Publiziert 19. Jan. 2022, 08:38
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Schulpflegewahlen 2022

Warum gibt es eine neue Schulpflege?

Winterthur steckt mitten in einer Schulreform. Ab Sommer ist die neue Schulpflege aktiv, die neu aus sechs vom Volk gewählten Mitgliedern sowie dem Schulstadtrat besteht. Für die zu vergebenen Posten kandidieren elf Personen.

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Michael Hotz
Die neue Schulpflege ist als einziges Gremium für das Winterthurer Schulwesen verantwortlich.

Die neue Schulpflege ist als einziges Gremium für das Winterthurer Schulwesen verantwortlich.
Michael Hotz

Die Schulpflege wird auf das nächste Schuljahr ab diesem Sommer hin schlanker: Ab dann sind es nur noch sechs Personen mit je einem 50-Prozent-Pensum statt den aktuell 43 nebenamtlichen Schulpflegenden in den Quartieren, die zusammen mit dem Schulstadtrat Jürg Altwegg (Grüne) für das Schulwesen in Winterthur zuständig sind.

Diese Änderung geht aus der Ende September an der Urne angenommenen neuen Gemeindeordnung hervor. Das siebenköpfige Gremium bestimmt die Leitung Bildung, die als Zwischenglied die Leiterinnen und Leiter der verschiedenen Schulen führt. Das städtische Schulamt kümmert sich weiterhin um verschiedene Dienstleistungen wie die Schulsozialarbeit und den schulpsychologischen Dienst.

Elf streiten sich um sechs Sitze

Für die sechs zu besetzenden Positionen, deren Inhaberinnen und Inhaber die Winterthurer Bevölkerung bei den Gesamterneuerungswahlen am 13. Februar wählt, kandidieren elf Personen. Die «Progessive Allianz» aus SP, Grüne, GLP und EVP beansprucht vier der Sitze. Die SP schickt Susanne Trost Vet­ter und Christoph Lanz ins Rennen, für die GLP tritt Karin Hürlimann an und von der EVP bewirbt sich Marco Innocente für einen der Posten. Die AL hat Viviane Marchand nominiert.

Von den drei bürgerlichen Parteien SVP, FDP und Mitte, die sich zum «Team Freiheit» zusammengeschlossen haben, stellen sich sechs Personen zur Wahl. Die SVP will Sitze mit Gabriella Gisler, Jasmine Sutter und Beatrice Bleistein erobern. Die FDP hat das Duo Markus Fischer und Anna Graf lanciert. Und für die Mitte kämpft Christoph Portmann um den Einzug in die neue Schulpflege.

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