Publiziert 23. Jan. 2023, 15:32
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Falsche Polizisten unterwegs

Stapo warnt vor «Schockanrufen»

Die Stadtpolizei Winterthur warnt: Falsche Polizistinnen und Polizisten sind im Moment überdurchschnittlich aktiv. Seit vergangenem Freitag nahm sie zahlreiche Meldungen von Betroffenen entgegen.

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red
«Die Polizei verlangt nie Geld am Telefon», sensibilisiert die Stadtpolizei Winterthur die Bevölkerung auf «Schockanrufe» falscher Polizisten.

«Die Polizei verlangt nie Geld am Telefon», sensibilisiert die Stadtpolizei Winterthur die Bevölkerung auf «Schockanrufe» falscher Polizisten.
Symbolfoto: zvg

Zurzeit häufen sich die Meldungen von Anwohnenden der Stadt Winterthur, dass sie von falschen Polizistinnen und Polizisten angerufen worden seien, wie die Stadtpolizei Winterthur mitteilt. Allein heute Montag, 23. Januar, seien es über zehn solcher Meldungen gewesen. Die Masche ist gemäss Mitteilung immer dieselbe: Ein «Schockanruf», die Tochter oder der Sohn der Angerufenen sei in einen Unfall verwickelt. Einige Betrügerinnen und Betrüger würden sogar noch weiter gehen, in dem sie den angerufenen Personen eine weinende Person ans Telefon geben. Als nächstes verlangen die falschen Beamten Geld.

«Es handelt sich hier um eine momentan oft verwendete Betrugsmasche», schreibt die Stapo. In den letzten Tagen sei die unbekannte Täterschaft nach bisherigen Erkenntnissen erfolglos geblieben.

  • Tipp der Stadtpolizei Winterthur: Die Polizei verlangt nie Geld am Telefon. Wenn Sie einen solchen Anruf erhalten, legen Sie auf und informieren sie die echte Polizei unter der Telefonnummer 117. Seien Sie wachsam und sprechen Sie auch mit Ihrem Umfeld über das Phänomen.

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