Publiziert 02. Sep. 2022, 07:00
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Fahrverbotszone ab der Neuwiesenstrasse

Oberes Neuwiesenquartier wird weiter aufgewertet

Das obere Neuwiesenquartier soll zu einem urbanen, bahnhofsnahen Raum aufgewertet werden. Die Strassenprojekte für die dritte Etappe zur Neugestaltung der Rudolfstrasse inklusive Paul-, Gertrud- und Wartstrasse sind nun erstellt.

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red
Die Aufwertung des oberen Neuwiesenquartiers schreitet weiter voran. Die erforderlichen Verkehrsanordnungen für Rudolfstrasse und Co. wurden erarbeitet.

Die Aufwertung des oberen Neuwiesenquartiers schreitet weiter voran. Die erforderlichen Verkehrsanordnungen für Rudolfstrasse und Co. wurden erarbeitet.
George Stutz

Das obere Neuwiesenquartier soll zu einem urbanen, bahnhofsnahen Raum aufgewertet werden, «der Aufenthaltsmöglichkeiten anbietet und insbesondere dem Fussverkehr die nötige Aufmerksamkeit schenkt». So lautet das Ziel des städtischen Vorhabens, das nun weiter voranschreitet. Wie das Departement Bau mitteilt, wurden die Bauprojekte und die erforderlichen Verkehrsanordnungen für die Strassenräume im oberen Neuwiesenquartier erarbeitet – basierend auf den Einwendungen aus dem entsprechenden Mitwirkungsverfahren.

Die verkehrstechnische Basis dazu bildet das «Verkehrskonzept Neuwiesen 4.0». Dieses sieht vor, eine Begegnungszone zu errichten, in der nicht schneller als 20 Stundenkilometer gefahren werden darf und in der Fussgängerinnen und Fussgänger Vortritt haben. Um das Quartier vom motorisierten Individualverkehr zu entlasten, ist eine Fahrverbotszone ab der Neuwiesenstrasse über die Gertrud-, Paul-, Wart- und östliche Konrad- bis zur Rudolfstrasse vorgesehen – so, wie es bereits für die Fussgängerzone in der Altstadt umgesetzt wurde. Für den Güterumschlag, Beschäftigte, Anwohnende und Besuchende bleibt die Zufahrt gestattet. Handwerkerinnen und Handwerker können Parkkarten bei der Stadtpolizei beziehen, um vor Ort zu parkieren, ebenso eingeschränkte Personen.

Trottoirs werden verbreitert

«Mit den Strassenbauprojekten werden die Ziele des Verkehrskonzepts zu einem fussgängerinnen- und aufenthaltsfreundlicheren oberen Neuwiesenquartier unterstützt», heisst es in der Mitteilung weiter. So werden beispielsweise die Trottoirs in der Wart-/Stricker- und teilweise in der Paulstrasse verbreitert und die Rudolf- und Gertrudstrasse ausgeebnet. Zur Personenunterführung Süd des Hauptbahnhofes wird eine neue breite Treppe erstellt. Und dank neuen Trottoirüberfahrten erhält der Fussverkehr an mehreren Quartiereingängen Vortritt. Um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, werden neue Baumstandorte und Grün- sowie sickerfähige Flächen geschaffen; die mächtigen, gleisnahen Bäume in der Rudolfstrasse bleiben bestehen.

Die Planauflagen der drei Bauprojekte werden zusammen mit der Verkehrsanordnung für 30 Tage amtlich publiziert und liegen vom 2. September bis 3. Oktober öffentlich auf. Anschliessend erfolgt die Projektfestsetzung durch den Stadtrat.

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