Publiziert 08. Apr. 2022, 11:08
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Ungewöhnlicher Vorfall

Feuerwehr befreit Frau aus eigener Dusche

Wegen eines Hilferufs einer Frau wurde kürzlich die Stadtpolizei Winterthur aufgeboten. Der 50-Jährigen war beim Putzen ein Missgeschick passiert.

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red
Der Abfluss in der Dusche wurde einer 50-jährigen Winterthurerin zum Verhängnis.

Der Abfluss in der Dusche wurde einer 50-jährigen Winterthurerin zum Verhängnis.
pixabay.com

Die Stadtpolizei Winterthur rückte kürzlich wegen eines eher ungewöhnlichen Vorfalls aus. Ein besorgter Mann hatte diese alarmiert, weil er Hilferufe aus einer anderen Wohnung wahrgenommen hatte. Wie die Stadtpolizei in einer Medienmitteilung schreibt, habe die ausgerückte Patrouille die Rufe ebenfalls hören, die verschlossene Wohnung aber nicht betreten können. Dank der Hilfe eines Schlüsseldiensts verschafften sich die Polizisten Zugang und trafen in der Wohnung dann auf eine Frau, die einen Finger beim Reinigen des Ablaufs der Dusche derart unglücklich darin eingeklemmt hatte, dass sie sich nicht mehr selbst befreien konnte.

Feuerwehr musste mit schwerem Gerät ausrücken

Gemäss Mitteilung gelang es weder den Polizisten noch den ebenfalls ausgerückten Rettungssanitätern, die Frau zu befreien. Deshalb musste die Feuerwehr von Schutz & Intervention Winterthur mit schwererem Gerät beigezogen werden. Die Feuerwehrleute schafften es schliesslich, mit einer Metallsäge ganz vorsichtig die Manschette des Abflusses aufzusägen und die Frau so aus ihrer misslichen Lage zu befreien.

Die 50-Jährige blieb unverletzt. Sie habe sich nach der Rettung überglücklich gezeigt, so die Stadtpolizei. «Dieser kuriose Fall zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, dass bei verdächtigen Situationen die Rettungskräfte alarmiert werden – lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.»

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