Publiziert 23. Jan. 2023, 16:59
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Weiterhin mit viel Herzblut für Winterthur und das Wohl des Wirtschaftskantons nach Zürich

René Isler (SVP) und Dieter Kläy (FDP) sind langjährige Winterthurer Kantonsräte, die beide auch schon gemeinsam im Winterthurer Stadtparlament aktiv gewesen sind. Im Interview mit 84XO sagen sie, was sie bisher bewirken konnten und weshalb sie sich weiterhin als Kantonsräte empfehlen.

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red
Mit grossem Engagement dabei: die Winterthurer Kantonsräte René Isler (l.) und Dieter Kläy.

Mit grossem Engagement dabei: die Winterthurer Kantonsräte René Isler (l.) und Dieter Kläy.
Fotomontage: zvg

Sie sind beide seit vielen Jahren im Kantonsrat. Worin liegt der besondere Reiz dieses Amtes?

René Isler: Es ist primär die Mitgestaltung und Ausarbeitung in der Gesetzgebung. Es zollt mir bis heute noch immer meinen allergrössten Respekt, unseren Wirtschaftskanton Kanton Zürich mitgestalten zu können.

Dieter Kläy: Neben den vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten über eigene Vorstösse und Vorlagen des Regierungsrates sind es die parteiübergreifenden Kontakte und die Beziehungen in die Verwaltung. Einiges lässt sich auch ohne formelle Vorstösse bewirken.

Was stört Sie besonders?

René Isler: Es wird nur noch gefordert und nach noch mehr staatlichen Eingriffen und Regulierungen gerufen statt die Eigenverantwortung und Eigenleistung zu fördern. Arbeiten muss sich doch wieder lohnen bzw. der Fleissige muss belohnt und nicht bestraft werden.

Dieter Kläy: Der Anspruch anderer Parteien und Fraktionen, alles zu regulieren und vorschreiben zu wollen, ist gross. Zudem sind Sitzungen und Debatten oft etwas langfädig und bringen nicht die erhofften Resultate. Das gehört aber zur Arbeit im Kantonsrat.

  • René Isler
    (SVP, Liste 1, Platz 1)
    René Isler ist beruflich Bereichsleiter Verkehr bei einem in Winterthur ansässigen Sicherheitsdienst, wo er seine langjährigen Erfahrungen als Polizist einliessen lassen kann. Er ist aktives Mitglied im KMU-Verband Winterthur und Umgebung sowie Mitglied im Hauseigentümer-Verband Winterthur, wo er sich engagiert und politisch einbringt.
    www.rene-isler.ch

  • Dieter Kläy
    (FDP, Liste 3, Platz 1)
    Dieter Kläy ist beruflich Ressortleiter Arbeitsmarkt und Berufsbildung beim Schweizerischen Gewerbeverband, Präsident der Berufsmaturitätsschulen Zürich sowie Präsident der Berufsbildungskommission des KMU- und Gewerbeverbandes Kanton Zürich sowie kulturell im Verwaltungsrat der Theater Winterthur AG und im Vorstand des Musikkollegiums engagiert.
    www.dieterklaey.ch

Was haben Sie in den vergangenen Jahren konkret für Winterthur gemacht?

René Isler: Das Erarbeiten und die Umsetzung des Polizeiorganisations-Gesetztes (POG) war eine «riesige Kiste» und forderte mich und meine damaligen Mitstreitenden über Jahre. Das überfällige Gesetz regelt nichts anders als die Zusammenarbeit und Aufgabenbereiche aller Polizeikorps innerhalb des Kantons Zürich. Als Winterthurer Kantonsrat konnte ich für die Stadtpolizei Winterthur sehr viel an Kompetenz und Autonomie an «Land» ziehen.

Dieter Kläy: Die Winterthurer Kulturinstitutionen liegen mir besonders am Herzen. Ich habe alle Vorlagen unterstützt. Mit der Annahme des Musikschulgesetzes werden Finanzierungssicherheiten geschaffen, von denen auch die Winterthurer Musikschulen profitieren. Sodann habe ich mich für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und eine moderne Verkehrsinfrastruktur, insbesondere für die Elektrifizierung der Stadtbus-Linien 5 und 7 eingesetzt, aber auch für verschiedene Infrastrukturprojekte unserer Bildungs- und Gesundheitsstadt wie die Weiterentwicklung des Kantonsspitals und des Campus Winterthur mit Technikum und Chemiegebäude.

Worin liegen mit Bezug auf den Kanton die besonderen Herausforderungen Winterthurs in Zukunft?

René Isler: Primär lassen sich mit rein ideologischen Weltanschauungen die enormen Hausforderungen nicht bewältigen. Der Ausbau sämtlicher Verkehrsträger und die Planung kommender Siedlungsräume muss sachlich und mit grosser Sachlichkeit angegangen werden. Wir müsse zudem alles daran setzen, dass KMU-Betriebe und die Wirtschaft wieder gute und innovative Arbeitsplätze schaffen können.

Dieter Kläy: Wichtig ist, dass wir das Gewerbe nicht mit weiteren Regulierungen belasten. Daneben ist mir die Weiterentwicklung des Bildungsstandorts Winterthur wichtig. Konkret unterstütze ich als Präsident der Berufsmaturitätsschulen Zürich die Schaffung einer eigenständigen Berufsmaturitätsschule in Winterthur. In Bezug auf die Kultur stehen wichtige Projekte an, wie beispielsweise der Neubau und die Sanierung des Fotomuseums Winterthur sowie finanzielle Mittel für Winterthurer Kulturinstitutionen wie Kunstmuseum, Musikkollegium und Theater Winterthur. Diese finanziellen Mittel kommen einer breiten Bevölkerung zugute.

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