Publiziert 27. Sep. 2022, 15:56

Premiere in der Axa-Arena

Eine Tanzshow der Extraklasse

Am 28. Januar kommts in der Axa-Arena zum ersten Duell verschiedener Tanzdisziplinen mit Starbesetzung. Eine erste Kostprobe gabs bereits heute.

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red
Tanzspektakel garantiert – in acht Disziplinen, wie etwa im Boogie, gehts um begehrte Awards.

Tanzspektakel garantiert – in acht Disziplinen, wie etwa im Boogie, gehts um begehrte Awards.
Reinhard Egli

Egal, ob Rock‘n‘Roll, Boogie-Woogie, Latein und Standard oder Stepdance, Jazzdance und Hip-Hop: Am 28. Januar kommen die besten Schweizer Tänzerinnen und Tänzer in die Axa-Arena. Denn Winterthur wird zum Austragungsort eines neuen Tanzevents. Bei der Premiere des Swiss Dance Awards messen sich erstmals sieben verschiedene Tanzsportdisziplinen, die sich eigentlich nicht vergleichen lassen. Wer letztendlich den Sieg mit nach Hause nimmt, entscheidet das Publikum via Live-Voting.

«Wir können einen absolut erlebnisstarken Galaabend garantieren», verspricht Jürg Hofmann, einer der fünf Initianten des Swiss Dance Awards, am Dienstagmorgen den Medienschaffenden. «Einerseits werden die Shows der besten Schweizer Tanzsportlerinnen und Tanzsportler für Spektakel und Emotionen sorgen, andererseits werden das spezielle Ambiente und das Galaabendfeeling für zufriedene Gäste sorgen.» Auch diesen wird die Möglichkeit geboten, das Tanzbein zu schwingen. Der Schweizer Bandleader, Trompeter und Komponist Dani Felber, der mit seinem Souljet Orchester in der Regel weltweit unterwegs ist, kommt ebenfalls in die Eulachstadt und lädt zum Tanz ein – bis in die frühen Morgenstunden.

Ziel: Das Saalpublikum begeistern

Für den nötigen Glamour wird Moderatorin Miriam Rickli sorgen: «Ich liebe Tanzen und das Showlicht. Daher ist dieser Abend jetzt schon eine Herzensangelegenheit für mich», erklärt die 35-Jährige ihre Teilnahme am Galaabend. Sie ist nicht die einzig Prominente an diesem Abend. Denn auch die Fachjury ist gespickt mit bekannten Gesichtern. Mit Victor Giacobbo ist gar ein «Einheimischer» im Gremium, das von Nicole Burns-Hansen ergänzt wird. Sie tanzte einst selbst als Profi auf internationalem Parkett und wurde in der österreichischen Show «Dancing Stars» bekannt, wo sie 15 Jahre lang Jury-Mitglied war. Der Dritte im Bunde ist Fabio Quattrocchi – ehemaliger Spitzentänzer des spanischen Nationalteams der Rock’n’Roll Akrobatik. Zusätzlich betreibt er eine Tanzschule in Bern und war 2020 Teil der Jury von «Darf ich bitten» bei SRF.

Erste Kostprobe eines «Einheimischen»

So funktionierts: Befreit von allen Regeln haben die Tänzerinnen und Tänzer jeweils drei Minuten Zeit, um das Publikum zu überzeugen. Im Halbfinal treten zunächst je zwei Starter aus derselben Disziplin gegeneinander an, im grossen Finale kommts dann zum spannenden Direktduell zwischen den Disziplinen. «Für den Schweizer Tanzsport ist das eine erstmalige und auch einmalige Möglichkeit, sich in einem grossen Rahmen gemeinsam zu präsentieren», nennt Reinhard Egli, weltweit anerkannter Tanzfotograf, einen der Motivationsgründe, weshalb auch die Tanzsportverbände mitziehen und gemeinsame Sache für ein Galaerlebnis der Spitzenklasse machen.

Eine Kostprobe von dem, was das Publikum am 28. Januar erwarten wird, haben die Anwesenden der Medienkonferenz bereits erhalten: Der preisgekörnte Winterthurer Stepp-Tänzer Daniel Borak testete mit Partnerin den Boden in der Axa-Arena. Fazit: Er hält.

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