Publiziert 21. Feb. 2022, 17:57
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Wahlsonntag in Winterthur

Alle Resultate im Überblick

Winterthur hat gewählt. Der Stadtrat bleibt in seiner alten Konstellation bestehen, Michael Künzle (Die Mitte) amtet weiter als Stadtpräsident. Ebenfalls gewählt wurden das Winterthurer Stadtparlament und eine neue Schulpflege. 84XO war im Superblock.

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red
Alles beim Alten: Der Stadtrat bleibt in seiner bisherigen Konstellation bestehen.

Alles beim Alten: Der Stadtrat bleibt in seiner bisherigen Konstellation bestehen.
zvg

Das war er, der Super-Sonntag; mittlerweile liegen alle Resultate vor. Diese können im Ticker nachgelesen werden. En schöne Abig!

21 Uhr: SP verliert drei Sitze, Grünen gewinnen drei

Mittlerweile sind auch die Resultate für das Stadtparlament eingetroffen. Die SP verliert drei ihrer bisherigen 18 Sitze, die zu den Grünen übergehen. Einen Sitz verloren hat auch die SVP. GLP, FDP und die Mitte haben je einen Sitz gewonnen.

Die Sitze des Stadtparlaments sind nach den Erneuerungswahlen wie folgt verteilt:

  • SP: 15 Sitze
  • SVP: 9 Sitze
  • FDP: 9 Sitze
  • GLP: 8 Sitze
  • Grüne: 8 Sitze
  • EVP: 4 Sitze
  • Mitte: 4 Sitze
  • AL: 2 Sitze
  • EDU: 1 Sitz

20 Uhr: SVP nicht erwünscht in neuer Schulpflege

Die Schulpflege wird auf das nächste Schuljahr ab diesem Sommer hin schlanker: Ab dann sind es nur noch sechs Personen mit je einem 50-Prozent-Pensum statt den aktuell 43 nebenamtlichen Schulpflegenden in den Quartieren, die zusammen mit dem Schulstadtrat für das Schulwesen in Winterthur zuständig sind. Um die sechs Sitze haben sich elf Kandidierende gestritten, folgende Personen wurden schliesslich gewählt:

  • Christoph Lanz (SP), 15'882 Stimmen
  • Anna Graf (FDP), 15'599 Stimmen
  • Karin Hürlimann (GLP), 15'459 Stimmen
  • Markus Fischer (FDP), 12'224 Stimmen
  • Susanne Trost Vetter (SP), 12'786 Stimmen
  • Viviane Marchand (AL), 10'452 Stimmen

Nicht gewählt wurden Beatrice Bleistein-Gross (SVP), Gabriella Gisler-Burri (SVP), Marco Innocente (EVP), Jasmine Sutter (SVP) und ganz knapp Christoph Portmann (Mitte).

Fünf der sechs neu gewählten Schulpflegerinnen und Schulpfleger zusammen mit Jürg Altwegg (rechts).

Fünf der sechs neu gewählten Schulpflegerinnen und Schulpfleger zusammen mit Jürg Altwegg (rechts).
Ramona Kobe

19.50 Uhr: Christa Meier zeigt sich erleichtert

Mit 16‘579 Stimmen hat Christa Meier (SP) von den sieben wiedergewählten Stadträtinnen und Stadträten am wenigsten Zuspruch erhalten. Damit habe sie gerechnet, wie sie kurz nach der Veröffentlichung der Endergebnisse sagt. Auch deshalb, weil die letzten zwei Bauvorsteher beide abgewählt wurden. «Insbesondere der Verkehr ist ein emotionales und vieldiskutiertes Thema», nennt Meier einen möglichen Grund für das Resultat. Zwischendurch habe sie schon etwas gebibbert, «das gehört aber dazu». Entsprechend spüre sie jetzt eine gewisse Erleichterung. «In erster Linie aber freue ich mich einfach, weil ich viele spannende Projekte weiter begleiten darf.»

19.40 Uhr: Erster Auftritt des neuen-alten Stadtrates

Der neue-alte Stadtrat im Winterthurer Superblock.

Der neue-alte Stadtrat im Winterthurer Superblock.
Michael Hotz

Der neue-alte «Stapi» Michael Künzle entschuldigt sich für die Verspätung und bedankt sich sogleich bei den Wahlbüros für ihren «enorm grossen Aufwand». Weiter spricht er seinen Dank den weiteren sechs Stadträten, den drei Neukandidierenden sowie seinem Konkurrenten Kaspar Bopp aus, «der einen anständigen Wahlkampf ums Präsidium geführt hat».

19.36 Uhr: Alles bleibt, wie es war

Lange wurde gewartet, um exakt 19.36 Uhr war es dann soweit – die Endresultate zu den Stadtratswahlen sind eingetroffen. Zusammengefasst bleibt alles beim Alten: «Stapi» Michael Künzle (Die Mitte) hat sich gegen Herausforderer Kaspar Bopp (SP) mit 15'948 zu 10'980 Stimmen durchgesetzt und bleibt weitere vier Jahre im Amt.

Auch bei der Zusammensetzung des Stadtrats hat sich nichts verändert. Katrin Cometta (GLP), Kaspar Bopp (SP), Nicolas Galladé (SP), Jürg Altwegg (Grüne), Michael Künzle (Die Mitte), Stefan Fritschi (FDP) und Christa Meier (SP) konnten sich behaupten. Romana Heuberger (FDP) konnte ihren Rückstand auf Christa Meier (SP) nicht mehr aufholen, betrug die Differenz am Schluss über 2000 Stimmen.

Maria Wegelin (SVP) und Parteikollege Thomas Wolf haben es nicht geschafft, einen Sitz zu erobern. Wegelin erhielt 8839 Stimmen, Wolf 9578.

19.20 Uhr: Das grosse Warten

Allzulange dauert es nicht mehr, bis die Endresultate vorliegen - heisst es zumindest seitens der Stadt Winterthur. Die Stadtratskandidierenden haben sich zurückgezogen. Die Stimmung im Superblock ist nach wie vor ausgelassen, wenn sich auch langsam die Müdigkeit etwas breit macht. Standen vor einigen Minuten die meisten Anwesenden noch, wurden mittlerweile Stühle aus den Schränken geholt.

Ursprünglich waren die Resultate für 18 Uhr, beziehungsweise 19 Uhr, angekündigt worden. Weshalb sie sich verspäten, ist nicht bekannt.

17.55 Uhr: Fünf von sieben Stadtkreisen ausgezählt

Es zeichnet sich immer ein klareres Bild ab in Bezug auf die Stadtratswahlen. Fünf von sieben Stadtkreise sind bereits ausgezählt – nach wie vor sieht es danach aus, als ob der bisherige Stadtrat im Amt bleibt. Die Hoffnung stirbt zuletzt, so auch bei der FDP. Doch gross sind die Chancen nicht mehr, dass Romana Heuberger die rund 1300 Stimmen Rückstand auf Christa Meier (SP) aufholen kann, auch weil mit Veltheim noch ein traditionell linker Stadtteil noch aussteht. «Sie hat mit dem Dialograum einen mustergültigen Wahlkampf geführt und wird einen Achtungserfolg einfahren», lobt Parteipräsident Dieter Kläy.

Was das Präsidium angeht, scheint der bisherige Stapi Michael Künzle das Rennen zu machen: Mit 12‘457 Stimmen liegt er deutlich vor Konkurrent Kaspar Bopp (SP), der bislang 8459 Stimmen erhalten hat. Die Stimmen aus Veltheim und Wülflingen sind noch ausstehend.

17.30 Uhr: Manuela Tschümperlin zur Notarin gewählt

Ein erstes Endergebnis ist da: Manuela Tschümperlin (parteilos) ist neu Notarin im Notariatskreis Winterthur-Altstadt. Sie setzte sich mit 6457 Stimmen gegen Michael Josef Krug (parteilos) durch, der 1888 Stimmen erhielt. Der aktuelle Amtsinhaber Hans Gloor (FDP) geht in Pension.

17.10 Uhr: Das sagen SVP und GLP zu den ersten Ergebnissen des Stadtparlaments

«Wir haben uns ein anderes Zwischenergebnis erhofft», sagt SVP-Stadtparlamentarier Michael Gross. Die Hoffnung sei aber weiterhin da, dass die Partei zumindest einen Teil der Sitzverluste von 2018 wieder wettmachen könne. Einen der drei Sitze im Stadtparlament könne die SVP vielleicht wieder zurückerobern, so Gross. Eine grosse Unbekannte sei die Impfthematik. «Es kann gut sein, dass einige Personen Maria Wegelin von unserer Liste gestrichen haben und umgekehrt einige sie extra auf ihre Liste genommen haben.» Darum hoffe er auf viele Stimmen von abgeänderten Wahlzetteln.

Urs Glättli von der GLP ist sehr zufrieden mit dem Zwischenergebnis: «Wenn dieses gute Resultat bestätigt wird, haben wir unser Wahlziel erreicht.» Aktuelle Metathemen seien grünliberal, so zum Beispiel der Klimaschutz. «Die gestiegene Wählerstärke im Kanton fahren wir heute ein.»

17 Uhr: Bisheriger Stadtrat scheint beliebt bei den Winterthurer

Die bisherigen Stadträte und Stadträtinnen haben grosse Chancen, im Amt zu bleiben.

Die bisherigen Stadträte und Stadträtinnen haben grosse Chancen, im Amt zu bleiben.
zvg

Nun sind die ersten Kreisergebnisse zu den Stadtratswahlen da. Was das Stadtpräsidium angeht, liegt Michael Künzle (Die Mitte) knapp vor Kaspar Bopp (SP): Ersterer erhält gemäss erstem Teilergebnis 5634 Stimmen, Bopp 5299 Stimmen. Während sich die Mehrheit der Winterthurer Altstadt für Bopp ausspricht, wählt ein Grossteil der Tössemer Künzle. Auch das Mattenbach-Quartier spricht sich eher für den bisherigen Stapi aus.

Was die Stadtratswahlen angeht, sieht es stark danach aus, dass die sieben bisherigen Stadträte wieder gewählt werden. Katrin Cometta (GLP) führt mit 8658 Stimmen, gefolgt von Kaspar Bopp (SP), Nicolas Galladé (SP), Jürg Altwegg (Grüne), Michael Künzle (Die Mitte), Stefan Fritschi (FDP) und Christa Meier (SP). Romana Heuberger (FDP) erhielt 5449 Stimmen und Maria Wegelin (SVP) und Thomas Wolf (SVP) haben mit 3029 und 3181 Stimmen am wenigsten Wähler.

16.40 Uhr: Grüne sind erfreut

Bei den Grünen ist man sehr erfreut über das positive Zwischenergebnis. Das Plus von 8,3 Prozent bei den unveränderten Wahlzetteln werten Fraktionspräsident Christian Griesser und Co-Parteipräsident Reto Diener als «starker Hinweis auf ein gutes Endergebnis» für ihre Partei – zumal die Grünen in der Vergangenheit viele Panaschierstimmen erhalten hätten, wie Diener sagt. «Unerfreulich ist, dass die SP so viel verliert.»

Den starken Zuwachs von 326 Wahlzetteln mehr im Vergleich zu 2018 könnte auf viele Neuwählerinnen und Neuwähler hindeuten, welche die Grünen gewählt hätten, mutmasst Griesser. Dass insgesamt weniger unveränderte Wahlzettel eingegangen sind, werten die beiden als «starkes Zeichen zugunsten der Demokratie.» Viele Winterthurerinnen und Winterthurer hätten sich mit den Kandidierenden und den Parteien auseinandergesetzt und deshalb panaschiert oder kummuliert.

16.30 Uhr: SP lässt sich nicht aus der Ruhe bringen

«Das erste Zwischenergebnis beunruhigt uns noch nicht, weil es keine Hochrechnung ist», sagt Markus Steiner, Co-Parteipräsident der SP Winterthur. Dennoch werde es nicht einfach sein, die guten Resultate von vor vier Jahren zu bestätigen.

Erfreulich sei, dass die unveränderten Wahlzettel der Grünen im Vergleich zu den Wahlen 2018 um 3,5 Prozent zugenommen hätten, fährt Steiner fort. «Bleiben die Zahlen so, wäre es eine Niederlage für die SP, gleichzeitig aber auch ein Gewinn für das progressive Lager. »

16.10 Uhr: Erste Zwischenergebnisse eingetroffen

Gespannte Blicke auf den Bildschirm: Die Ergebnisse werden heiss erwartet.

Gespannte Blicke auf den Bildschirm: Die Ergebnisse werden heiss erwartet.
Michael Hotz

Besser spät als nie: Die ersten provisorischen Zwischenergebnisse zu den Parlamentswahlen in Winterthur sind eingetroffen. Wie diese zeigen, haben SP wie auch SVP Stimmen eingebüsst: Erstere Partei erhielt mit 3315 Stimmzettel rund 5.8 Prozent weniger Stimmen als noch vor vier Jahren, bei der SVP sind es mit 2294 rund 2.9 Prozent weniger.

Die FDP hingegen gewann an Wähler: Die Partei erhielt gemäss ersten Ergebnissen 1918 Stimmzettel, was einem Plus von 1.7 Prozent entspricht, verglichen mit den Wahlen vor vier Jahren. Auch die GLP, Grüne, EVP, Mitte und AL gewannen an Stimmen. Die EDU, BDP und PP (Piratenpartei) verloren hingegen Wähler.

Das provisorische Zwischenergebnis basiert auf der Auszählung der unveränderten Wahlzettel.

15.30 Uhr: Ausgelassene Stimmung im Superblock

Nebst diversen Medienschaffenden haben sich auch erste Stadtratskandidierende im Superblock eingefunden. Die Stimmung ist ausgelassen, obwohl erste Hochrechnungen auf sich warten lassen. Vereinzelt fallen Sonnenstrahlen durch die Fenster und erhellen Raum und Gemüter.

15.20 Uhr: Winterthurer sind für Mediengesetz

Eine Änderung bei den Ergebnissen zum Mediengesetz: Entgegen dem grossen Rest der Schweiz hätte sich Winterthur dafür ausgesprochen. Knapp 53 Prozent der Eulachstadt hätten die Vorlage angenommen. Von den Stadtteilen Veltheim und Wülflingen sind die Ergebnisse noch ausstehend. Gesamtschweizerisch findet die Vorlage jedoch kein Gehör; 54 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer sind dagegen.

14.35 Uhr: So stimmt Winti national ab

Neben den Gesamterneuerungswahlen standen auch vier nationale Abstimmungen an. Die Schweiz stimmt über das Mediengesetz, das Tier- und Menschenversuchsverbot, das Tabakwerbeverbot und die Teilabschaffung der Stempelsteuer ab.

Wie erste Hochrechnungen zeigen, wird das Mediengesetz vom Volk abgeschmettert. Auch die Winterthurer sprachen sich mehrheitlich dagegen aus, mit Ausnahme des Stadtteils Mattenbach – in diesem warfen gemäss ersten Hochrechnungen knapp 56 Prozent ein Ja ein. Am deutlichsten sprach sich Winterthur Seen mit 56 Prozent Nein-Stimmen gegen das Mediengesetz aus.

Das Tabakwerbeverbot scheint angenommen zu werden, 54 Prozent der Schweiz sprechen sich gemäss ersten Hochrechnungen dafür aus. Die Mehrheit in allen Winterthurer Stadtteilen warf ein Ja in die Urne; in Mattenbach waren es 71 Prozent.

Die Teilabschaffung der Stempelsteuer findet kein Gehör in der Schweiz und Winterthur: Die Stadtteile Oberwinterthur, Mattenbach, Seen und Töss sprechen sich klar dagegen aus. Von den Stadtteilen Veltheim, Wülflingen und Altstadt liegen noch keine Resultate vor.

Das Tier- und Menschenversuchsverbot wird gemäss ersten Hochrechnungen ebenfalls abgelehnt: 80 Prozent der Schweiz spricht sich dagegen aus. Die Winterthurer haben dazu beigetragen: Alle Stadtteile sprachen sich ausnahmslos dagegen aus. In Seen betragen die Nein-Stimmen rund 78 Prozent.

14 Uhr: Darum geht es heute

Winterthur bestimmt an diesem Sonntag, wie es in den nächsten vier Jahren politisch weitergeht: Es stehen die Gesamterneuerungswahlen an. Dabei werden der siebenköpfige Stadtrat und das Stadtpräsidium, das Stadtparlament mit seinen 60 Sitzen, die sechs Mitglieder der neuen Schulpflege sowie das Notariat Winterthur-Altstadt neu gewählt.

Die Urnen sind seit 12 Uhr geschlossen. Eine erste Hochrechnung fürs Stadtparlament wird gemäss Stadt frühestens ab 14.30 Uhr erwartet. Erste Kreisergebnisse bei den Stadtratswahlen soll es frühestens ab 16 Uhr geben

Ausgangslage Stadtrat:

Alle sieben Mitglieder der Winterthurer Stadtregierung treten wieder zur Wahl an. Dies sind, gelistet nach Annuität: Michael Künzle (Stadtpräsident, Mitte), Stefan Fritschi (FDP), Nicolas Galladé (SP), Jürg Altwegg (Grüne), Christa Meier (SP), Kaspar Bopp (SP) und Katrin Cometta (GLP). Herausgefordert werden sie von Romana Heuberger (FDP) und dem SVP-Duo Maria Wegelin und Thomas Wolf.

Die Sitze im Stadtrat sind aktuell wie folgt verteilt:

  • SP: 3 Sitze
  • FDP: 1 Sitz
  • GLP: 1 Sitz
  • Grüne: 1 Sitz
  • Mitte: 1 Sitz

Ausgangslage Stadtparlament:

Aktuell sind zehn Parteien im Winterthurer Stadtparlament vertreten. Jedoch wird die Piratenpartei verschwinden, denn ihr Vertreter Marc Wäckerlin, der bereits der von der SVP geführten Fraktion angehört hat, tritt nun für die zweitstärkste Partei an. Bereits während der Legislatur verschwunden ist die BDP, die zusammen mit der CVP in der Partei Die Mitte aufgegangen ist. Yvonne Gruber, die 2018 erst dank der Korrektur der städtischen Wahlpanne wieder Einsitz im Stadtparlament gefunden hatte, wechselte ein Jahr darauf zur FDP. Grüne und AL sowie Mitte und EDU bilden zusammen eine Fraktion, weil alle ausser den Grünen bei den Wahlen 2018 die Fraktionsstärke (4 Sitze) nicht erreicht haben.

Die Sitze im Parlament sind aktuell wie folgt verteilt:

  • SP: 18 Sitze
  • SVP/PP: 11 Sitze
  • FDP: 9 Sitze
  • GLP: 7 Sitze
  • Grüne/AL: 7 Sitze
  • EVP: 4 Sitze
  • Die Mitte/EDU: 4 Sitze

Ausgangslage neue Schulpflege:

Die Schulpflege wird auf das nächste Schuljahr ab diesem Sommer hin schlanker: Ab dann sind es nur noch sechs Personen mit je einem 50-Prozent-Pensum statt den aktuell 43 nebenamtlichen Schulpflegenden in den Quartieren, die zusammen mit dem Schulstadtrat für das Schulwesen in Winterthur zuständig sind. Um die sechs Sitze streiten sich elf Kandidierende:

  • Beatrice Bleistein-Gross (SVP)
  • Markus Fischer (FDP)
  • Gabriella Gisler-Burri (SVP)
  • Anna Graf (FDP)
  • Karin Hürlimann (GLP)
  • Marco Innocente (EVP)
  • Christoph Lanz (SP)
  • Viviane Marchand (AL)
  • Christoph Portmann (Mitte)
  • Jasmine Sutter (SVP)
  • Susanne Trost Vetter (SP)

Ausgangslage Notariat Winterthur-Altstadt:

Für zwei der drei Winterthurer Notariatskreise hat der Stadtrat die Notare bereits im Januar für die Legislatur 2022 bis 2026 in stiller Wahl gewählt. Martin Schmuki bleibt Notar für den Kreis Oberwinterthur-Winterthur, Stefano Masciadri wurde im Notariatskreis Wülflingen-Winterthur bestätigt. Im Notariatskreis Winterthur-Altstadt geht der aktuelle Amtsinhaber Hans Gloor (FDP) in Pension. Um seine Nachfolge kommt es diesen Sonntag zur Kampfwahl zwischen:

  • Michael Josef Krug (parteilos) und
  • Manuela Tschümperlin (parteilos).
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