte mit 16:12 zur Pause dennoch komfortabel. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die Pfadi-Defensive im versetzten 5:1: Vorab mit Henrik Schönfeldt an deren Spitze, danach übernahm dessen Part Moustafa Hadj Sadok, ehe dieser aufgrund anhaltender Knieschmerzen vollends passen musste. Dies ermöglichte dem 18-jährigen Dominik Ruh die Möglichkeit zum Auftritt auf grosser europäischer Bühne. Die Nachwuchshoffnung beeindruckte dabei in seinen zwanzig Spielminuten, indem er sich nahtlos in das Pfadi-Kollektiv einfügte.

Ab der 38. Spielminute agierte das Team von Cheftrainer Goran Cvetkovic offensiv zudem mit dem Mittel des siebten Feldspielers – und wie es dies tat. Angeführt von Spielmacher Kevin Jud und Linkshänder Rares Jurca traf es gefühlt immer die richtige Entscheidung. Tore vom beeindruckenden Stefan Freivogel am Kreis, über die Flügel Noam Leopold und Cédrie Tynowski oder eben durch Jud und Jurca waren das Ergebnis. Immer und immer wieder. Die Effizienz führte erst zum 21:21 Ausgleich durch Noam Leopold in der 45. Spielminute, ehe der an diesem Abend makellose Cédrie Tynowski – 10 Tore aus 10 Versuchen – gar die erstmalige Führung herbeiführte, nämlich 22:21 in der 46. Spielminute.

Ein Sieg, der sprachlos macht

Diese gab das Team in der Folge nicht mehr aus der Hand – voller Leidenschaft powerte es bis zum Schlusspfiff unaufhaltsam weiter, entschied die zweite Halbzeit mit 21:13 deutlich zu seinen Gunsten und belohnte sich letztlich mit dem hochverdienten 33:29-Auswärtserfolg.

Ein Sieg, der Cheftrainer Goran Cvetkovic bei der Pressekonferenz beinahe etwas sprachlos machte. Ihn einzuordnen, vermochte er allerdings im Teamhotel: «Egal was für Umstände auf uns zukommen, egal wer fehlt, egal gegen wen wir spielen, mein Team ist bereit gemeinsam einen riesigen Effort zu leisten. Der Sieg ist grandios, die Art und Weise überragend. Das alles spricht primär für die Jungs als Persönlichkeiten – auf ihre Charaktere bin ich entsprechend sehr stolz.» (red)

EHCW mit Niederlage auch nach Nati-Pause

Der EHC Winterthur verliert auch nach der Nati-Pause. Er verlor in der Zielbau Arena mit 1:5 gegen den SC Langenthal.

Der EHC Winterthur verliert auch nach der Nati-Pause. Er verlor in der Zielbau Arena mit 1:5 gegen den SC Langenthal.
Archivfoto: George Stutz

Mittwoch, 17. November

Nach der aus Sicht des EHC Winterthur willkommenen Nati-Pause empfing er am Dienstagabend, 16. November, einen Gegner mit ähnlichen Verletzungssorgen wie das Heimteam. Bei den Winterthurer wirkten sich die Ausfälle aber mehr aus, sodass sie in der Zielbau Arena am Ende deutlich mit 1:5 gegen den SC Langenthal verloren.

Beim EHCW setzte sich ein Trend fort: die mangelnde Chancenverwertung. Das sollte sich rächen. Das Team von Cheftrainer Teppo Kivelä hielt in den ersten 20 Minuten noch gut mit den Oberaargauern mit. Das erste Drittel endete torlos. Zu Beginn des zweiten Abschnitts erhielten die Winterthurer, bei denen zum ersten Mal Neuzuzug Andri Henauer als zweiter Goalie im Aufgebot stand, dann einen ärgerlichen Powerplay-Gegentreffer. In der nächsten Überzahlsituation beendete Matt Wilkins die Winterthurer Torflaute und traf zum 1:1. Danach übernahm aber Langenthal das Zepter. Die Gäste spielten sich innert drei Minuten eine 3:1-Führung heraus.

Im letzten Drittel konnte der EHCW nicht mehr auf den Rückstand reagieren, im Gegenteil: Die Langenthaler legten noch zwei Tore nach, wodurch die Niederlagenserie der Winterthurer auf fünf sieglose Partien in Folge ausgebaut wurde. Zuletzt gewannen die Eulachstädter, die zurzeit am Tabellenende liegen, Ende Oktober bei der EVZ Academy. (mh)

EHC Winterthur holt neuen Ersatz-Goalie

Der 19-jährige Andri Henauer wird am Dienstagabend gegen den SC Langenthal bereits im Aufgebot stehen.

Der 19-jährige Andri Henauer wird am Dienstagabend gegen den SC Langenthal bereits im Aufgebot stehen.
Website EHC Winterthur

Dienstag, 16. November

Nach verletzungsbedingten Ausfällen auf der Goalie-Position reagiert der EHC Winterthur: Andri Henauer verstärkt das Team für den Rest der Saison. Der 19-Jährige kam jüngst zu mehreren Einsätzen in der Swiss League. Zuletzt wurde Henauer mit B-Lizenz an den HC La Chaux-de-Fonds ausgeliehen. Im Spiel vom Dienstagabend gegen den SC Langenthal wird Andri Henauer als zweiter Goalie bereits im Aufgebot stehen. (red)

HCR trifft im Cup-Halbfinal auf NLB-Team

Losglück: Der HC Rychenberg bekommt es im Cup-Viertelfinal mit Basel Regio aus der NLB zu tun.

Losglück: Der HC Rychenberg bekommt es im Cup-Viertelfinal mit Basel Regio aus der NLB zu tun.
Markus Aeschimann

Montag, 15. November

Der nationale Verband swissunihockey führte am Montag, 15. November, die Auslosung der nächsten Cup-Paarungen durch. Beide Winterthurer NLA-Vereine, der HC Rychenberg bei den Herren und die Red Ants bei den Frauen, sind noch mit dabei. Sie gewannen vergangenes Wochenende ihre jeweilige Cup-Partie (siehe weiter unten).

Der HC Rychenberg hatte bei der Ziehung Losglück. Das Team von Cheftrainer Philipp Krebs trifft im Cup-Viertelfinal auf das einzig verbliebene unterklassige Team, Unihockey Basel Regio aus der NLB. Das Heimspiel bestreitet der HCR am 8. Januar 2022.

Red Ants fordern die Jets oder die Piranhas

Die Gegnerinnen der Red Ants im Cup-Halbfinal stehen noch nicht fest. Die Winterthurerinnen treffen entweder auf die Kloten-Dietlikon Jets oder auf Piranha Chur. Dieser Viertelfinal musste aufgrund von mehreren Coronafällen im NLA-Team der Bündnerinnen auf den 16. Dezember verschoben werden. Den Halbfinal spielen die roten Ameisen dann auswärts am 22. Januar. (mh)

HC Rychenberg verschenkt einen Punkt

Marco Eyer (links) sorgte in der Verlängerung mit seinem zweiten Treffer des Abends für die Entscheidung.

Marco Eyer (links) sorgte in der Verlängerung mit seinem zweiten Treffer des Abends für die Entscheidung.
Markus Aeschimann

Montag, 15. November

Nach der erfolgreichen Cup-Partie am Samstag ging es für den HC Rychenberg am Sonntag bereits weiter mit der nächsten NLA-Runde. Zu Gast in der AXA-Arena war Ad Astra Sarnen – das erste Rückspiel der Saison. Und der HCR hat nach der 4:9-Niederlage zum Saisonstart einiges wiedergutzumachen.

Die ersten 20 Minuten blieben torlos. Kurz nach Wiederanpfiff waren es die Gäste, die mit 1:0 in Führung gingen. Die Winterthurer brauchten einen Moment, ehe sie auf den ersten Treffer der Partie reagieren konnten: Marco Eyer konnte in der 30. Minute ausgleichen.

Und als hätte man aus dem ersten Mal nicht gelernt, zeigte sich nach der zweiten Pause das gleiche Szenario: Nach einer Spielminute im letzten Drittel musste der HCR erneut einem Rückstand nachrennen. Eine Minute vor Schluss war es schliesslich Levin Conrad, der seine Mannschaft erlöste – es ging in die Verlängerung. Und diese dauerte nur gerade 106 Sekunden. Marco Eyer traf zum zweiten Mal an diesem Abend, so dass der HC Rychenberg den Zusatzpunkt holte und nun auf Rang 5 in der Tabelle liegt.

Das letzte Spiel vor der langen Nati-Pause bestreiten die Winterthurer am nächsten Samstag auswärts in Malans. (red)

Pfadi gewinnt zweites Derby der Saison

Pfadi schlägt Derby-Gegner GC Amicitia in einem spannenden Spiel.

Pfadi schlägt Derby-Gegner GC Amicitia in einem spannenden Spiel.
Homepage Pfadi Winterthur

Sonntag, 14. November

Ins Duell Dritter (Pfadi) gegen Zweiter (GC Amicitia) startete der Winterthurer Gastgeber fulminant. Mit Neuzugang Rares Jurca als Abwehrchef, der im ersten Angriff sogleich zum 1:0 traf, stellte es von Beginn an eine präsente Defensive, in der viel kommuniziert und gearbeitet wurde. Dahinter vermochte sich Schlussmann Yahav Shamir mehrfach auszuzeichnen. Mit dieser Sicherheit im Rücken überrollten die Hausherren den Kantonsrivalen in der Start-Viertelstunde förmlich. Via 4:2 nach fünf gespielten Minuten zogen sie auf 8:3 nach dreizehn- sowie 10:3 nach fünfzehn Spielminuten davon. Dabei verwarfen sie nur gerade einmal – per Siebenmeter in der achten Spielminute.

 «Was wir in der ersten Viertelstunde abgeliefert haben, war überragend», zeigte sich auch Cheftrainer Goran Cvetkovic nach der Partie beeindruckt vom Auftakt seines Teams. Dabei reduzierte es den Angriff der Gäste beinahe ausschliesslich auf deren Mobiliar Topscorer Mehdi Ben Rhomdane, der beim 10:5 nach 18 Minuten bereits vier Mal getroffen hatte.

Bis zur Pause sollten danach beide Teams noch je vier Mal treffen, wobei sich eine Schlüsselszene in der 24. Spielminute ereignete, als Ben Rhomdane bei einer Täuschung den vorgezogenen Roman Sidorowicz mit dem Ellenbogen im Gesicht traf. Während der Zürcher-Topscorer dafür eine Zeitstrafe kassierte, war der Abend für «Sido» leider zu Ende. Es bleibt zu hoffen, dass der 30-Jährige, der in der zweiten Halbzeit gar in der Kabine bleiben musste, nicht erneut länger ausfallen wird.

Der Gast schafft den schnellen Anschluss

«Ab dem Ausfall von «Sido» haben wir offensiv den Faden zusehends verloren», analysierte Goran Cvetkovic. Ohne ihren Vorkämpfer taten sich seine Teamkollegen zu Beginn der zweiten Halbzeit sichtlich schwer. Innert sechs Minuten schaffte der Gast den schnellen 15:14-Anschluss. Paul Bar im Tor parierte nun vermehrt die Pfadi-Abschlüsse und Ben Rhomdane warf vorne weiter die Tore. 17:17 (41.) und 20:20 (47.) zeigten die Anzeigetafeln plötzlich, ehe GC Amicitia gar erstmals mit 21:20 in Führung gehen konnte. «Wir sind in der zweiten Hälfte zu passiv und haben den Fokus nicht richtig gefunden», so Cvetkovic, dem dabei defensiv die «Big-Saves» der ersten Halbzeit fehlten.

Noam Leopold mit zwei entscheidenden Aktionen

Das Spiel drohte spätestens dann zu kippen, als Rares Jurca den zweiten Pfadi-Siebenmeter des Abends in der 49. Spielminute verwarf. GC Amicitia vergab in dieser Phase jedoch zwei Mal die Chance, sich mit zwei Toren in Vorsprung zu werfen. Bis zum 23:24 jedoch legte es nun jeweils vor, ehe Noam Leopold beim Stand von 24:24 mit zwei Aktionen diesen Mechanismus drehte und seinem Team die Chance ermöglichte, seinerseits wieder in Führung zu gehen. Erst klaute der linke Flügel in der Defensive sehenswert den Ball, um dann 13 Sekunden vor Schluss offensiv einen Siebenmeter für sein Team herauszuholen. Diesen verwertete Captain Kevin Jud eiskalt, ehe Cédrie Tynowski in seinem persönlich ersten Heimspiel der Saison final zum umjubelten 26:24-Endstand einnetzte.

«Paul Bar mit seinen Paraden und Mehdi Ben Rhomdane mit seinem Talent und Selbstvertrauen haben das Spiel spannender gemacht, als uns dies lieb war – aber erstmals in dieser Saison entscheiden wir ein enges Spiel in der Schlussphase für uns», zeigte sich der Pfadi-Cheftrainer zurecht stolz, der dabei die «coole Art und Weise» hervorhebt und damit die beiden entscheidenden Aktionen von Noam Leopold meint, «der damit das Spiel als Jüngster entschieden hat.» (red)

HCR gewinnt Cup-Achtelfinal gegen Langnau

Der HCR ist im Cup eine Runde weiter.

Der HCR ist im Cup eine Runde weiter.
Archivfoto: Markus Aeschimann

Sonntag, 14. November

Letztes Wochenende wurden die beiden Spiele des HC Rychenberg verschoben. Der Grund: Vier Spieler waren verletzt und acht wegen mehr oder weniger starken Grippesymptomen ausser Gefecht gesetzt. Mittlerweile ist die Lage nicht mehr ganz so kritisch und der grösste Teil der Spieler war im Cup-Achtelfinal gegen die Tigers Langnau wieder einsetzbar.

Der HCR zeigte von Beginn her Effizienz und Präsenz und ging durch Noah Püntener in der 4. Minute in Führung. Und Flemming Kühl erhöhte kurz vor Drittelsende auf 2:0. Auch nach dem Wiederanpfiff zeigten die Winterthurer eine starke Leistung auf dem Feld und konnten die Führung weiter ausbauen.

Hitzig wurde es allerdings in der Schlussphase. Nachdem Niklas Rutz in der 55. Minute den vierten Treffer für den HCR erzielte, gelang den Gastgebern ein Doppelschlag innert 30 Sekunden. Davon liessen sich die Gäste nicht aus der Ruhe bringen und brachten den Vorsprung über die Zeit. Severin Ott traf kurz vor der Schlusssirene noch zum 5:2-Endresultat.

Heute Sonntag geht es bereits mit der regulären Meisterschaft weiter. Der HC Rychenberg empfängt Gegner Sarnen in der AXA-Arena. Anpfiff ist um 15 Uhr.

5:1-Sieg gegen die Floorball Riders

Auch die Red Ants Rychenberg Winterthur hatten einen erfolgreichen Cup-Abend. Sie qualifizierten sich mit einem unumstrittenen 5:1-Sieg gegen die Floorball Riders DBR für den Halbfinal. Allerdings war es die Heimmannschaft, die in der 9. Minute mit 1:0 in Führung ging. Doch noch vor der ersten Pause glichen die Red Ants aus und konnten dank eines Doppelschlags die Führung übernehmen. Und diese gaben sie nicht mehr her. Im zweiten Drittel erzielten die Winterthurerinnen zwei weitere Tore. Bis zur 60. Minute blieb es beim 4:1, ehe die Red Ants in der letzten Minute zum 5:1-Schlussresultat trafen.

Das NLA-Spiel von heute Sonntag gegen Piranha Chur ist abgesagt. Der Kantonsarzt von Graubünden hat für die Churerinnen ein Spiel- und Trainingsverbot bis am 16. November verordnet. (red)

Pfadi siegt sehr überzeugend in Basel

Pfadi hat in Basel gewonnen.

Pfadi hat in Basel gewonnen.
Website Pfadi Winterthur

Donnerstag, 11. November

Pfadi gelingt in Basel ein überzeugender Auftritt mit einem Resultat, das an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt. Gleich zu Beginn des Spiels machten die Winterthurer mächtig Druck mit ihrem schnellen Spiel und lagen nach sechs Minuten bereits mit 5:2 in Front. Dann folgte ein kurzes Nachlassen, und dies gestattete es den Baslern aufzuschliessen.

Wie sich jedoch später zeigen sollte, war das Aufbäumen der Einheimischen, die ohne ihren gesperrten Topscorer Aleksander Spende antraten, nur ein Strohfeuer. Pfadi beherrschte in der Folge Spiel und Gegner und erhöhte vor allem im zweiten Teil das Resultat beinahe nach Belieben. So setzte es eine deutliche Niederlage für den Platzclub ab, die sogar noch höher hätte ausfallen müssen – wäre da auf Basler Seite nicht ein gut aufgelegter Torhüter André Willimann zwischen den Pfosten gestanden, der mit seinen Paraden einige Topchancen der Winterthurer zunichte machte. Einen guten Einstand auf Seiten von Pfadi verzeichnete auch Rares Jurca. Er überzeugte mit seiner Routine, wichtigen Zuspielen und zwei Treffern in Folge. Auch Rückkehrer Cédrie Tynowski hat während seiner Abwesenheit nichts von seiner Kampfkraft eingebüsst und half massgeblich mit, die Abwehr weiter zu stabilisieren.

Insbesondere die zweite Halbzeit war teilweise ein Schaulaufen der jungen Pfadi-Spieler, die zeitweise mit Pecoraro, Leopold, Schönfeldt, Ruh, Bräm und Osterwalder auf dem Platz standen. Pfadi gewann das Spiel mit 36:23. (red)

FCW stattet Arlind Dakaj mit Profivertrag aus

Fix im Kader der 1. Mannschaft: Arlind Dakaj hat beim FCW seinen ersten Profivertrag unterzeichnet.

Fix im Kader der 1. Mannschaft: Arlind Dakaj hat beim FCW seinen ersten Profivertrag unterzeichnet.
FC Winterthur

Mittwoch, 10. November

Das Nachwuchstalent Arlind Dakaj hat in dieser Saison schon öfter in der 1. Mannschaft des FC Winterthur trainieren dürfen. Nun hat er am Mittwoch, 10. November, seinen ersten Profivertrag beim FCW unterschrieben und gehört deshalb offiziell dem Kader des Challenge-League-Teams an, wie der Verein bekanntgegeben hat. Der 20-jährige defensive Mittelfeldspieler ist bisher auf zwei Teileinsätze in der zweithöchsten Spielklasse gekommen. Seine Premiere feierte er Mitte Oktober – zwei Tage nach seinem 20. Geburtstag – beim 2:0-Sieg in Thun. Tags darauf stand Dakaj bereits wieder mit der U21 im Tessin 90 Minuten im Einsatz und erzielte das 3:0. (mh)

Red Ants treffen im Cup auf Tabellennachbarinnen

Die Red Ants treten im Cup-Viertelfinal bei den Floorball Riders an.

Die Red Ants treten im Cup-Viertelfinal bei den Floorball Riders an.
Archivfoto: Screenshot Facebook

Dienstag, 9. November

Die Red Ants haben am Wochenende Meisterschaftspause. Aufgrund von mehreren Corona-Fällen bei Piranha Chur musste das Heimspiel der Winterthurerinnen gegen die Bündnerinnen, das kommenden Sonntag, 14. November, in der Axa-Arena stattgefunden hätte, verschoben werden. Ein Nachholtermin ist noch nicht bekannt.

Darum können sich die Red Ants voll auf die nächste Cup-Runde konzentrieren. Im Viertelfinal wartet auf das Team von Cheftrainer Lukas Eggli ein machbares Los. Die Winterthurerinnen treten diesen Samstag, 13. November, auswärts bei den Florball Riders an. Die Zürcher Oberländerinnen liegen in der NLA-Meisterschaft nach acht Runden und zehn Punkten unmittelbar hinter den Red Ants auf dem Tabellenplatz 6. Nun steht die nächste Cup-Runde an. Mit den Floorball Riders hat man ein vermeintlich einfacheres Los gezogen, dennoch haben die Zürcher Oberländerinnen auch dieses Wochenende wieder weiter gepunktet. Die letzte Partie gegen die Riders gewannen die roten Ameisen Anfang Oktober klar mit 4:0. (mh)

Pfadi Winterthur verpflichtet Rares Jurca

Pfadi Winterthur hat per sofort den erfahrenen Linkshänder Rares Jurca unter Vertrag genommen.

Pfadi Winterthur hat per sofort den erfahrenen Linkshänder Rares Jurca unter Vertrag genommen.
zvg

Montag, 8. November

Pfadi Winterthur hat im Hinblick auf den intensiven Jahresendspurt mit 13 Pflichtspielen innert sechs Wochen auf die anhaltenden Verletzungssorgen reagiert. Per sofort hat der Verein Rares Jurca verpflichtet. Sein Engagement ist vorerst für zwei Monate vorgesehen. «Der 38-jährige Linkshänder wird aufgrund seiner grossen Erfahrung keine Eingewöhnungszeit brauchen und dem Schweizer Meister sofort helfen», schreibt Pfadi in einer Medienmitteilung über die Verpflichtung Jurcas.

Pfadi-Präsident Jürg Hofmann zeigt sich im medialen Schreiben froh über die Verpflichtung von Rares Jurca: «Nach der tragischen Verletzung unseres Linkshänders Aleksandar Radovanovic freut es uns, mit Rares Jurca einen echten Teamplayer bei uns begrüssen zu dürfen. Wir sind überzeugt, dass er unser junges Team mit seiner Spielstärke und Erfahrung sogleich verstärkt, und sind ihm dankbar für seine umgehende Bereitschaft, uns zu unterstützen.»

Der 130-fache rumänische Nationalspieler, der in der Schweiz schon für mehrere Clubs aufgelaufen ist, wird bereits am Mittwoch, 10. November, ein erstes Mal für die Winterthur auflaufen. Und zwar auswärts bei seinem ehemaligen Arbeitgeber RTV 1879 Basel. (pd/mh)

Ein Auf und Ab für die Red Ants

Die Red Ants, hier bei einem Spiel in der Vergangenheit, haben ein aufregendes Wochenende hinter sich.

Die Red Ants, hier bei einem Spiel in der Vergangenheit, haben ein aufregendes Wochenende hinter sich.
Screenshot Facebook

Sonntag, 7. November

Die Red Ants hatten dieses Wochenende eine Doppelrunde zu bestreiten. Zuerst trafen sie am Samstag zu Hause auf die Wizards Bern Burgdorf, um dann am Sonntag gegen Skorpion Emmental Zollbrück anzutreten.

Im Spiel am Samstag stand das Glück nicht auf ihrer Seite: Bereits in der 14. Minute lagen sie zu Hause 0:3 zurück, der Anschlusstreffer zum 1:3 fiel kurz vor der ersten Pause. Dann leisteten sich die Red Ants einen katastrophalen Start ins Mitteldrittel, nach 26 Minuten stand es bereits 8:1 für die Wizards - die Vorentscheidung. Das Teilresultat der zweiten Spielhälfte lautete unentschieden 2:2, somit unterlagen die Red Ants mit 3:10.

Am Sonntag schlugen die Winterthurerinnen die Tabellenersten aus dem Emmental auswärts mit 4:1. Die Red Ants befinden sich auf dem 5. Tabellenplatz. (red)

Ersatzgeschwächter EHCW verliert klar in Visp

Eine weitere deutliche Niederlage für den EHCW: Es warten grosse Herausforderungen auf das Team von Teppo Kivelä.

Eine weitere deutliche Niederlage für den EHCW: Es warten grosse Herausforderungen auf das Team von Teppo Kivelä.
Archivfoto: George Stutz

Samstag, 6. November

Es war wiederum ein stark dezimiertes Team, das für den EHC Winterthur am Samstagabend in der Lonza-Arena gegen den EHC Visp auf dem Eis stand. Mit Nicolas Hinder reiste neben Torhüter Yanick Brennwald gar ein weiterer U20-Spieler des EHCW-Nachwuchses mit ins Wallis. Immerhin konnte das Team auf Rückkehrer Jeremy Minder zählen. Er und seine Kollegen hatten jedoch nie eine reelle Chance auf Punkte. Der EHCW verlor jedes Drittel mit 0:2, was letztlich zur 0:6-Niederlage führte.

Gerade im ersten Drittel waren die Löwen aus der Eulachstadt mit den beiden Gegentreffern noch gut bedient. Das Schussverhältnis nach 20 Minuten war 21:3 zugunsten der Gastgeber. Zwei Tore innert 23 Sekunden waren die eher magere Ausbeute der Visper im Verlauf des Drittels.

Drittel 2 war praktisch eine Kopie des ersten Durchgangs. Zwar reduzierten die Oberwalliser etwas die Intensität, kamen allerdings doch zu ihren Toren. Das letzte Dritte ging der EHC Visp noch etwas ruhiger an, zwei weitere Treffer kamen aber dennoch dazu.

Die Natipause kommt aus EHCW-Sicht zum richtigen Zeitpunkt. Es warten grosse Herausforderungen auf das Team von Teppo Kivelä. Kommt hinzu, dass die EVZ Academy mit den Winterthurern in der Tabelle gleichgezogen hat. Das nächste Spiel für den EHC Winterthur ist am 16. November zuhause gegen den SC Langenthal. (red)

FCW muss sich mit einem 0:0 begnügen

Der FCW und Stade Lausanne-Ouchy trennen sich auf der Schützi mit 0:0.

Der FCW und Stade Lausanne-Ouchy trennen sich auf der Schützi mit 0:0.
George Stutz

Freitag, 5. November

Die Chancen wären da gewesen. Doch weil der FC Winterthur sie nicht nutzte und stattdessen zweimal die Torumrandung traf, endete das Spiel auf der Schützenwiese am Freitagabend, 5. November, gegen Stade Lausanne-Ouchy mit 0:0. Da aber auch die ambitionierten Waadtländer ihre Möglichkeiten hatten, ist das torlose Unentschieden vor 4000 Zuschauern durchaus gerecht.

Ziemlich nah an einem Torerfolg für den FCW war in der 20. Minute Thibault Corbaz. Er traf mit einem Schuss von der Strafraumkante aus aber nur die Latte. Kurz nach der Pause schoss Tobias Schättin den Ball aus relativ kurzer Distanz an den Pfosten.

Mit dem 0:0 blieb der FCW nach dem 1:1 bei Xamax zum zweiten Mal ohne Vollerfolg, wahrte aber seine Ungeschlagenheit zuhause. Und weil Thun und Vaduz im Verfolgerduell ebenfalls die Punkte teilten, sind die Winterthurer weiterhin Leader mit einem Drei-Punkte-Polster. (mh)

HCR verschiebt Spiele wegen Grippewelle

Weil gleich acht Akteure an einer Grippe leiden, spielt der HCR am Wochenende nicht.

Weil gleich acht Akteure an einer Grippe leiden, spielt der HCR am Wochenende nicht.
Markus Aeschimann

Freitag, 5. November

Gleich acht NLA-Spieler des HC Rychenberg liegen zurzeit mit Grippe-Symptomen flach. Dies schreibt der Winterthurer Unihockey-Verein in einer am Freitag, 5. November, verschickten Medienmitteilung. Weil dem HCR weitere drei Spieler verletzt fehlen würden, habe sich die sportliche Leitung dazu gezwungen gesehen, die beiden Meisterschaftsspiele von diesem Wochenende zu verschieben. Am Samstag, 6. November, hätte der HCR zuhause gegen den SV Wiler-Ersigen gespielt, tags darauf wäre er zu den Unihockey Tigers Langnau gereist.

Wie der Verein weiter mitteilt, seien die eingeleiteten Corona-Test bei allen betroffenen Spielern negativ ausgefallen. Darum könne ein Covid-Ausbruch innerhalb der Mannschaft ausgeschlossen werden.

Wann die beiden verschobenen Spiele nachgeholt werden können, klärt der Club in der nächsten Woche mit allen betroffenen Stellen. Die für die Partie gegen Wiler-Ersigen gekauften Tickets behalten bis auf weiteres Ihre Gültigkeit. Der HCR werde anschliessend separat alle Ticketinhaberinnen und -inhaber über den Ersatztermin und eine mögliche Rückerstattung informieren. (mh)

EHCW unterliegt effizienten Thurgauern

Kein schöner Abend: Der EHCW unterliegt dem HC Thurgau mit 0:5.

Kein schöner Abend: Der EHCW unterliegt dem HC Thurgau mit 0:5.
Archivfoto: George Stutz

Donnerstag, 4. November

An Yanick Brennwald lag es nicht, dass der EHC Winterthur auswärts beim HC Thurgau mit 0:5 verlor. Der 19-jährige Goalie der Winterthurer U20-Top-Mannschaft kam am Donnerstagabend zu seinen ersten Minuten in der Swiss League, weil die etatmässigen EHCW-Torhüter wegen Verletzungen für das Derby passen mussten. Der erfahrene Schlussmann Tim Baumann war von den SCL Young Tigers so kurzfristig aufgeboten worden, dass er nicht rechtzeitig zu Spielbeginn aufgewärmt war.

Nach knapp vier Minuten war dann der erste Einsatz des Nachwuchsmannes Brennwald beendet, er wurde durch den dann bereiten Baumann ersetzt. Wenig später, in der sechsten Minute, gingen die Hausherren in Führung. Weil der HCT im ersten Drittel noch ein zweites Tor nachlegten, gingen die Winterthurer, denen an diesem Abend mit Anthony Staiger ein weiterer Führungsspieler fehlte, mit einem 0:2 in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt drückten die Thurgauer vermehrt aufs Gas und setzten den EHC Winterthur mächtig unter Druck. Mit tatkräftiger Unterstützung seiner Vorderleute hielt Baumann seinen Kasten im zweiten Drittel allerdings rein.

Im letzten Abschnitt ging den vom Verletzungspech geplagten Winterthurern aber zunehmend die Puste aus, was sich in Fehlern niederschlug. Mit einem Doppelschlag vor der 50. Minute entschied ein viel effizienteres Thurgau die Partie definitiv für sich. Ein weiterer Treffer gegen Spielende besiegelte dann die 0:5-Niederlage aus Sicht des EHCW. (mh)

Nils Conrad an WM dabei

Nils Conrad, Captain beim HC Rychenberg, wird im Dezember seine zweite Weltmeisterschaft spielen.

Nils Conrad, Captain beim HC Rychenberg, wird im Dezember seine zweite Weltmeisterschaft spielen.
Markus Aeschimann

Donnerstag, 4. November

«Ich bin natürlich unglaublich stolz, darf ich die Schweiz an einer Weltmeisterschaft bereits zum zweiten Mal vertreten», sagt Nils Conrad auf Anfrage, nachdem Nationaltrainer David Jansson am Donnerstagmorgen, 4. November, das Aufgebot für die WM vom 3. bis 11. Dezember in Helsinki bekannt gab. «Nils Conrad spielt eine sehr gute NLA-Saison bis jetzt. Er schaut immer nach vorne und will etwas mit dem Ball tun, wenn er ihn hat», nennt Jansson die Stärken des Captains beim HC Rychenberg. Auch sein Powerplay-Spiel sei überzeugend.

Für den Verteidiger gehe damit ein Bubentraum in Erfüllung, und er könne es kaum erwarten, bis es endlich losgeht. «Ich freue mich, im letzten Camp vor der WM an den Details zu schaffen und anschliessend zusammen mit den Jungs in Helsinki zu rocken.»

Nicht gereicht hat es hingegen für HCR-Spieler Tobias Studer, der an der Euro Floorball Tour im Herbst noch Teil des Nationalteams war. (rk)

Yellows Handballerinnen setzen Vormarsch fort

Geschafft: Die Yellow-Handballerinnen freuen sich über den knappen Sieg über den HSC Kreuzlingen.

Geschafft: Die Yellow-Handballerinnen freuen sich über den knappen Sieg über den HSC Kreuzlingen.
deuring photography

Mittwoch, 3. November

In der höchsten Schweizer Handballliga der Frauen stiess Yellow Winterthur dank dem 22:21-Heimsieg am Mittwochabend, 3. November, gegen den HSC Kreuzlingen auf Tabellenrang 3 vor. Die Winterthurerinnen liegen damit nach sieben gespielten Partien nur noch einen Punkt hinter dem gleichaufliegenden Spitzenduo Spono Eagles und LC Brühl.

Gegen die Kreuzlingerinnen startete Yellow fulminant und lag rasch einmal mit vier Toren im Vorsprung. Wie danach in der gesamten Partie fehlte der Mannschaft des Trainers Oliver Roth aber etwas die Konstanz. Immer wieder wechselten sich starke Phasen mit solchen ab, in denen zu viele individuelle Fehler oder ungenaue Abschlüsse folgten. So brauchten auch die beiden Topskorerinnen Simona Grozdanovska (2/9) und Mina Vasic (7/14) für ihre Treffer mehr Abschlussversuche als zuletzt. So waren es gegen die unbequemen Thurgauerinnen vor allem die Rückraumspielerinnen Liv Rusert und Luana Feller, die mit sehenswerten Durchbrüchen immer wieder dafür sorgten, dass die Partie nicht kippte. Aber auch dank einer Leistungssteigerung von Torhüterin Anja Rossignoli vermochten Yellows Handballerinnen mit einem Zweitorevorsprung in die Pause zu gehen (11:9).

Ähnlich wie zuvor verpasste es Yellow auch danach abermals, der Partie vorzeitig den Stempel aufzusetzen, sodass sich der HSC Kreuzlingen bis Sekunden vor Spielende noch Chancen auf zumindest einen Auswärtspunkt machen durfte.

Nach dem fünften Sieg in der siebten Meisterschaftspartie kommt es am Sonntag, 14. November, in der AXA Arena zum Spitzenkampf gegen Leader Spono Eagles. (gs)

EHCW gegen Leader Olten chancenlos

Keine Chance gegen den Leader: Der EHC Winterthur verliert zuhause gegen Olten mit 0:4.

Keine Chance gegen den Leader: Der EHC Winterthur verliert zuhause gegen Olten mit 0:4.
George Stutz

Dienstag, 2. November

Dass die Aufgabe für den EHC Winterthurer gegen den Tabellenführer Olten nicht einfach werden würde, war klar. Und diese Erwartung wurde am Dienstagabend in der Zielbau-Arena von Beginn an bestätigt. Die Oltener waren von der Startminute an präsent und drückten auf das Tor der Heimmannschaft. Das Skore eröffnet wurde mit dem ersten Powerplay der Gäste, kurz vor Ablauf der Strafe konnte Olten einen satten Schuss im Tor unterbringen.

Die Winterthurer kämpften und setzten sich mit allen Mitteln den Solothurnern entgegen. Zum eigenen Unvermögen kam schliesslich noch Pech dazu. Kurz nach Spielhälfte sah es danach aus, dass Winterthur sich etwas Luft verschaffen konnte mit einem Powerplay. Statt aber die Strafe auszunutzen, wurden die Löwen arg bestraft. Ein Puckverlust an der blauen Linie führte zum 2:0 nach nur acht Sekunden Überzahl-Spiel. Dieser Dämpfer setzte dem EHCW offenbar zu: Nicht einmal vier Minuten später stand es bereits 0:4.

Goaliewechsel im Schlussdrittel: Gian-Marco Bamert kam für den angeschlagenen Jan Rutz aufs Eis. Und dieser hütete sein Tor souverän, so dass Olten zu keinen weiteren Treffern kam - zumindest ein kleiner Erfolg für die Winterthurer, die sich dem Leader klar geschlagen geben mussten. (red)  

Kunstturner Taha Serhani muss länger pausieren

Dienstag, 2. November

Nach einer Operation an der linken Schulter fällt der 26-jährige Winterthurer Kunstturner Taha Serhani für längere Zeit aus. Das Mitglied des Schweizer Nationalkaders muss eine vier- bis sechsmonatige Pause einlegen. Im Oktober stand Serhani an der Weltmeisterschaft in Kitakyushu in Japan im Einsatz. (red)

Yellow siegt in Thun trotz Ausschluss von Schlüsselspielerin

Yellows Handballerinnen gewannen auswärts ihn Thun mit 29:26.

Yellows Handballerinnen gewannen auswärts ihn Thun mit 29:26.
Symbolfoto: deuring photography

Samstag, 30. Oktober

Nach 30 Spielsekunden in der zweiten Halbzeit zwischen DHB Rrotweiss Thun und Yellow musste man aus Winterthurer Sicht das Schlimmste befürchten. Der angestrebte Auswärtssieg schien, trotz einer 16:12-Führung, plötzlich akut gefährdet. Das Problem: Yellows polnische Kreisläuferin Alexandra «Ola» Abramowicz, in Deckung und Angriff eine der Schlüsselspielerinnen der Gelben, war gerade von den Unparteiischen nach der dritten persönlichen Zweiminutenstrafe vorzeitig unter die Dusche geschickt worden.

Doch der Reihe nach: Mittels eines Penaltytores durch Simona Grozdanovska – sie sollte an diesem Abend alle der neun Yellow zugesprochenen Siebenmeter souverän verwerten – eröffneten die Winterthurinnen nach knapp einer Spielminute das Skore.

Dank der an diesem Abend glänzend aufgelegten Mina Vasic, sie erzielte die nächsten fünf Tore in Serie, erspielte sich Yellow rasch eine Drei-Tore-Führung. Dann allerdings unterliefen der Mannschaft von Cheftrainer Oli Roth einige technische Fehler, welche die Thunerinnen mit den Toren zum Ausgleich bestraften. In der Folge wogte das Spielgeschehen hin und her, Yellow legte immer wieder vor und die Bernerinnen glichen meistens postwendend aus. Doch in den letzten Spielminuten der ersten Halbzeit konnten die Winterthurerinnen noch einmal zulegen und sich so eine 16:12 Pausenführung erspielen.

Kurz nach Wiederanpfiff kam es zur besagten Szene, als Aleksandra Abramowicz gegen eine durchbrechende Thunerin eher ungeschickt verteidigte und sich so die dritte Zeitstrafe abholte. Tatsächlich geriet das Spiel von Yellow danach ins Stocken, auch weil Mina Vasic nun offensiv gedeckt wurde Das Heimteam kam bis auf ein Tor heran. Nun nahm Oli Roth ein Time-out und liess sein Team fortan mit sieben Angreiferinnen agieren. Diese taktische Massnahme zeigte sofort Wirkung: Nach etwas mehr als vierzig Spielminuten lag Yellow vorentscheidend mit fünf Toren in Führung. Es war aber nicht nur die Taktik, die zur positiven Spielentwicklung aus Winterthurer Sicht führte. Die Mannschaft entwickelte nach dem Ausschluss von Abramowicz eine «Jetzt erst Recht»-Mentalität und rückte spürbar zusammen. Fortan verwaltete Yellow den Vorsprung souverän, näher als auf drei Tore kamen die Thunerinnen in der restlichen Spielzeit nicht mehr heran und so konnten sich die Winterthurerinnen am Ende ausgiebig über einen 29:26 Auswärtssieg freuen – notabene den ersten Erfolg im Berner Oberland seit September 2012.

Bereits am Mittwoch, 3. November, geht es für Yellow wieder um Punkte: In der heimischen Eulachhalle trifft man im mit Spannung erwarteten Ostschweizer Derby auf den HSC Kreuzlingen. (red)

Wechselbad der Gefühle beim EHCW

Der EHC Winterthur siegte am Freitag zuhause gegen Zug mit 5:3.

Der EHC Winterthur siegte am Freitag zuhause gegen Zug mit 5:3.
Symbolfoto: George Stutz

Freitag, 29. Oktober, und Sonntag, 31. Oktober

Es war ein Charaktertest, den die Winterthurer Löwen am Freitagabend in Zug zu bestehen hatten. Will man die Playoffs erreichen, musste endlich wieder ein Sieg her. Gesagt, getan. Allerdings war der Weg geprägt von einer teilweise dürftigen Leistung, mit welcher sich die Winterthurer fast um den Lohn brachten. Nachdem der EHCW in der 10. Minute in Führung ging, liess er sich von den Zugern unter Druck bringen. Lekic war es dann aber, der nach einem Konter auf 2:0 erhöhen konnte. Und ehe man sich versah, zappelte die Scheibe erneut im Tor von Robin Meyer. Pompei konnte zur vermeintlich beruhigenden Pausenführung von 3:0 einschiessen.

Nach dem 4:0 durch Harlacher in der 31. Minute schien die Partie entschieden. Doch als wollten die Winterthurer nicht gewinnen, überliess man den Gastgebern plötzlich das Spiel. Dies führte prompt zum Anschlusstreffer für den EVZ. Die passive Spielanlage aus dem Mitteldrittel setzte der EHCW im Schlussdrittel weiter, so dass die Zuger zwei weitere Tore erzielen konnten, so dass es vier Minuten vor Schluss 3:4 stand. Bozon war es, der mit seinem Treffer ins leere Tor seinem Team drei Punkte sicherte.

Am Halloween-Abend hingegen kamen die Löwen gegen die GCK Lions nie richtig in die Gänge und schlug sich wegen vielen Strafen gleich selbst. Nach dem ersten Drittel lagen die Gäste 2:1 hinten - und nach 27 Minuten rannte der EHCW bereits einem Dreitore-Vorsprung nach. Zwar gelang Oana der Anschlusstreffer zum 2:4, doch im letzten Drittel fand die Heimmannschaft keinen Weg, um den GCK Lions noch ausreichend gefährlich werden zu können. Die Chancen waren zu wenig zwingend und der Zug aufs Tor zu gering. Den Schlusspunkte setzten die Küsnachter kurz vor Schluss mit dem fünften Treffer. (rk)

FCW holt einen Punkt bei Xamax

Die Siegesserie des FC Winterthur  ist gebrochen: Die Partie gegen Xamax endete mit einem Unentschieden.

Die Siegesserie des FC Winterthur ist gebrochen: Die Partie gegen Xamax endete mit einem Unentschieden.
Symbolfoto: Michael Hotz

Freitag, 29. Oktober

Es war ein Start zum Vergessen für den FC Winterthur am letzten Freitagabend. Bereits in der 2. Minute ging Xamax mit 1:0 in Führung. Den Hausherren gelang es allerdings nicht, nachzudoppeln. Stattdessen gelang den Gästen der Asugleich: Manzambi traf in der 39. Minute zum 1:1. Die zweite Halbzeit war ausgeglichen, und weil keine Tore mehr fielen, endete die Partie mit einem Unentschieden. Der FCW ist nach wie vor Tabellenleader, allerdings schrumpfte der Vorsprung. Der Verfolger FC Vaduz liegt nur noch drei Punkte hinter den Löwen. (red)

WM-Silbermedaille für die Waibel-Brüder

Benjamin (links) und Severin Waibel holten an ihrer zweiten WM-Teilnahme die Silbermedaille.

Benjamin (links) und Severin Waibel holten an ihrer zweiten WM-Teilnahme die Silbermedaille.
Michael Hotz

Sonntag, 31. Oktober

Am letzten Wochenende kämpften Benjamin und Severin Waibel um eine WM-Medaille im Radball. Mit hohen Ambitionen reisten die Brüder aus Pfungen nach Stuttgart. «Wir träumen von Gold», sagte Severin Waibel nach dem gewonnen Schweizermeistertitel Anfang Oktober. Doch die Vorrunde verlief nicht nach Plan und die Pfungemer verpassten durch eine überraschende Niederlage gegen Belgien den direkten Halbfinaleinzug. Und auch die Zwischenrunde gegen Frankreich gewannen sie nur knapp mit 2:1. Im Halbfinal konnten Benjamin und Severin Waibel ihre Leistung dann steigern. Nach einer 3:1-Pausenführung gewannen sie verdient mit 6:5. Im Finalspiel wartete das Duo aus Deutschland. Die Begegnung war ausgeglichen, mit einem 2:2-Unentschieden ging es in die Pause. Der Seitenwechsel brachte den Schweizern kein Glück; ihre Gegner zogen davon und sicherten sich einen 5:2. Sieg. Folglich mussten sich die Waibels mit Platz 2 zufrieden geben. Bronze ging an Österreich. (red)

HCR mit Niederlage gegen Köniz

Markus Lindgjerdets Tore reichten dem HCR nicht zum Sieg.

Markus Lindgjerdets Tore reichten dem HCR nicht zum Sieg.
Symbolfoto: Markus Aeschimann

Samstag, 30. Oktober

Der HC Rychenberg war am Samstagabend zu Gast bei Floorball Köniz. Die Heimmannschaft war ab Spielbeginn gefährlich vor dem Tor und führte nach 20 Minuten mit 2:0. Ähnlich ging es im zweiten Drittel weiter. Kurz nach Wiederanpfiff gelang Köniz innert einer Minute ein Doppelschlag, so dass der HCR nach knapp 23 Minuten mit 0:4 hinten lag. Was auch immer Trainer Krebs seinen Jungs während des Time-Outs sagte, es schien zu nützen. Levin Conrad gelang in der 31. Minute der erste Treffer für die Winterthurer, bevor Markus Lindgjerdet innert 35 Sekunden auf 3:4 verkürzte. Diese Energie nahm der HCR mit aus der Garderobe und erzielte in der 44. Minute den Ausgleichstreffer. Auch die Gastgeber fanden im Schlussabschnitt wieder in die Partie und konnten schlussendlich über einen 6:4-Sieg jubeln. (rk)

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