Publiziert 12. Juli 2022, 08:27
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Klimafonds Stadtwerk Winterthur

59 000 Franken für drei «Klima»-Projekte

Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur unterstützt drei Projekte und vergibt insgesamt 59'000 Franken.

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Auch dieses Jahr unterstützt der Klimafonds Stadtwerk Winterthur Projekte im Sinne der städtischen Energie- und Klimapolitik.

Auch dieses Jahr unterstützt der Klimafonds Stadtwerk Winterthur Projekte im Sinne der städtischen Energie- und Klimapolitik.
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Seit 2007 fördert der Klimafonds Stadtwerk Winterthur regionale und lokale Projekte in den Bereichen CO2-Reduktion, Förderung von Energieeffizienz oder erneuerbaren Energien. Diese Förderung wirke im Sinne der Energie- und Klimapolitik der Stadt Winterthur, heisst es in einem medialen Schreiben des Departements Technische Betriebe. Auch dieses Jahr vergibt der Klimafonds Stadtwerk Winterthur 59'000 Franken an drei Projekte, die direkt oder indirekt zu einer Reduktion von Treibhausgasen, zu einem sorgsamen Umgang mit Rohstoffen und somit zu einer klimafreundlichen Stadt beitragen sollen.

20'000 Franken erhält die Firma «Sharely», auf deren Plattform selten gebrauchte Dinge wie Bohrmaschine, Kameraobjektiv oder Schneeschuhe von Firmen oder Privaten aus der näheren Umgebung gemietet statt gekauft werden sollen. Der Beitrag soll helfen, das Netzwerk von Anbietenden und Mietwilligen um Winterthur zu entwickeln.

Kühlfahrzeuge auf Elektroantrieb trimmen

Ein weiterer Beitrag geht an die Winterthurer Musikfestwochen. Die Festival-Organisatoren wollen mit einem Nachhaltigkeitskonzept die CO2-Emissionen der Veranstaltung verringern. Insbesondere die Bereiche Mobilität und Gastronomie sollen gezielt auf Klimafreundlichkeit optimiert werden. Für den Aufbau eines systematischen Nachhaltigkeitsmanagements erhält das Festival vom Fonds einen Beitrag von 9000 Franken.

Den grössten Zustupf erhält das Winterthurer Start-up Flux Mobility AG mit 30'000 Franken. Es entwickelt und baut elektrische Nutzfahrzeuge und richtet ein besonderes Augenmerk auf Kühlfahrzeuge.  Um die Kühlaufbauten mit Strom zu versorgen, während das Fahrzeug steht, muss das Kühlaggregat mit der Batterie verbunden werden. Die Aufbauten stammen von verschiedenen Herstellern. Flux Mobility AG entwickelt eine universelle Schnittstelle, die für unterschiedliche Kühlaufbauten funktioniert. Diese erlaubt es, ganze Fahrzeugflotten auf Elektroantrieb umzurüsten und so CO2 zu sparen.

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