Publiziert 21. Feb. 2022, 18:03
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Trotz verpasster Wahl ums Stadtpräsidium

Kaspar Bopp: «Das Resultat bestätigt mich in meiner Arbeit»

Kaspar Bopp (SP) verlor das Rennen gegen Michael Künzle (Die Mitte) um das Amt als Stadtpräsident. 84XO hat nach dem Super-Sonntag mit ihm gesprochen.

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Talina Steinmetz
Kaspar Bopp (SP) bleibt im Winterthurer Stadtrat. Diese Tatsache freut ihn, auch wenn er das Rennen ums Stadtpräsidium verloren hat.

Kaspar Bopp (SP) bleibt im Winterthurer Stadtrat. Diese Tatsache freut ihn, auch wenn er das Rennen ums Stadtpräsidium verloren hat.
zvg

Am 13. Februar, kurz nach 19.30 Uhr, war es entschieden: Michael Künzle (Die Mitte) bleibt für weitere vier Jahre Stadtpräsident von Winterthur. Er setzte sich mit 15'948 zu 10'980 Stimmen gegen Herausforderer Kaspar Bopp (SP) durch. Zudem bleibt der Winterthurer Stadtrat in seiner bisherigen Konstellation bestehen, keiner der drei Neukandidierenden – Romana Heuberger (FDP), Maria Wegelin (SVP) und Thomas Wolf (SVP) – wurde gewählt.

Bei Kaspar Bopp überwiegt die Freude über die Beständigkeit im Stadtrat, auch wenn er im Rennen um das Stadtpräsidium verloren hat. «Ich bin froh darüber, dass wir alle fünf Sitze der Progressiven Allianz bestätigen konnten», sagt er zwei Tage nach den Erneuerungswahlen. Natürlich sei er enttäuscht gewesen, die Wahl zum «Stapi» verpasst zu haben – es sei ihm jedoch von Anfang an klar gewesen, dass es ein schwieriges Unterfangen sei, gegen Künzle anzutreten. Sein persönliches Resultat freue ihn dennoch. «Knapp 11'000 Winterthurerinnen und Winterthurer haben sich für mich ausgesprochen. Das bestätigt mich in meiner Arbeit.»

Zeit mit der Familie

Aktuell weilt Bopp noch in den Skiferien, bevor nächste Woche der Alltag als Stadtrat wieder losgeht. Längerfristig steht dann die Neukonstituierung sowie die Vorbereitungen auf die kommende Legislatur an. «Vorerst geniesse ich aber die Zeit mit meiner Familie.»

Der neue-alte «Stapi» Michael Künzle war während der gesamten Woche nach dem Wahlsonntag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen, wie es seitens Stadtverwaltung auf Anfrage heisst.

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