Publiziert 18. Mai 2022, 15:50
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Das sind die wichtigsten Regeln beim Parkieren im Wald

Stapo appelliert an Fahrzeuglenkende

Die Stadtpolizei Winterthur musste am vergangenen Wochenende zahlreiche Ordnungsbussen an falschparkierten Autos im Eschenbergwald anbringen. Die Stadtpolizei fasst deshalb die wichtigsten Regeln nochmals zusammen.

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red
Übers vergangene Wochenende musste die Stadtpolizei Winterthur insgesamt 70 Bussen für Falschparkiere ausstellen.

Übers vergangene Wochenende musste die Stadtpolizei Winterthur insgesamt 70 Bussen für Falschparkiere ausstellen.
Symbolfoto: Stadtpolizei Winterthur

Die sommerlichen Temperaturen lockten vergangenes Wochenende viele Personen an die beliebten Entspannungsplätze in Winterthur. So auch an die Töss beim Reitplatz, ins Bruderhaus und rund um die Linsentalstrasse in Richtung Kyburg. Wie die Stadtpolizei Winterthur mitteilt, erhielt sie zahlreiche Meldungen über im Wald parkierte Fahrzeuge und musste insgesamt über 70 Bussen ausstellen.

Die Stadtpolizei weist deshalb noch einmal auf die wichtigsten Regeln hin:

  • Für Motorfahrzeuge gilt auf den Waldstrassen gemäss Bundesgesetz über den Wald (WaG) in der ganzen Schweiz ein generelles Fahrverbot (Art. 15 Abs. 1) und muss nicht signalisiert werden (BGE 101 la 573; Weissenberger, a.a.O., N 1 zu Art. 43 SVG). Die Faustregel lautet, dass alles, was im Wald nicht befestigt ist – also nicht asphaltierte Strassen – als Wald gilt (Art. 2 WaG).
  • Beim Restaurant «Zum Reitplatz» sind nur wenige Parkplätze für Besucher vorhanden. Das Parkieren am Strassenrand auf der Reitplatzstrasse ist nicht erlaubt und entsprechend signalisiert.
  • Im Bruderhaus sind gebührenpflichtige Parkplätze mit Schranken vorhanden. Auch wenn dieser Parkplatz besetzt ist, darf auf den Zufahrtsstrassen nicht parkiert werden, da sonst die Durchfahrtsbreite von 3,5 Metern nicht gegeben ist.
  • Auf der Linsentalstrasse in Richtung Kyburg dürfen keine Motorfahrzeuge parkiert werden, da sonst die Durchfahrtsbreite von 3,5 Metern nicht gegeben ist.

Gemäss der Stapo müssen sämtliche Blaulichtorganisationen im Notfall freie Durchfahrt haben, was besonders an den genannten Hotspots nicht immer möglich war. Sie empfiehlt, den Eschenbergwald zu Fuss, mit dem Fahrrad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu besuchen. Für Autos steht beispielsweise der Parkplatz «Bannhalde» in der Nähe des Reitplatzes zur Verfügung.

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