Publiziert 01. Sep. 2022, 14:39
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Für Sanierungsprojekt Frauenfelderstrasse

Stadt und Anwohnende finden Kompromisse

Dem Sanierungsprojekt Frauenfelderstrasse steht fast nichts mehr im Weg: Stadt und Anwohnende, die Einsprache erhoben, konnten sich einigen. Allerdings besteht nach wie vor die Möglichkeit, Rekurs beim Regierungsrat zu erheben.

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red
Das projektierte Nebeneinander von Auto-, Velo-, Fussgänger- und öffentlichem Verkehr auf der Frauenfelderstrasse, etwa auf Höhe Stadtratnbrücke, gibt weiterhin zu reden.

Das projektierte Nebeneinander von Auto-, Velo-, Fussgänger- und öffentlichem Verkehr auf der Frauenfelderstrasse, etwa auf Höhe Stadtratnbrücke, gibt weiterhin zu reden.
George Stutz

Die Frauenfelderstrasse zwischen Stadtrainbrücke und Talwiesenstrasse ist am Ende ihrer Lebensdauer angekommen und soll saniert werden. Das Vorhaben aber ist umstritten. Insgesamt fünf Einsprachen von direkt betroffenen Liegenschaftseigentümerinnen sind eingegangen, wie die Stadt am Donnerstag, 1. September, mitteilt. Mit diesen konnte man sich nun aber einigen, sodass das Tiefbauamt gegenüber der im Herbst 2021 präsentierten Variante nur wenige kleinere Änderungen vornehmen muss, etwa das Verschieben von je zwei Baumstandorten oder die Anpassungen von Randsteinen zur verbesserten Anfahrt für Anlieferungen zum Restaurant.

Noch ist das Sanierungsprojekt aber nicht unter Dach und Fach. Denn: Es gingen fünf weitere Einsprachen ein – zwei von Verbänden und drei von Privatpersonen. Allerdings ist die Stadt auf diese wegen «fehlender Legitimation», wie sie schreibt, gar nicht erst eingegangen. Allerdings können die Einsprechenden noch Rekurs beim Regierungsrat erheben.

40 Parkplätze weniger

Das Projekt für rund 11,4 Millionen Franken sieht vor, den Fahrbereich leicht zu verschmälern, um dadurch die Trottoirs breiter gestalten zu können. Für Velofahrende werden durchgehend markierte Velostreifen zur Verfügung stehen, und zusätzliche Mittelinseln bei den Fussgängerstreifen sollen zu einer erhöhten Sicherheit führen. Aufgrund der umfangreichen Bauarbeiten muss die bestehende Baumallee komplett ersetzt werden.

Weiter werden die Parkplätze neu angeordnet und von 95 auf 56 reduziert. Gemäss Mitteilung ist vorgesehen, Parkfelder im Bereich der Gewerbebetriebe mit einer maximalen Parkdauer ohne Privilegierung für Anwohnenden zu signalisieren.

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