Publiziert 14. Okt. 2021, 12:00
Bericht
8400

Spitzenquartett für Wahlen 2022

AL Winterthur strebt Fraktionsstärke an

Die Vollversammlung der Alternativen Liste hat vier Spitzenkandidierende für die Parlamentswahlen 2022 bestimmt. Mit ihnen will die Partei ihre Sitze im Winterthurer Stadtparlament von zwei auf vier verdoppeln.

r
red
Die AL hat ihr Spitzenquartett für die Stadtparlamentswahlen 2022 nominiert.

Die AL hat ihr Spitzenquartett für die Stadtparlamentswahlen 2022 nominiert.
Symbolfoto: Talina Steinmetz

Die Alternative Liste Winterthur hat für die Stadtparlamentswahlen von kommendem Februar ein klares Ziel: Sie möchte Fraktionsstärke erlangen, wie die Partei in einer Medienmitteilung schreibt. Es sollen also 2022 vier Sitze erobert werden, was einer Verdoppelung der aktuellen Mandate im hiesigen Stadtparlament entspricht.

Zwei Frauen neben den beiden Bisherigen

Die AL-Vollversammlung bestimmte nun in ihrer Sitzung vom vergangenen Mittwochabend, 13. Oktober, ihre vier Spitzenkandidierenden. Den Listenplatz 1 belegt die 27-jährige Physiotherapeutin Sarah Casutt. Diese habe sich zuletzt stark im feministischen Kollektiv von Winterthur engagiert und unter anderem deren Forderungen an den Stadtrat mit eingereicht, heisst es zu ihr in der Mitteilung. Unter anderem war Casutt für Greenpeace tätig. Auf Platz 2 folgt der aktuelle Gemeinderat Cédric Eigner, der im August die Nachfolge der langjährigen Parlamentarierin Katharina Gander angetreten ist. Der Buchhändler ist laut der AL schon seit vielen Jahre ein wichtiger Teil der Winterthurer Kulturlandschaft, etwa durch sein Engagement an den Winterthurer Musikfestwochen.

Auf dem dritten Platz gelistet ist der bisherige Gemeinderat Roman Hugentobler, der als langjähriger Mitarbeiter im Kulturzentrum Gaswerk und Verwaltungsrat im Radio Stadtfilter fest mit der Kulturstadt Winterthur verankert ist. Das Spitzenquartett rundet Lisa Weiller ab. Die 41-jährige Aktivistin setzte sich in der Vergangenheit für die Rechte von Sans-Papiers-Kindern in der Schweiz ein, arbeitete als landwirtschaftliche Mitarbeiterin auf einem Demeterhof, war als Friedensbeobachterin in Chiapas und als Flüchtlingshelferin auf Lesbos.

Das könnte Sie auch interessieren

Diese Website verwendet Cookies um die Verwendung dieser Website zu verbessern. Durch den Klick auf "Akzeptieren" geben Sie Ihr Einverständnis für sämtliche Cookies.